Pressemitteilung: 12.712-010/22

Inflation bleibt im Dezember 2021 bei 4,3%

Wien, 2022-01-20 – Die Inflationsrate für Dezember 2021 lag laut Statistik Austria bei 4,3% (November 2021: ebenfalls 4,3%). Der Indexstand des Verbraucherpreisindex 2020 (VPI 2020) betrug im Dezember 2021 105,4. Gegenüber dem Vormonat November 2021 stieg das durchschnittliche Preisniveau um 0,6%.

Ausgaben für Verkehr und Wohnen waren für drei Fünftel der Inflation verantwortlich

Im Jahresvergleich stiegen die Preise für Verkehr durchschnittlich um 12,0% und damit etwas weniger als im November (+12,2%). Sie beeinflussten die allgemeine Teuerung mit +1,64 Prozentpunkten (November +1,68 Prozentpunkte) und waren damit nach wie vor der stärkste Preistreiber im Jahresabstand. Als hauptverantwortlich dafür erwiesen sich die Treibstoffpreise, die um 32,9% stiegen (Einfluss: +1,13 Prozentpunkte), etwas weniger als im November (+38,7%, Einfluss: +1,31 Prozentpunkte). Im Gegensatz dazu beschleunigte sich der Preisauftrieb bei Flugtickets markant (Dezember: +29,5%, Einfluss: +0,15 Prozentpunkte; November: +17,1%, Einfluss: +0,05 Prozentpunkte). Gebrauchte Kraftwagen kosteten um 10,9% mehr (Einfluss: +0,16 Prozentpunkte), neue um 4,6% (Einfluss: +0,09 Prozentpunkte). Reparaturen privater Verkehrsmittel verteuerten sich um 4,2% (Einfluss: +0,07 Prozentpunkte).

Für Wohnung, Wasser, Energie musste durchschnittlich um 5,4% mehr bezahlt werden (Einfluss: +1,00 Prozentpunkt), geringfügig mehr als im November (+5,3%, Einfluss: +1,00 Prozentpunkt). Ausschlaggebend dafür war die Preisentwicklung der Haushaltsenergie (Dezember: +16,9%, Einfluss: +0,64 Prozentpunkte; November: +16,1%, +0,63 Prozentpunkte). Die Strompreise stiegen um 12,4% (Einfluss: +0,23 Prozentpunkte), etwas mehr als im November (+10,2%, Einfluss: +0,20 Prozentpunkte). Die Gaspreise legten ebenfalls zu (Dezember: +27,8%, Einfluss: +0,16 Prozentpunkte; November: +20,4%, +0,12 Prozentpunkte). Die Heizölpreise hingegen kletterten nicht mehr so kräftig (Dezember: +44,3%, Einfluss: +0,19 Prozentpunkte; November: +64,5%, +0,26 Prozentpunkte). Die Preise für feste Brennstoffe stiegen um 10,0% und für Fernwärme um 3,5%. Die Instandhaltung von Wohnungen kostete insgesamt um 7,3% mehr (Einfluss: +0,41 Prozentpunkte). Hauptverantwortlich dafür waren vor allem die Materialkosten (+8,0%, Einfluss: +0,31 Prozentpunkte).

In Restaurants und Hotels wurden die Preise durchschnittlich um 4,3% erhöht (Einfluss: +0,54 Prozentpunkte), wozu überwiegend teurere Bewirtungsdienstleistungen beitrugen (+4,2%, Einfluss: +0,45 Prozentpunkte). Beherbergungsdienstleistungen kosteten um 5,2% mehr.

Für Freizeit und Kultur wurden die Preise durchschnittlich um 4,1% angehoben (Einfluss: +0,46 Prozentpunkte). Als ausschlaggebend dafür erwiesen sich teurere Pauschalreisen (+8,2%, Einfluss: +0,18 Prozentpunkte). Vor einem Jahr waren deren Preise vollständig imputiert worden.

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke kosteten durchschnittlich um 1,7% mehr (Einfluss: +0,19 Prozentpunkte). Nahrungsmittel allein verteuerten sich insgesamt um 1,8% (Einfluss: +0,18 Prozentpunkte). Die Preise für Gemüse stiegen um 5,8% (Einfluss: +0,07 Prozentpunkte), jene für Öle und Fette um 6,5% sowie jene für Brot und Getreideerzeugnisse um 3,0%. Fleisch kostete um 1,2% mehr und Obst um 1,7%. Alkoholfreie Getränke verteuerten sich um 0,9%.

