
'Österreichs Städte in Zahlen' - ein Kooperationsprojekt zwischen der Bundesanstalt Statistik Österreich und dem Österreichischen Städtebund - ersetzt seit 2007 das 'Statistische Jahrbuch Österreichischer Städte', das fünf Jahrzehnte lang über demographische, ökonomische, ökologische und soziale Aspekte der Städte über 10.000 Einwohner sowie Gemeinden mit 5.000 bis 10.000 Einwohnern berichtet hat. Dabei wird, der allgemein geübten Praxis folgend, das im Titel angegebene Jahr mit dem Erscheinungsjahr (im Gegensatz zum Berichtsjahr) gleichgesetzt, was zu einer scheinbaren Lücke in der Zeitreihe führt. So folgte dem 'Statistischen Jahrbuch 2005' die Ausgabe 2007 von 'Österreichs Städte in Zahlen'.
In der vorliegenden Ausgabe 2008 finden Sie, gegliedert in 5 Schwerpunktkapitel, u.a. aktuelle Zahlen über die Bevölkerungsentwicklung, Unterricht und Kultur sowie zu Verkehr, Tourismus bzw. der Finanzgebarung. Wichtige kommunale Aufgaben, wie die Wasserversorgung und die Entsorgung von Abfall und Abwasser, werden ebenso behandelt wie Sozial- und Freizeiteinrichtungen.
Den einzelnen Kapiteln sind einleitende Texte vorangestellt, die einen kurzen Überblick über den Inhalt der Kapitel geben. Ausführlichere Textbeiträge befassen sich zum einen mit dem jährlich wechselnden Schwerpunktthema, diesmal Verkehr und Mobilität, zum anderen wird die bisher traditionellerweise als Einführung präsentierte Entwicklung der Gemeindefinanzen als Textbeitrag zum Kapitel 'Finanzen' eingehend erläutert. Dieser Beitrag wurde von Dr. Helfried Bauer vom Zentrum für Verwaltungsforschung (KDZ) verfasst. Der Beitrag zu Verkehr und Mobilität wurde in der Magistratsabteilung III, Amt für Verkehrsplanung, gestaltet und vom amtsführenden Stadtrat Dipl.-HTL-Ing. Walter Peer aus Innsbruck zur Verfügung gestellt.
Die im vorliegenden Band enthaltenen Tabellen mit Strukturdaten der Volkszählung vom 15. Mai 2001 basieren auf dem am 17. September 2002 im Amtsblatt der Wiener Zeitung kundgemachten Volkszählungs-Ergebnis. Die Korrektur des Volkszählungs-Ergebnisses (Einwohner und Bürgerzahl nach Abschluss der Reklamationsfälle), kundgemacht am 23. September 2004 in der Wiener Zeitung, wird in einer eigenen Spalte ausgewiesen, allerdings nicht für die Strukturdaten, wie Alter, Geschlecht, Familienstand und zahlreiche weitere Merkmale der Volkszählung.
Die Printpublikation ist leider vergriffen.