Pressemitteilung: 12.447-038/21

Inflation sinkt im Jänner 2021 auf 0,8%

Wien, 2021-02-23 – Die Inflationsrate für Jänner 2021 lag laut Statistik Austria bei 0,8% (Dezember 2020: 1,2%). Ausschlaggebend für diesen Rückgang waren günstigere Preise bei Nahrungsmitteln. Der wichtigste Preistreiber blieb weiterhin Wohnung, Wasser und Energie.

Der Index für den Monat Jänner wurde erstmals mit dem Referenzjahr 2020=100 berechnet, die Umstellung von 2015=100 auf 2020=100 erfolgte mit dem Jahreswechsel (siehe methodische Informationen). Demnach lag der Indexstand des Verbraucherpreisindex 2020 (VPI 2020) im Jänner 2021 bei 100,3 (Dezember 2020 101,1). Gegenüber dem Vormonat (Dezember 2020) ging das durchschnittliche Preisniveau um 0,8% zurück.

"Die Teuerungsrate in Österreich hat sich zu Jahresbeginn weiter abgeflacht und liegt mit 0,8% nun deutlich unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank von nahe, aber unter 2%. Inflationsraten von weniger als 1% hatten wir zuletzt im Mai 2020 und über mehrere Monate in den Jahren 2015 und 2016", so Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Ohne teureres Wohnen hätte die Inflation 0,4% betragen

Der Preisanstieg für Wohnung, Wasser, Energie (durchschnittlich +2,1%) beeinflusste die Inflationsrate mit +0,38 Prozentpunkten und erwies sich damit als stärkster Preistreiber im Jahresvergleich. Mieten stiegen insgesamt um 5,4% (Einfluss: +0,28 Prozentpunkte). Die Instandhaltung von Wohnungen kostete durchschnittlich um 1,8% mehr (Einfluss: +0,11 Prozentpunkte). Haushaltsenergie hingegen verbilligte sich durchschnittlich um 0,5% (Einfluss: -0,03 Prozentpunkte), vor allem aufgrund stark gesunkener Heizölpreise (-21,9%; Einfluss: -0,11 Prozentpunkte). Die Preise für feste Brennstoffe und Fernwärme gingen um -2,0% bzw. um -0,9% zurück. Strom verteuerte sich mit +5,2% deutlich (Einfluss: +0,10 Prozentpunkte), Gas mit +0,2% kaum.

Verschiedene Waren und Dienstleistungen verteuerten sich durchschnittlich um 1,4% (Einfluss: +0,12 Prozentpunkte). Dafür waren vor allem höhere Kosten für Versicherungen (insgesamt +1,3%) verantwortlich (Einfluss: +0,06 Prozentpunkte).

Das durchschnittliche Preisniveau von Bekleidung und Schuhen stieg um 1,7% (Einfluss: +0,08 Prozentpunkte). Bekleidungsartikel verteuerten sich um 2,3% (Einfluss: +0,06 Prozentpunkte) und Schuhe um 1,6%. Verantwortlich für diesen Anstieg war der schwächere saisonale Effekt des Winterschlussverkaufs. Aufgrund geschlossener Filialen des Bekleidungshandels konnte dieser nicht wie in den Vorjahren gewohnt stattfinden, sondern musste sich auf Preisnachlässe online angebotener Waren beschränken.

Die Preise für Verkehr sanken durchschnittlich um 1,7% (Einfluss: -0,22 Prozentpunkte). Treibstoffe verbilligten sich mit -11,3% (Einfluss: -0,33 Prozentpunkte) etwas weniger stark als im Dezember (-13,6%; Einfluss: -0,44 Prozentpunkte). Auch für Flugtickets musste um 9,5% weniger ausgegeben werden (Einfluss: -0,04 Prozentpunkte). Neue Kraftwagen hingegen verteuerten sich durchschnittlich um 2,6% (Einfluss: +0,06 Prozentpunkte) und Reparaturen privater Verkehrsmittel um 3,4% (Einfluss: +0,06 Prozentpunkte).

