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Geborene

Langfristiger Trend

Die Zahl der Lebendgeborenen lag in den 1980er und 1990er Jahren bei Ø 90.000 pro Jahr, wobei Höchstwerte in den Jahren 1982 (94.840) bzw. 1992 (95.302) verzeichnet wurden. Im Jahr 2001 wurde die bislang geringste in Österreich jemals registrierte Geburtenzahl (75.458) verzeichnet. Seither ist kein einheitlicher Trend erkennbar. Dem Anstieg des Jahres 2002 (78.399) folgte ein Rückgang auf 76.944 (2003), 2004 ein neuerlicher Anstieg auf 78.968, und in den Jahren 2005 (78.190) und 2006 (77.914) erneut Rückgänge. Im Jahr 2007 sank die Zahl der Neugeborenen auf 76.250 und stieg im Jahr 2008 wieder um 2,0% auf 77.752 an. Die Geburtenbilanz (Lebendgeborene minus Gestorbene) blieb 2008 mit 2.669 Personen zum fünften Mal in Folge positiv. Während in den 1980er Jahren Frauen mit durchschnittlich 26,4 Jahren (bzw. 24,3 Jahren beim ersten Kind) ihre Kinder bekamen, lag das Durchschnittsalter im Jahr 2008 bei 29,9 Jahren (bzw. bei 28,1 Jahren beim ersten Kind).

Aktuelle vorläufige Monatsergebnisse

Vorläufige Monatsergebnisse finden sie in unserer aktuellen Pressemitteilung oder in den „Statistischen Übersichten“ oder im Segment "Y8R" der Datenbank ISIS.

Aktuelle endgültige Jahresergebnisse

Im Jahr 2008 kamen in Österreich 77.752 Babys zur Welt, um 1.502 mehr als im Jahr 2007 (+2,0% bzw. schalttagsbereinigt +1,7%). Frauen bekamen ihre Kinder im Durchschnitt mit 29,9 Jahren, das Durchschnittsalter beim ersten Kind lag bei 28,1 Jahren (jeweils um 0,1 Jahre höher als 2008). Die Entwicklung der Geburtenzahlen war zwar überall positiv, blieb aber in den meisten Bundesländern unter dem bundesweiten Durchschnitt: Nur in Niederösterreich (+3,4%) und in Wien (+2,9%) fiel der Kindersegen überdurchschnittlich positiv aus. In den übrigen Bundesländern wurden folgende Veränderungen der Geburtenzahlen gegenüber dem Jahr 2007 registriert: Vorarlberg und Burgenland (je +1,9%), Oberösterreich (+1,8%), Steiermark (+0,9%), Salzburg und Tirol (je +0,8%) sowie Kärnten (+0,3%).

Die Unehelichenquote (Anteil der unehelich Lebendgeborenen an allen Lebendgeborenen) kletterte im Jahresabstand von 38,2% auf 38,8%. Am höchsten waren die Unehelichenquoten traditionell in den südlichen Bundesländern Kärnten (53,3%) und der Steiermark (47,7%). Etwas geringer, aber auch über dem Bundesdurchschnitt, war der Anteil nicht ehelich geborener Kinder in Tirol (42,2%), in Salzburg (41,6%) und in Oberösterreich (41,5%). Vergleichsweise gering war die Unehelichenquote dagegen im Burgenland (36,4%), in Niederösterreich (33,8%), in Vorarlberg (33,4%) und in Wien (31,1%).

Tabelle(n):
Ergebnisse im Überblick: GeboreneHTMLPDFXLS
Lebend- und Totgeborene seit 1871PDFXLS
Lebendgeborene seit 1991 nach Geschlecht, Legitimität und BundeslandPDFXLS
Geborene und Geburten seit 1991 nach MehrlingseigenschaftHTMLPDFXLS
Durchschnittliches Gebär- bzw. Fertilitätsalter der Mutter nach Lebendgeburtenfolge seit 1991HTMLPDFXLS
Lebendgeborene seit 2001 nach Altersgruppen der Mutter und BundeslandPDFXLS
Lebendgeborene seit 2001 nach Ereignismonaten und BundesländernPDFXLS
Grafik(en):
Lebendgeborene und Geburtenrate seit 1951GIF
Durchschnittliche Kinderzahl pro Frau seit 1951GIF
Thematische Karte(n):
Unehelichenquote der Erstgeborenen 1984-1986 nach Politischen BezirkenPDFGIF
Unehelichenquote der Erstgeborenen 2005-2007 nach Politischen BezirkenPDFGIF
Unehelichenquote der Lebendgeborenen 1984-1986 nach Politischen BezirkenPDFGIF
Unehelichenquote der Lebendgeborenen 2005-2007 nach Politischen BezirkenPDFGIF