Nachrichtenübermittlung wurde durchschnittlich um 2,2% günstiger (Einfluss: -0,05 Prozentpunkte) wozu beinahe nur die um 2,6% billigeren Telefon- und Telefaxdienste beitrugen.

Inflation Dezember 2021 gegenüber November 2021: +0,6%

Hauptpreistreiber im Vergleich zum Vormonat November 2021 waren die Pauschalreisen (durchschnittlich +15,3%, Einfluss: +0,30 Prozentpunkte). Als Hauptpreisdämpfer im Vergleich zum Vormonat erwiesen sich billigere Treibstoffe (-1,3%, Einfluss: -0,06 Prozentpunkte).

Teuerung laut harmonisiertem Verbraucherpreisindex liegt im Dezember 2021 bei 3,8%

Der Indexstand des auf europäischer Ebene harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI 2015) lag im Dezember 2021 bei 113,95 (November 2021: 113,62 revidiert). Die harmonisierte Inflationsrate betrug 3,8% und war somit um 0,5 Prozentpunkte geringer als jene des VPI. Die Differenz beruht auf Gewichtungsunterschieden zwischen VPI und HVPI (siehe Informationen zur Methodik). Massive Preisanstiege für die Instandhaltung von Wohnungen, für Treibstoffe sowie für Pauschalreisen (jeweils geringere Gewichtungsanteile im HVPI als im VPI) verminderten den HVPI markant gegenüber dem VPI.

Teuerung beim täglichen Einkauf etwas höher als Gesamtinflation, Wocheneinkauf deutlich teurer

Das Preisniveau des Mikrowarenkorbs, der überwiegend Nahrungsmittel, aber auch Tageszeitungen oder den Kaffee im Kaffeehaus enthält und den täglichen Einkauf repräsentiert, stieg im Jahresvergleich um 4,6% (November: +3,9%).

Das Preisniveau des Miniwarenkorbs, der einen wöchentlichen Einkauf abbildet und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, stieg im Jahresabstand um 9,4% (November: +10,0%).

Lockdown: Vorgangsweise bei der Erstellung des Dezember-Verbraucherpreisindex

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung von COVID-19 hatten im Dezember 2021 (Erhebungswoche: 6. bis 10.12.2021) merkliche Auswirkungen auf die Berechnung der Inflationsrate. Nur jene Waren und Dienstleistungen gingen als Preisausfälle in die Berechnung ein, die mehr als die Hälfte des Monats nicht verfügbar waren. Deshalb erstreckten sich in Oberösterreich die Preisausfälle auf die Bereiche Handel (Ausnahme: Lebensmittel und Drogeriewaren), Gastronomie (Ausnahme: gelieferte bzw. abholbereite Speisen und Getränke), Hotels, körpernahe Dienstleistungen sowie Kultur, Unterhaltung, Freizeit, Sport, touristische Attraktionen (jeweils letzter Lockdown-Tag: 16.12.). In Kärnten, Niederösterreich, Salzburg, der Steiermark und Wien waren nur die Gastronomie und Hotels von Preisausfällen betroffen (letzter Lockdown-Tag: 16.12. bzw. für Wien 19.12.). Im Burgenland, in Tirol und Vorarlberg gab es nahezu keine Preisausfälle, da die Gastronomie und Hotels bereits ab 12.12. wieder besucht werden konnten. Es wurden bewährte Methoden angewendet, um Erhebungsausfälle zu kompensieren bzw. um deren Einfluss auf die Inflationsrate zu begrenzen. Bei Handelsgeschäften (etwa für Bekleidung und Schuhe) wurden die Preise online erhoben. Eine Fortschreibung mit der Gesamtinflationsrate erfolgte bei hauptsächlich oder vollständig ausgefallenen Dienstleistungen wie Restaurants, eine Fortschreibung mit saisonalem Muster bei saisonalen Dienstleistungen wie Reisen und Beherbergung. Erhebungsausfälle betrafen 9,2% des Warenkorbgewichtes (siehe "Informationen zur Methodik").

