Der österreichische Außenhandel wies nach endgültigen
Ergebnissen für das Gesamtjahr 2009 sowohl bei den Einfuhren als auch
bei den Ausfuhren Rückgänge im Handelsvolumen auf. Die Einfuhren sanken
um 18,4% auf 97,57 Mrd. Euro und die Ausfuhren um 20,2% auf 93,74 Mrd.
Euro. Die negative Entwicklung betraf sowohl den Handel mit Drittstaaten
(Importe:
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unter „Publikationen“. Ältere Schnellberichte befinden sich am
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Weiterführende Informationen über die Hauptergebnisse des grenzüberschreitenden
Warenverkehrs von Österreich ab 1995 erhalten Sie im Wirtschaftsatlas
(siehe „Publikationen und Services“).
In der Ausfuhr konnte sich keine Warengruppe der negativen
Gesamtentwicklung entziehen. „Maschinen und Fahrzeuge“, die volumenmäßig
bedeutendste Warengruppe nach dem SITC-revised 4, verzeichnete im Gesamtjahr
2009 die stärksten absoluten Einbußen. Der wertmäßige Rückgang
betrug 11,35 Mrd. Euro
Bei den Einfuhren zeigte sich ein ähnliches Bild.
Auch hier verloren „Maschinen und Fahrzeuge“ gemessen an den
Absolutwerten am meisten. Das Volumen schrumpfte 2009 um 8,83 Mrd. Euro
Insgesamt waren im Berichtsjahr 73,1% der gesamten Einfuhren (2008: 73,6%) und 71,0% der gesamten Ausfuhren (2008: 72,2%) dem Handel mit den Mitgliedstaaten der EU zuzurechnen. Im Vergleich zum Vorjahr verlor somit der innergemeinschaftliche Warenverkehr Anteile gemessen am gesamten Außenhandel. Die Wareneingänge aus den 26 EU-Partnerländern gingen im Gesamtjahr 2009 um 19,0% auf 71,29 Mrd. Euro zurück. Die Warenversendungen in diese Länder verzeichneten ein Minus von 21,5% auf 66,53 Mrd. Euro. Das Passivum im Handel mit der EU erhöhte sich im Vergleich zu 2008 von 3,22 Mrd. Euro auf 4,77 Mrd. Euro. Infolge sank der wertmäßige Deckungsgrad der Eingänge durch die Versendungen um 3,0 Prozentpunkte auf nunmehr 93,3%.
Waren der volumenmäßig stärksten Gruppe „Maschinen
und Fahrzeuge“ (Eingänge:
Der Handel mit den seit 2004 beigetretenen Mitgliedsstaaten1) verlor noch stärker als der EU-Schnitt. Die Eingänge schrumpften im beobachteten Zeitraum um 22,2% auf 11,25 Mrd. Euro, die Ausgänge um 26,3% auf 15,23 Mrd. Euro. In beiden Verkehrsrichtungen zeichneten vor allem Ungarn, die Tschechische Republik sowie Polen für die Rückgänge verantwortlich.
Zwar verzeichnete auch der Handel mit Drittstaaten Rückgänge im Berichtsjahr, doch diese fielen vergleichsweise geringer aus als im Handel mit der Europäischen Union. Die Importe aus den Nicht-EU-Staaten gingen um 16,7% auf 26,28 Mrd. Euro, die Exporte um 16,8% auf 27,21 Mrd. Euro zurück. Der Exportüberschuss im Handel mit Drittstaaten sank dabei von 1,18 Mrd. Euro auf 0,93 Mrd. Euro. Folglich sank der Deckungsgrad der Importe durch die Exporte um 0,2 Prozentpunkte auf 103,5%.
Im Handel mit Drittstaaten verlor die Warengruppe
„Brennstoffe und Energie“ bei den Importen mit
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