Energiebilanzen spiegeln den Energiefluss durch das sozio-ökonomische System wieder, indem Aufkommen und Verwendung einander gegenübergestellt werden.
2010 stieg der Energetische Endverbrauch gegenüber dem Krisenjahr 2009 um
5,6% auf
In der Industrie stieg der Energieverbrauch zwar um
0,5% auf
Trotz des Anstieges des Energetischen Endverbrauchs blieb der Anteil der Erneuerbaren Energie im Jahr 2010 (30,8%) verglichen mit 2009 (30,9%) nahezu konstant; im Jahr 2005 betrug er 24,9%. Der gestiegene Einsatz der Erneuerbaren Energie wurde in den letzten Jahren insbesondere auch durch vielfältige Maßnahmen wie Aufklärungsaktionen, einer Vielzahl von Förderungen oder die Schaffung gesetzlicher Rahmenbedingungen erzielt.
Eine Analyse auf Energieträgerebene für 2010 zeigt, dass der erneuerbare Strom (aus Wasserkraft, Wind, Photovoltaik, Erdwärme und Biomasse) mit 65,3% den höchsten Anteil am Gesamtstromverbrauch hat, gefolgt von der erneuerbaren Fernwärme aus Biomasse und Erdwärme mit 38,3%, dem direkten Einsatz von Erneuerbarer Wärme im Energetischen Endverbrauch (Biogene Wärme, Umgebungswärme, Erdwärme und Solarwärme) mit 30,7% und den Biotreibstoffen (Biodiesel und Bioethanol) mit 6,8% an den Treibstoffen insgesamt.
Bei der sektoralen Betrachtung des direkten Einsatzes von Erneuerbarer Energie führt die Landwirtschaft mit 46,7%, gefolgt von den privaten Haushalten mit 40,5%. Schlusslicht bilden die Dienstleistungen mit 14,1%.
Vorläufig werden nur unentgeltlich verfügbare Daten angeboten, weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte der jeweiligen Datenbank!