Die Zahl der Lebendgeborenen lag in den 1980er und
1990er Jahren bei Ø
Vorläufige Monatsergebnisse finden sie in unserer aktuellen Pressemitteilung oder in den „Statistischen Übersichten“ oder im Segment "Y8R" der Datenbank ISIS.
In Österreich kamen im Jahr 2009 insgesamt
Die Unehelichenquote (Anteil der unehelich Lebendgeborenen an allen Lebendgeborenen) stieg im Jahresabstand von 38,8% auf 39,3%. Am höchsten waren die Unehelichenquoten traditionell in den südlichen Bundesländern Kärnten (53,2%) und der Steiermark (47,7%), während sie in Vorarlberg (33,4%) und in Wien (31,4%) deutlich unter dem Bundesschnitt lagen.
Die jüngste (unverheiratete) Mutter des Jahres 2009 war erst dreizehn Jahre, die älteste (verheiratete) Mutter war bereits dreiundfünfzig Jahre alt. Der jüngste (verheiratete) Vater war erst 16 Jahre alt, die zwei ältesten Väter waren mit 71 Jahren um 23 bzw. 45 Jahre älter wie die Mütter der Babys. Ein weiterer verheirateter Vater war mit 66 Jahren mehr als dreimal so alt wie die 21-jährige Mutter des Kindes, zwei verheiratete Mütter im Alter von 39 bzw. 40 Jahren waren je um 18 Jahre älter wie die je 22-jährigen Vater der Babys. Eine Frau brachte im Alter von 41 Jahren ihr 14. Kind zur Welt. Die längste Zeitspanne zu einer vorangegangenen Geburt betrug 27 Jahre, die kürzeste 7 Monate.
Im Jahr 2009 wurden österreichweit
Die Erhebung und Aufarbeitung der Geburten, Eheschließungen
und Sterbefälle erfolgt auf Basis der Meldungen der rund
Demographische Ereignisse von in Österreich wohnhaften
Personen (Hauptwohnsitz), die im Ausland stattfinden (Geburten, Sterbefälle
oder Eheschließungen im Ausland), können von österreichischen Standesämtern
derzeit statistisch nur unvollständig erfasst werden. Für die Sterbefälle
werden ab dem Berichtsjahr 2009 Informationen aus anderen Datenquellen
herangezogen, um im Ausland verstorbene Personen mit Wohnsitz in Österreich
statistisch möglichst vollständig zu erfassen (ausführliche Informationen
dazu finden sie in einem Artikel
der Statistischen Nachrichten). Diese Sterbefälle sind für das Berichtsjahr
2009 erstmals in den publizierten Daten enthalten und verursachen einen
Bruch in der Zeitreihe der Gestorbenen sowie aller damit in Zusammenhang
stehenden Maßzahlen wie der Lebenserwartung oder der Geburtenbilanz.
Der Anstieg der Sterbefälle zwischen 2008 und 2009 um insgesamt
In Österreich stattfindende Geburten, Eheschließungen
und Sterbefälle von im Ausland wohnhaften Personen werden zwar erhoben
und aufgearbeitet, sind aber in den publizierten Daten nicht enthalten.
Ihre Zahl betrug im Jahr 2009 insgesamt 798 Geborene, 858 Gestorbene
und
Als ehelich gilt ein Kind, dessen Eltern zu irgendeinem Zeitpunkt während der Schwangerschaft verheiratet waren. Vorläufige Ergebnisse informieren über die in bzw. bis zu einem bestimmten Monat von den Standesämtern übermittelten Informationen. Endgültige Ergebnisse sind auf Vollständigkeit geprüft und ordnen die Geburten eines Jahres dem jeweiligen Ereignisdatum zu.
| Lebendgeborene und Geburtenrate seit 1951 | |
|---|---|
| Durchschnittliche Kinderzahl pro Frau seit 1951 |