Die Mikrozensus-Erhebung 2008 ergab
Die Verteilung der Familien nach der Kinderzahl stellt sich folgendermaßen
dar: In etwa der Hälfte aller Familien mit Kindern (50,1%) gibt es
ein Kind, in 36,3% sind es zwei und in 13,6% sind es drei oder mehr
Kinder. Insgesamt gibt es in Österreich nur
Ehepaare mit Kindern stellen zwar nach wie vor die häufigste Familienform
dar, "neuere" Familienformen gewinnen jedoch immer mehr an
Bedeutung. So gibt es beispielsweise nur noch wenige Paare, die erst
dann einen gemeinsamen Haushalt gründen, wenn sie heiraten. Die meisten
Paare durchlaufen eine Phase des nichtehelichen Zusammenlebens. In Österreich
lebten 2008 rund
Dabei gibt es erhebliche Unterschiede in der Verbreitung dieser Lebensform zwischen den Altersgruppen: Nach den Ergebnissen des Mikrozensus lebten im Jahr 2008 19,0% der 25- bis 29-jährigen Männer und 24,8% der gleichaltrigen Frauen in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft (mit oder ohne Kinder) im selben Haushalt. In dieser Altersgruppe ist diese Lebensform besonders stark verbreitet. Laut Volkszählung 1981 lebten nur 5,1% der männlichen und 4,3% der weiblichen 25- bis 29-Jährigen ohne Trauschein im gemeinsamen Haushalt.
Die durchschnittliche Kinderzahl pro Familie mit Kindern betrug 2008 1,67 gegenüber 1,78 im Jahr 1988. Die durchschnittliche Kinderzahl von Ehepaaren (mit Kindern) liegt bei 1,78. Lebensgemeinschaften haben durchschnittlich 1,52, alleinerziehende Mütter 1,39 und alleinerziehende Väter 1,32 Kinder.
Seit Beginn des Jahres 2007 können Daten zu "Stieffamilien"
bereit gestellt werden. 2008 gab es in Österreich
Nach dem Kernfamilien-Konzept der Vereinten Nationen bilden Ehepaare oder Lebensgemeinschaften mit oder ohne Kinder bzw. Elternteile mit Kindern eine Familie. Wichtig ist dabei die Einschränkung auf jene Kinder, die ohne eigenen Partner und/oder ohne eigene Kinder im selben Haushalt leben. Kinder, die bereits aus dem Elternhaus ausgezogen sind, können hier nicht berücksichtigt werden.