Energiebilanzen spiegeln den Energiefluss durch das sozio-ökonomische System wieder, indem Aufkommen und Verwendung einander gegenübergestellt werden.
Die Entwicklung von 2007 auf 2008 präsentiert sich wie folgt:
Der österreichische Bruttoinlandsverbrauch ist um 0,3% auf
Die Wetterbedingungen können als wesentliche Ursache dafür angesehen werden, da die Heizgradsummen im Vergleich zu 2007 mit 3,5% deutlich gestiegen sind.
In Österreich weist der Bruttoinlandsverbrauch von Kohle
Erdöl stellt mit einem Anteil von 39,4% nach wie vor den bedeutendsten Energieträger dar, gefolgt von den erneuerbaren Energieträgern mit einem Anteil von 26,6%, Naturgas mit einem Anteil von 22,1% und Kohle mit einem Anteil von 10,6%.
Die zweite zentrale Größe in der Energiebilanz
ist der Energetische
Endverbrauch, also jene Energiemenge, die dem Verbraucher für
die Umsetzung in Nutzenergie zur Verfügung steht. Erdöl ist mit einem Anteil von 41,2% am energetischen Endverbrauch
nach wie vor der bedeutendste Energieträger, gefolgt von elektrischer Energie mit 19,4%, Gas mit 17,3%, den erneuerbaren Energieträgern mit 14,1%, Fernwärme mit 5,7% und Kohle mit 2,2%. Ein Anstieg des Verbrauchs wird vor allem bei Heizenergieträgern,
d.h. bei den Biogenen Energieträgern
Nach Sektoren machen der Verkehr mit 33,7%, der produzierende Bereich mit 28,6%, die privaten Haushalte mit 25,0% und die öffentlichen und privaten Dienstleistungen mit 10,4% den größten Anteil am Energetischen Endverbrauch aus.