Weitere Informationen zum VPI und HVPI, HVPI-KS sowie zum aktuellen Warenkorb und zur Gewichtung, zur Revision und zu den verketteten Indexreihen finden Sie auf unserer Webseite.

Den Wertsicherungsrechner mit und ohne Schwellenwert finden Sie unter: Wertsicherungsrechner.

Unser persönlicher Inflationsrechner erlaubt es Ihnen, eine für Ihren Haushalt aussagekräftige Inflationsrate zu berechnen und diese mit der nationalen Inflationsrate zu vergleichen.

 

Informationen zur Methodik, Definitionen: Für den VPI wird seit Jänner 2021 eine neue Indexperiode mit dem Basisjahr 2020 veröffentlicht. Bisherige Zeitreihen werden verkettet weitergeführt. Jede Indexreihe wird mit dem Basisjahr bezeichnet, d. h. die durchschnittliche Jahresmesszahl des neuen Verbraucherpreisindex 2020 (VPI 2020) wird für das Basisjahr 2020 auf 100,0 normiert. Der HVPI wird weiterhin (seit Jänner 2016) auf Basis 2015 veröffentlicht. 
Auswirkungen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung von COVID-19 auf die Erstellung der Dezember-Inflationsrate: 
Für einige Warenkorbpositionen mussten aufgrund des Lockdowns im Dezember 2021 Preise imputiert werden. Die Empfehlungen des Statistikamtes der Europäischen Union Eurostat zur Erstellung von Verbraucherpreisindizes wurden dabei berücksichtigt.  
Eine ausführliche Dokumentation (PDF, 1 MB) der verwendeten Methoden und Imputationen findet sich auf der Webseite von Statistik Austria. 
Als Inflationsrate wird die durchschnittliche Preisentwicklung im Zwölfmonatsabstand bezeichnet. 
Einfluss = Veränderungsrate x Gewicht der betreffenden Position (vereinfachte Darstellung).  
Der Basiseffekt ist ein statistisches Phänomen und betrifft den Einfluss des vergleichbaren Bezugszeitpunkts (Basis) auf die aktuelle Preisentwicklung. Der Basiseffekt spielt insbesondere bei der Interpretation der Veränderungsraten zum Vorjahr eine Rolle. Die Höhe der Teuerungsrate eines bestimmten Monats hängt nicht nur von der aktuellen Preisentwicklung ab, sondern auch vom Preisniveau des Vorjahres. Gab es in der vergleichbaren Vorjahresperiode einen (vorübergehenden) starken Preisanstieg, so wird die aktuelle Teuerungsrate tendenziell niedriger, gegebenenfalls auch rückläufig ausfallen. Selbst bei unveränderter Preisentwicklung im aktuellen Monat gegenüber dem Vormonat kann die zugehörige Teuerungsrate aufgrund des statistischen Basiseffektes variieren. 
Unterschiede VPI/HVPI:  
1) Gewichtungsunterschiede aufgrund anderer Zielpopulationen des privaten Konsums: Für die Gewichtung der Ausgabengruppen des VPI sind vor allem die Daten der aktuellsten zur Verfügung stehenden Konsumerhebung maßgeblich, welche die Ausgaben österreichischer Haushalte erfasst (Inländer-im-Inland Konzept). Die Gewichtung der Ausgabengruppen des HVPI soll aus Gründen der Vergleichbarkeit mit den HVPIs anderer EU-Länder auch die Ausgaben von ausländischen Touristinnen und Touristen in Österreich berücksichtigen (Inlandskonzept). Hierzu werden die neuesten zur Verfügung stehenden Daten der Konsumrechnung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung verwendet Die Bedeutung von Treibstoffen, Flugtickets, Bewirtungs- und Beherbergungsdienstleistungen ist deshalb im HVPI üblicherweise höher als im VPI, Ausgaben fürs Wohnen und Pauschalreisen im Ausland hingegen deutlich niedriger.  
2) Gewichtungsunterschiede aufgrund unterschiedlicher Gewichtsreferenzperioden: Die Gewichtung des VPI basiert vor allem auf den Daten der ca. alle fünf Jahre durchgeführten Konsumerhebung. Die dem VPI zur Basis 2020 ab Jänner 2021 zugrundeliegende Gewichtungsbasis stammt von der Konsumerhebung 2019/2020 (ohne den von COVID betroffenen Zeitraum ab März 2020). Als Kettenindex können beim VPI langfristig wirksame Änderungen der Struktur privater Konsumausgaben und neue Produktgruppen wenn nötig jährlich und unabhängig von Basisjahrumstellungen eingearbeitet werden. Da der VPI auch für längerfristige Zeiträume möglichst gut interpretierbare Veränderungsraten bereitstellen soll (vor allem für Wertanpassungen), wird seine Zusammensetzung und Gewichtung nur etwa alle fünf Jahre grundsätzlich angepasst. Der HVPI wird weniger für langfristige Vergleiche verwendet, sondern vor allem hinsichtlich seiner jährlichen Veränderungsrate analysiert, welche die wichtigste Zielmarke für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank darstellt. Die Gewichtung des HVPI soll daher so gut wie möglich immer die Struktur der aktuellen privaten Konsumausgaben abbilden. Zu diesem Zweck wird für den HVPI jährlich eine grundsätzlich neue Gewichtung auf Basis der aktuellsten Konsumwerte der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung erstellt (zumindest auf grober Ebene, Detailgewichte können meist nicht jährlich aktualisiert werden). Da es im Jahr 2020 im Verlauf der COVID-19-Pandemie zu signifikanten Änderungen des Konsumverhaltens privater Haushalte kam, wurden für die Gewichtserstellung des HVPI im Jahr 2021 erstmals (und gemäß europäischer Empfehlungen) Ergebnisse und Schätzungen der quartalsweisen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung über die Änderungen der Konsumausgaben im Jahr 2020 für die wichtigsten Ausgabengruppen verwendet.  
3) Unterschiede aufgrund unterschiedlicher Preiskonzepte: Die motorbezogene Versicherungssteuer und Glücksspiele sind nur im VPI enthalten. Bei Versicherungsdienstleistungen werden sowohl im HVPI als auch im VPI die von den Haushalten gezahlten Brutto-Prämien für die monatliche Preismessung herangezogen. In der VPI-Gewichtung sind Versicherungsdienstleistungen mit dem Brutto-Anteil berücksichtigt, im HVPI-Gewichtungsschema abzüglich der Schadenszahlungen der Versicherungen an die privaten Haushalte (Netto-Konzept). Im HVPI ist die Instandhaltung von Wohnungen geringer gewichtet als im VPI.

