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Gebärmutterkörper

Jedes Jahr werden rund 900 bis 1.000 Fälle an Gebärmutterkörperkrebs diagnostiziert. Das entspricht in etwa 5,5% der bösartigen Tumore der weiblichen Bevölkerung. Die Anzahl der bösartigen Tumore im Gebärmutterkörper veränderte sich kaum.

Durch die Alterung der Bevölkerung wäre allerdings bei gleichem Risiko ein leichter Anstieg der Neuerkrankungen zu erwarten gewesen. Das Ausbleiben lässt auf ein gleichbleibendes Erkrankungsrisiko schließen. Dies zeigt sich sowohl bei der Interpretation der altersstandardisierten als auch der kumulativen Raten. So liegt das Risiko für eine Frau, vor dem 75. Lebensjahr an einer bösartigen Neubildung des Gebärmutterkörpers zu erkranken, sogar unter dem Wert von vor zehn Jahren (1997: 1,7%, 2007: 1,4%).

Die Sterblichkeit an Gebärmutterkörperkrebs lag im Jahr 2007 bei rund 140 Fällen. Diese Zahl ist mit Vorsicht zu interpretieren, da bei ungenauen Angaben am Totenschein oft die Kategorie „Bösartige Neubildung der Gebärmutter, nicht näher bezeichnet“ zur Kodierung der Todesursache ausgewählt werden muss. Zur Beschreibung der Sterblichkeit ist eher die Zusammenfassung zu „Gebärmutter, gesamt“ heranzuziehen.

Tabelle(n):
Gebärmutterkörper (C54) - Krebsinzidenz (Neuerkrankungen pro Jahr), Österreich ab 1983HTMLPDFXLS
Gebärmutterkörper (C54) - Krebsmortalität (Sterbefälle pro Jahr), Österreich ab 1983HTMLPDFXLS
Gebärmutterkörper (C54) - Krebsinzidenz nach Bundesländern, Jahresdurchschnitt (2005/2007)HTMLPDFXLS
Gebärmutterkörper (C54) - Krebsmortalität nach Bundesländern, Jahresdurchschnitt (2005/2007)HTMLPDFXLS
Gebärmutterkörper (C54) - Krebsinzidenz nach Stadium, Jahresdurchschnitt (2005/2007)HTMLPDFXLS
Grafik(en):
Bösartige Neubildungen des Gebärmutterkörpers im ZeitverlaufGIF