Bildungsstand der Bevölkerung

Entwicklung des Bildungsstandes

Die Entwicklung des Bildungsstandes in den letzten Jahren und Jahrzehnten, das heißt zwischen 1971 und 2009, zeigt einen allgemeinen Anstieg des Bildungsniveaus der österreichischen Bevölkerung. Besaßen 1971 noch rund 57,8% der österreichischen Wohnbevölkerung zwischen 25 und 64 Jahren die Pflichtschule als höchsten Bildungsabschluss, beträgt dieser Anteil im Jahr 2009 nur noch 19,5%. Deutliche Zuwächse sind bei allen weiterführenden Ausbildungen zu verzeichnen. So hat sich seit 1971 der Anteil der Personen die einen BMS-Abschluss oder eine Matura als höchsten Abschluss erworben haben jeweils mehr als verdoppelt. Besonders deutlich ist der Anstieg jedoch beim Hochschulabschluss. Während 1971 lediglich 2,8% der österreichischen Wohnbevölkerung zwischen 25 und 64 einen Hochschulabschluss besaßen, waren es 2009 mit 11,1% fast viermal so viele.

In den letzten Jahrzenten haben vor allem die Frauen bezüglich ihres Bildungsstandes deutlich aufgeholt. 1971 verfügten noch 70,4% der Frauen zwischen 25 und 64 lediglich über einen Pflichtschulabschluss; 2009 waren es nur noch 24,2%. Allerdings besteht noch immer ein deutlicher Geschlechtsunterschied: bei den Männern hatten 2009 nur 14,7% keinen über den Pflichtschulabschluss hinausgehenden Abschluss.

Das Bildungsstandregister

Das Bildungsstandregister enthält Informationen über formale Bildungsabschlüsse der österreichischen Wohnbevölkerung im Alter von 15 Jahren und älter. Erstbefüllt wurde das Register mit den Daten über die höchste abgeschlossene Ausbildung aus der Volkszählung 2001. Aktualisiert wird es seither jährlich mit Abschlussdaten der österreichischen Schulen und Hochschulen, der Wirtschaftskammer (Lehrabschlüsse und Meisterprüfungen), der Landwirtschaftskammern (Meister- und Facharbeiterprüfungen) und des Bundesministeriums für Gesundheit (Diplomprüfungen im kardiotechnischen Dienst). Darüber hinaus meldet das Arbeitsmarktservice (AMS) jährlich Daten zur höchsten abgeschlossenen Ausbildung der Leistungsbezieher. Aus dem Zentralen Melderegister wird die Information über die Wohngemeinde, die Staatsbürgerschaft und ein allfälliger akademischer Grad übernommen. Der Bildungsstand von Zuwanderern nach 2001, die keinen weiteren Abschluss in Österreich erworben haben und auch nicht beim AMS vorstellig wurden, wird geschätzt.

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Ergebnisse im Überblick: BildungsstandHTMLPDFXLSX
Bildungsstand der Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren 2009 nach Bundesland und GeschlechtHTMLPDFXLSX
Bildungsstand der Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren 2009 nach Politischem BezirkHTMLPDFXLSX
Bildungsstand der Bevölkerung ab 15 Jahren 2009 nach Altersgruppen und GeschlechtHTMLPDFXLSX
Bildungsstand der Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren 2009 nach Fachrichtung und BundeslandHTMLPDFXLSX
Bildungsstand der Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren 2009 nach Fachrichtung und Politischem BezirkPDFXLSX
Bildungsstand der Bevölkerung ab 15 Jahren 2009 nach Fachrichtung und AltersgruppenHTMLPDFXLSX
Bildungsstand (ISCED 97) der Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren 2009 nach Bundesland und GeschlechtHTMLPDFXLSX
Bildungsstand (ISCED 97) der Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren 2009 nach Politischem BezirkHTMLPDFXLSX
Bildungsstand (ISCED 97) der Bevölkerung ab 15 Jahren 2009 nach Altersgruppen und GeschlechtHTMLPDFXLSX
Bildungsstand der Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren 2008 nach Bundesland und GeschlechtHTMLPDFXLSX
Bildungsstand der Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren 2008 nach Politischem BezirkPDFXLSX


Höchste abgeschlossene Ausbildung 2009 nach Gemeinden und Bezirke


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