Tabelle 1: Indexstände und Veränderungsraten für Gesamtindizes und ECOICOP1) -Hauptgruppen8)
Index/AggregatVeränderungEinflussIndex
Dezember 
2021/ 
Dezember 
2020
Dezember 
2021/ 
November 
2021
November 
2021/ 
November 
2020
Dezember 
2021/ 
Dezember 
2020
Dezember 
2021/ 
November 
2021
Dezember 
20212)
November 
20213)
+/- %+/- ProzentpunkteBasisjahr 2020
Verbraucherpreisindex 2020 (gesamt)4,30,64,3--105,4104,8
Mikrowarenkorb (täglicher Einkauf; Basis 2020) 4,6-0,23,9--104,2104,4
Miniwarenkorb (wöchentlicher Einkauf; Basis 2020) 9,4-0,310,0--109,6109,9
Index ohne Saisonwaren 20204,30,64,3--105,4104,8
Index der Saisonwaren 20205,62,02,9--106,8104,7
Index für den privaten Pkw-Verkehr 20205)12,20,113,1--112,4112,34)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex 20156)3,80,34,1--113,95113,624)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex zu konstanten Steuersätzen 20157)3,80,34,1--115,43115,104)
COICOP-Hauptgruppen (VPI) 2020
01 Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke1,70,61,60,1920,074102,5101,9
02 Alkoholische Getränke und Tabak3,3-0,72,20,113-0,024102,6103,3
03 Bekleidung und Schuhe0,2-0,6-0,40,007-0,031106,6107,2
04 Wohnung, Wasser, Energie5,40,35,30,9980,065106,1105,8
05 Hausrat und laufende Instandhaltung des Hauses 2,1-0,82,60,136-0,043102,1102,9
06 Gesundheitspflege2,40,12,00,1350,008102,7102,6
07 Verkehr12,01,012,21,6380,147112,0110,9
08 Nachrichtenübermittlung-2,20,0-2,2-0,0480,00197,697,6
09 Freizeit und Kultur4,12,44,00,4620,272106,8104,3
10 Erziehung und Unterricht1,70,21,60,0170,002103,0102,8
11 Restaurants und Hotels4,31,34,30,5350,162106,1104,7
12 Verschiedene Waren und Dienstleistungen1,3-0,11,40,115-0,012101,7101,8
Tabelle 2: Wichtigste Preisänderungen im Dezember 2021 gegenüber dem Vorjahr
Indexposition1)Veränderung gegenüber Dezember 2020Einfluss auf Vorjahresveränderung
+/- %+/- Prozentpunkte
Preistreiber
Dieseltreibstoff33,90,664
Superbenzin31,30,469
Elektrischer Strom, Arbeitspreis/Tag13,60,196
Heizöl extra leicht, Großabnahme44,30,194
Profilholz53,90,163
Preisdämpfer
Wohnungsmiete, alle Kategorien-2,3-0,113
Mobiltelefonie-3,9-0,045
Pendlerkarte, Jahreskarte-26,4-0,033
Nichtärztliche Dienstleistung (Psychotherapie, Patientenanteil)-4,9-0,028
Bahn - Jahreskarte-31,4-0,011
Tabelle 3: Wichtigste Preisänderungen im Dezember 2021 gegenüber dem Vormonat
Indexposition1)Veränderung gegenüber November 2021Einfluss auf Vormonatsveränderung
+/- %+/- Prozentpunkte
Preistreiber
Flugpauschalreisen16,50,270
Flugticket
31,80,149
Übernachtung im Ausland30,90,089
Gas, Arbeitspreis6,60,041
Elektrischer Strom, Arbeitspreis/Tag2,30,036
Preisdämpfer
Heizöl extra leicht, Großabnahme-5,0-0,032
Dieseltreibstoff-1,3-0,031
Superbenzin-1,4-0,029
Flachfernseher-5,1-0,017
Hotel, 4/5-Stern-6,5-0,015

