Deutliche Unterschiede ließen sich nach dem Geschlecht
erkennen: Ausschließlich haushaltsführende Personen waren fast nur Frauen (358.300).
In Pension befanden sich ebenfalls weit mehr Frauen als Männer (928.300
gegenüber 774.100), zurückzuführen auf die höhere Lebenserwartung
und das niedrigere Pensionsantrittsalter. Auch bei der Zahl der Schülerinnen
und Schüler ab 15 Jahren bzw. Studentinnen und Studenten überwogen
die Frauen (200.100 zu 155.600).
1.361.900 Nicht-Erwerbspersonen waren zwischen 15 und 64 Jahren alt, sechs von zehn davon sind Frauen
(852.000; 509.800 Männer). Im Vergleich zum 3. Quartal 2010 ist die Zahl
der Nicht-Erwerbspersonen in diesem Alter gestiegen (+15.200). Bei Personen
mittleren Alters (25 bis 54 Jahre) war die Zahl der Nicht-Erwerbspersonen
erwartungsgemäß am niedrigsten.
Im Jahresdurchschnitt 2010 wurden insgesamt 3.975.000 Nicht-Erwerbspersonen
aller Altersgruppen ermittelt (1.721.900 Männer, 2.253.100 Frauen).
Im Alter von 15 oder mehr Jahren betrug deren Zahl 2.736.700 Personen
(1.087.500 Männer, 1.649.200 Frauen), bei den 15- bis 64-Jährigen
1.397.200 (532.900 Männer, 864.200 Frauen). Als komplementäre Größe
zu den Erwerbspersonen sank die Zahl der Nicht-Erwerbspersonen in den
letzten Jahren, wobei der Anstieg von 2003 auf 2004 zum Teil auf die
erhebungsbedingte Umgestaltung des Mikrozensus zurückzuführen ist.
Innerhalb des letzten Jahres war ein Anstieg von 15.400 Nicht-Erwerbspersonen
im Alter von 15 bis 64 Jahren zu erkennen.
Hinweis: Beim Labour Force-Konzept gilt eine
Person als erwerbstätig, wenn sie in der Referenzwoche mindestens eine
Stunde gearbeitet oder wegen Urlaub, Krankheit usw. nicht gearbeitet
hat, aber normaler Weise einer Beschäftigung nachgeht. Als arbeitslos
gilt, wer in diesem Sinne nicht erwerbstätig ist, aktive Schritte zur
Arbeitssuche tätigt und kurzfristig zu arbeiten beginnen kann. Beim
Lebensunterhaltskonzept geben die Respondenten ihren sozialen Status
selbst an. Grundsätzlich beziehen sich die Daten auf die Wohnbevölkerung
in Privathaushalten ohne Präsenz- und Zivildiener. Personen mit aufrechtem
Dienstverhältnis, die Karenz- bzw. Kindergeld beziehen, sind bei den
Erwerbstätigen inkludiert.