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke wurden durchschnittlich um 1,1% billiger (Einfluss: -0,12 Prozentpunkte), wofür nahezu allein die Preisentwicklung der Nahrungsmittel (insgesamt -1,1%; Einfluss: -0,11 Prozentpunkte) verantwortlich war. Im Dezember hatten sich Nahrungsmittel noch um 3,1% verteuert (Einfluss: +0,32 Prozentpunkte). Ausschlaggebend dafür waren insbesondere die Preisveränderungen für Fleisch (Jänner: -2,3%; Einfluss: -0,05 Prozentpunkte; Dezember: +3,6% Einfluss: +0,09 Prozentpunkte) sowie für Brot und Getreideerzeugnisse (Jänner: -0,9%; Einfluss: -0,02 Prozentpunkte; Dezember: +2,0% Einfluss: +0,04 Prozentpunkte). Eine ähnliche Preisentwicklung zeigte sich auch bei Milch, Käse und Eiern (Jänner: -0,2%; Einfluss: -0,00 Prozentpunkte; Dezember: +3,0%; Einfluss: +0,05 Prozentpunkte) sowie bei Gemüse (Jänner: -0,1%; Einfluss: -0,01 Prozentpunkte; Dezember: +3,3% Einfluss: +0,04 Prozentpunkte). Fische kosteten ebenfalls weniger (Jänner: -5,2%; Dezember: +1,3%). Für Obst hingegen zahlte man im Jänner um 1,5% mehr (Dezember: +5,8%). Alkoholfreie Getränke verbilligten sich um 0,6%.

Inflation Jänner 2021 gegenüber Dezember 2020: -0,8%

Als Hauptpreisdämpfer im Vergleich zum Vormonat Dezember 2020 erwiesen sich Bekleidungsartikel (durchschnittlich -11,2%; Einfluss: -0,40 Prozentpunkte). Verursacht wurde dieser starke Preisrückgang vom saisonalen Effekt des Winterschlussverkaufs. Hauptpreistreiber im Vergleich zum Vormonat war die Haushaltsenergie (durchschnittlich +3,1%; Einfluss: +0,12 Prozentpunkte).

Teuerung laut harmonisiertem Verbraucherpreisindex im Jänner 2021 bei 1,0%

Der Indexstand des auf europäischer Ebene harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI 2015) lag im Jänner 2021 bei 109,01. Die harmonisierte Inflationsrate betrug 1,0% (Dezember 2020: 1,0%) und war somit um 0,2 Prozentpunkte höher als jene des VPI. Die Differenz beruht auf Gewichtungsunterschieden zwischen VPI und HVPI (siehe Informationen zur Methodik). Insbesondere teurere Bekleidungsartikel (höhere Gewichtungsanteile im HVPI als im VPI) erhöhten den HVPI gegenüber dem VPI.

Teuerung beim täglichen Einkauf höher als Gesamtinflation, Wocheneinkauf weiterhin günstiger

Das Preisniveau des Mikrowarenkorbs, der überwiegend Nahrungsmittel, aber auch Tageszeitungen oder den Kaffee im Kaffeehaus enthält und einen täglichen Einkauf repräsentiert, stieg im Jahresvergleich um 2,1% (Dezember: +2,6%).

Das Preisniveau des Miniwarenkorbs, der einen wöchentlichen Einkauf abbildet und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, ging im Jahresabstand um 0,7% zurück (Dezember: -0,8%).

