Die Zahl der Gestorbenen lag in den 1980er und 1990er
Jahren bei Ø
Vorläufige Monatsergebnisse finden sie in den „Statistischen Übersichten“ oder im Segment "Y8R" der Datenbank ISIS. Vorläufige halbjährliche oder außerordentliche monatliche Ergebnisse finden sie in unserer aktuellen Pressemitteilung.
Die endgültige Zahl der Gestorbenen betrug 2009 bundesweit
Dieser zum Teil methodisch bedingte Anstieg der Sterbefälle bewirkte einen Rückgang der Lebenserwartung bei der Geburt im Ausmaß von 0,2 Jahren bei den Männern bzw. 0,1 Jahren bei den Frauen auf 77,4 Jahre (Männer) bzw. 82,9 Jahre (Frauen) (siehe dazu die Hinweise unter „Methodische Informationen, Definitionen“).
Betrachtet man die Bundesländer, so wurden lediglich
im Burgenland
Die Zahl der Lebendgeborenen war im Jahr 2009 um knapp
2,0% unter jener des Vorjahres, während im gleichen Zeitraum die Zahl
der Gestorbenen um 3,1% anstieg. Folglich fiel die Geburtenbilanz (Lebendgeborene
minus Gestorbene) erstmals seit einigen Jahren mit
Die älteste Frau war bei ihrem Ableben im 110. Lebensjahr und verwitwet. Der älteste Mann war beim Tod im 106. Lebensjahr und ebenfalls verwitwet.
Die Erhebung und Aufarbeitung der Geburten, Eheschließungen
und Sterbefälle erfolgt auf Basis der Meldungen der rund
Demographische Ereignisse von in Österreich wohnhaften
Personen (Hauptwohnsitz), die im Ausland stattfinden (Geburten, Sterbefälle
oder Eheschließungen im Ausland), können von österreichischen Standesämtern
derzeit statistisch nur unvollständig erfasst werden. Für die Sterbefälle
werden ab dem Berichtsjahr 2009 Informationen aus anderen Datenquellen
herangezogen, um im Ausland verstorbene Personen mit Wohnsitz in Österreich
statistisch möglichst vollständig zu erfassen (ausführliche Informationen
dazu finden sie in einem Artikel
der Statistischen Nachrichten). Diese Sterbefälle sind für das Berichtsjahr
2009 erstmals in den publizierten Daten enthalten und verursachen einen
Bruch in der Zeitreihe der Gestorbenen sowie aller damit in Zusammenhang
stehenden Maßzahlen wie der Lebenserwartung oder der Geburtenbilanz.
Der Anstieg der Sterbefälle zwischen 2008 und 2009 um insgesamt
In Österreich stattfindende Geburten, Eheschließungen
und Sterbefälle von im Ausland wohnhaften Personen werden zwar erhoben
und aufgearbeitet, sind aber in den publizierten Daten nicht enthalten.
Ihre Zahl betrug im Jahr 2009 insgesamt 798 Geborene, 858 Gestorbene
und
Als ehelich gilt ein Kind, dessen Eltern zu irgendeinem Zeitpunkt während der Schwangerschaft verheiratet waren. Vorläufige Ergebnisse informieren über die in bzw. bis zu einem bestimmten Monat von den Standesämtern übermittelten Informationen. Endgültige Ergebnisse sind auf Vollständigkeit geprüft und ordnen die Geburten eines Jahres dem jeweiligen Ereignisdatum zu.
| Gestorbene und Sterberate seit 1951 | |
|---|---|
| Lebenserwartung bei der Geburt und fernere Lebenserwartung 60-Jähriger seit 1971 | |
| Säuglingssterblichkeit nach der Lebensdauer seit 1951 |
| Lebenserwartung bei der Geburt 1998/2004 nach Politischen Bezirken | ||
|---|---|---|
| Sterblichkeit: Todesursachen insgesamt 1998/2004 nach Politischen Bezirken |