Gesundheit

Österreichischer Todesursachenatlas 1998/2004

Artikelnummer:20-1620-04
ISBN:978-3-902587-12-1

Erscheinungsfolge: fw
Erscheinungsdatum: 3/2008

Vergriffen

EUR

Download: PDF, 18 MB

Österreichischer Todesursachenatlas 1998/2004

Österreich konnte in den letzten Jahren und Jahrzehnten einen starken Anstieg in der Lebenserwartung verzeichnen, wobei sich diese positive Entwicklung in allen Regionen Österreichs ereignet hat. Bemerkenswert erscheinen die Lebenserwartungsgewinne im höheren Erwachsenenalter. Wie ein Vergleich innerhalb der Mitgliedsländer der Europäischen Union zeigt, gehört Österreich mittlerweile zur Gruppe der Länder mit den höchsten Lebenserwartungswerten. Dennoch verfügt eine Reihe von EU-Ländern über noch günstigere Sterblichkeitsverhältnisse. Es bleibt daher eine wichtige Aufgabe der Epidemiologie, bestehende Defizite im Gesundheitszustand und Gesundheitsverhalten der österreichischen Bevölkerung aufzuzeigen und die Identifizierung von Risikofaktoren zu ermöglichen.

Die vorliegende Veröffentlichung versteht sich als ein Schritt in diese Richtung. Sie dokumentiert die bestehenden Unterschiede zwischen Bundesländern, politischen Bezirken und Gebietstypen auf dem Gebiet der Gesamtsterblichkeit sowie für eine Reihe von Todesursachen ebenso wie ihre Veränderungen im Zeitverlauf. Dadurch lassen sich Problemregionen erkennen, bei denen der Verdacht eines gehäuften Auftretens von Risikofaktoren besteht sowie allgemeine Aussagen über die regionale Verteilung bestimmter Todesursachen treffen.

Unter den Risikofaktoren dominieren heute die sogenannten Lebensstilfaktoren. In einem eigenen Kapitel werden entsprechende Hinweise über einen statistisch relativ leicht zugänglichen Ausschnitt dieses Themenbereichs zusammengestellt. Einer weitergehenden epidemiologischen Forschung wird es vorbehalten bleiben, Erkenntnisse über die verursachenden Faktoren regional überhöhter Sterbeziffern zu gewinnen und damit gezielte gesundheitspolitische Maßnahmen zu ermöglichen. Dieser Atlas soll dazu Anstoß und empirische Grundlage sein.