Weiterhin "harter" Lockdown: Vorgangsweise bei der Erstellung des Jänner-Verbraucherpreisindex

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der Corona-Pandemie hatten im Jänner 2021 (Erhebungswoche: 4. bis 8.1.2021) annähernd die gleichen Auswirkungen auf die Berechnung der Inflationsrate wie im Dezember 2020, als bereits der "harte" Lockdown gegolten hatte. Die Preisausfälle im Jänner 2021 betrafen, so wie im Dezember 2020, den Handel, die Bereiche Kultur, Unterhaltung, Freizeit, Sport, körpernahe Dienstleistungen sowie die Gastronomie (Ausnahme: gelieferte bzw. abholbereite Speisen und Getränke). Erneut wurden bewährte Methoden angewendet, um Erhebungsausfälle zu kompensieren bzw. um deren Einfluss auf die Inflationsrate zu begrenzen. So wurden nach wie vor Scannerdaten verwendet (für Lebensmittel, Getränke und Drogeriewaren), die Online-Preiserhebung fortgesetzt (etwa für Bekleidung und Schuhe), eine Fortschreibung mit der Gesamtinflationsrate (bei hauptsächlich oder vollständig ausgefallenen Waren und Dienstleistungen wie Frisör und Restaurants) sowie eine Fortschreibung mit saisonalem Muster durchgeführt (bei saisonalen Dienstleistungen, beispielsweise Reisen und Beherbergung). Erhebungsausfälle betrafen 19,6% des Warenkorbgewichtes (siehe "Informationen zur Methodik").

Weitere Informationen zum VPI und HVPI, HVPI-KS sowie zum aktuellen Warenkorb und zur Gewichtung, zur Revision und zu den verketteten Indexreihen finden Sie auf unserer Webseite.

Den Wertsicherungsrechner mit und ohne Schwellenwert finden Sie unter: Wertsicherungsrechner.

Unser persönlicher Inflationsrechner erlaubt es Ihnen, eine für Ihren Haushalt aussagekräftige Inflationsrate zu berechnen und diese mit der nationalen Inflationsrate zu vergleichen.

 