 

Tabelle 4: Sonderaggregate des Verbraucherpreisindex 2020 nach ECOICOP1)
Sonderaggregate, 
Güter und Dienstleistungen
VeränderungEinflussIndex
Dezember 
2021/ 
Dezember 
2020
Dezember 2021/ 
November 
2021
Dezember 
2021/ 
Dezember 
2020
Dezember 
2021/ 
November 
2021
Dezember 
20212)
November 
20213)
+/- %+/- ProzentpunkteBasisjahr 2020
A,E,F,SGESAMTINDEX (VPI)4,30,6 - -105,4104,8
A,E,FGüter6,20,13,1140,007106,8106,7
A,EIndustriegüter und Energie7,9-0,12,810-0,043108,5108,6
AIndustriegüter3,6-0,21,030-0,040104,6104,8
A1Kurzlebige Industriegüter4,60,10,4680,009104,3104,2
A2Halbdauerhafte Industriegüter1,2-0,40,097-0,032104,7105,1
A3Dauerhafte Industriegüter4,7-0,20,466-0,017105,1105,3
EEnergie24,30,01,779-0,003123,2123,2
E1Elektrizität, Gas, feste Brennstoffe, Fernwärme13,22,40,4510,089113,1110,4
E2Mineralölprodukte33,8-1,81,328-0,092131,4133,8
F
Lebensmittel, Tabak, Alkohol2,10,30,3050,050102,5102,2
F1Verarbeitete Lebensmittel und Alkohol2,00,20,1980,022102,3102,1
F2Saisonwaren (Obst, Gemüse, Fisch)3,21,30,0810,030104,0102,7
F3Fleisch- und Wurstwaren1,2-0,10,026-0,002102,0102,1
SDienstleistungen2,51,41,1780,614104,1102,7
S1Verkehrsdienstleistungen2,62,00,1900,149102,8100,8
S2Dienstleistungen zur Wohnung0,40,10,0530,012101,7101,6
S3Reisen und Unterkunft7,012,60,2630,440117,9104,7
S4Restaurants und Dienstleistungen (Freizeit)3,40,10,5430,013104,5104,4
S5Kommunikationsdienstleistungen-2,4-0,1-0,043-0,00197,897,9
S6Dienstleistungen zu Gesundheit, Erziehung, Sozialschutz sowie sonstige Dienstleistungen2,30,00,1720,001102,9102,9

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