Ausbildung und Weiterbildung

Im Wintersemester 2008/09 wurden an den sechs Universitäten der Künste 9.642 Studien belegt, was im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg von 2,6% entspricht. Bei 3.842 Studien handelte es sich um alte Diplomstudien ohne Lehramt (-3,6% gegenüber dem Vorjahr), bei 1.258 um Lehramtsstudien. Weiter ansteigende Inskriptionszahlen gab es bei Bachelorstudien: Wurden im Wintersemester 2002/03 erst 169 Bachelorstudien registriert, so stieg die Zahl der belegten Studien 2007/08 auf 2.513 und 2008/09 auf 2.736 (+8,9%). Die Zahl der Magisterstudien nach dem Bachelor betrug 2008/09 1.201 (+8,7%), jene der Doktoratsstudien 605 (+7,5%).

Die am weitaus häufigsten besuchte Studienrichtungsgruppe war Musik mit 52,1%; es folgte Bildende und angewandte Kunst mit 32,8% deutlich vor Darstellender Kunst mit 4,4%. Diplomstudien der Musik wurden etwa zur Hälfte von ausländischen Hörern und Hörerinnen inskribiert. In einzelnen Fächern ergab sich sogar eine deutliche Dominanz der ausländischen Studierenden: beispielsweise betrug deren Anteil im Diplomstudium Dirigieren 91,5%.

Mit 2.717 inskribierten Studien war die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien die größte der Kunstuniversitäten Österreichs, gefolgt von der für Musik und darstellende Kunst in Graz (1.812) und dem Salzburger „Mozarteum“ (1.550).

Die größte Anziehungskraft auf ausländische ordentliche Studierende übten im Wintersemester 2008/09 die Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz (54,5%), das „Mozarteum“ in Salzburg (51,7%) und die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (46,7%) aus. An diesen drei Universitäten lag der Ausländeranteil über dem Durchschnitt von 41,9% – ein Wert, der als solcher für den international guten Ruf der Universitäten der Künste spricht.

Die Zahl der Musikschulstandorte betrug im Jahr 2007 österreichweit 1.911, davon 436 Hauptanstalten und 1.475 weitere Unterrichtsorte. An diesen waren rund 195.000 Schülerinnen und Schüler eingeschrieben, die von 7.000 Lehrkräften unterrichtet wurden. Das entspricht einer Dichte von 102,2 Musikschülern und -schülerinnen auf 1.000 der Bevölkerung im Alter von 5 bis 24 Jahren. Anteilsmäßig die meisten Musikschüler und -schülerinnen gab es in Niederösterreich (148,2) und Vorarlberg (147,0), gefolgt von Kärnten (139,7) und Tirol (139,0).

Definitionen, Erläuterungen

  • Tabelle(n)
  • Publikationen
  • Allgemeine Auskünfte
Belegte Studien ordentlicher Studierender an Universitäten der Künste im Wintersemester 2008/09PDFXLS
Belegte Studien von inländischen und ausländischen ordentlichen Studierenden an Universitäten der Künste nach Universitäten, Studienrichtungen und Geschlecht Wintersemester 2008/09PDFXLS
Wissenschaftliches und künstlerisches Personal an Universitäten der Künste Studienjahr 2008/09HTMLPDFXLS
Musikschulen in Österreich 2007, wichtige Kennzahlen nach BundesländernHTMLPDFXLS
Eingeschriebene Schüler und Schülerinnen an Musikschulen 2007 nach BundesländernHTMLPDFXLS
Unterrichtete Hauptfächer an Musikschulen 2007 nach BundesländernHTMLPDFXLS
Schulungstätigkeit des Österreichischen Blasmusikverbandes 2008HTMLPDFXLS


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