Informationen zur Methodik, Definitionen: Für den VPI wird seit Jänner 2021 eine neue Indexperiode mit dem Basisjahr 2020 veröffentlicht. Bisherige Zeitreihen werden verkettet weitergeführt. Jede Indexreihe wird mit dem Basisjahr bezeichnet, d. h. die durchschnittliche Jahresmesszahl des neuen Verbraucherpreisindex 2020 (VPI 2020) wird für das Basisjahr 2020 auf 100,0 normiert. Der HVPI wird weiterhin (seit Jänner 2016) auf Basis 2015 veröffentlicht. 
Weiterhin starke Auswirkungen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung von COVID-19 auf die Erstellung der Jänner-Inflationsrate: 
Die Anzahl der Warenkorbpositionen, für die im Jänner 2021 Preise imputiert werden mussten, blieb aufgrund des seit Dezember 2020 wirksamen "harten" Lockdowns beinahe unverändert. Die Empfehlungen des Statistikamtes der Europäischen Union Eurostat zur Erstellung von Verbraucherpreisindizes wurden dabei berücksichtigt.  
Eine ausführliche Dokumentation (PDF, 1 MB) der verwendeten Methoden und Imputationen findet sich auf der Webseite von Statistik Austria. 
Als Inflationsrate wird die durchschnittliche Preisentwicklung im Zwölfmonatsabstand bezeichnet. 
Einfluss = Veränderungsrate x Gewicht der betreffenden Position (vereinfachte Darstellung).  
Der Basiseffekt ist ein statistisches Phänomen und betrifft den Einfluss des vergleichbaren Bezugszeitpunkts (Basis) auf die aktuelle Preisentwicklung. Der Basiseffekt spielt insbesondere bei der Interpretation der Veränderungsraten zum Vorjahr eine Rolle. Die Höhe der Teuerungsrate eines bestimmten Monats hängt nicht nur von der aktuellen Preisentwicklung ab, sondern auch vom Preisniveau des Vorjahres. Gab es in der vergleichbaren Vorjahresperiode einen (vorübergehenden) starken Preisanstieg, so wird die aktuelle Teuerungsrate tendenziell niedriger, gegebenenfalls auch rückläufig ausfallen. Selbst bei unveränderter Preisentwicklung im aktuellen Monat gegenüber dem Vormonat kann die zugehörige Teuerungsrate aufgrund des statistischen Basiseffektes variieren. 
Unterschiede VPI/HVPI:  
1) Gewichtungsunterschiede aufgrund anderer Zielpopulationen des privaten Konsums: Für die Gewichtung der Ausgabengruppen des VPI sind vor allem die Daten der aktuellsten zur Verfügung stehenden Konsumerhebung maßgeblich, welche die Ausgaben österreichischer Haushalte erfasst (Inländer-im-Inland Konzept). Die Gewichtung der Ausgabengruppen des HVPI soll aus Gründen der Vergleichbarkeit mit den HVPIs anderer EU-Länder auch die Ausgaben von ausländischen Touristen in Österreich berücksichtigen (Inlandskonzept). Hierzu werden die neuesten zur Verfügung stehenden Daten der Konsumrechnung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung verwendet Die Bedeutung von Treibstoffen, Flugtickets, Bewirtungs- und Beherbergungsdienstleistungen ist deshalb im HVPI üblicherweise höher als im VPI, Ausgaben fürs Wohnen und Pauschalreisen im Ausland hingegen deutlich niedriger.  
2) Gewichtungsunterschiede aufgrund unterschiedlicher Gewichtsreferenzperioden: Die Gewichtung des VPI basiert vor allem auf den Daten der ca. alle fünf Jahre durchgeführten Konsumerhebung. Die dem VPI zur Basis 2020 ab Jänner 2021 zugrundeliegende Gewichtungsbasis stammt von der Konsumerhebung 2019/2020 (ohne den von COVID betroffenen Zeitraum ab März 2020). Als Kettenindex können beim VPI langfristig wirksame Änderungen der Struktur privater Konsumausgaben und neue Produktgruppen, wenn nötig jährlich und unabhängig von Basisjahrumstellungen eingearbeitet werden. Da der VPI auch für längerfristige Zeiträume möglichst gut interpretierbare Veränderungsraten bereitstellen soll (vor allem für Wertanpassungen), wird seine Zusammensetzung und Gewichtung nur etwa alle fünf Jahre grundsätzlich angepasst. Der HVPI wird weniger für langfristige Vergleiche verwendet, sondern vor allem hinsichtlich seiner jährlichen Veränderungsrate analysiert, welche die wichtigste Zielmarke für die Geldpolitik der Europäischen Zentral darstellt. Die Gewichtung des HVPI soll daher so gut wie möglich immer die Struktur der aktuellen privaten Konsumausgaben abbilden. Zu diesem Zweck wird für den HVPI jährlich eine grundsätzlich neue Gewichtung auf Basis der aktuellsten Konsumwerte der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung erstellt (zumindest auf grober Ebene, Detailgewichte können meist nicht jährlich aktualisiert werden). Da es im Jahr 2020 im Verlauf der COVID-19-Pandemie zu signifikanten Änderungen des Konsumverhaltens privater Haushalte kam, wurden für die Gewichtserstellung des HVPI im Jahr 2021 erstmals (und gemäß europäischer Empfehlungen) Ergebnisse und Schätzungen der quartalsweisen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung über die Änderungen des Konsumausgaben im Jahr 2020 für die wichtigsten Ausgabengruppen verwendet.  
3) Unterschiede aufgrund unterschiedlicher Preiskonzepte: Die motorbezogene Versicherungssteuer und Glücksspiele sind nur im VPI enthalten. Bei Versicherungsdienstleistungen werden sowohl im HVPI als auch im VPI die von den Haushalten gezahlten Brutto-Prämien für die monatliche Preismessung herangezogen. In der VPI-Gewichtung sind Versicherungsdienstleistungen mit dem Brutto-Anteil berücksichtigt, im HVPI-Gewichtungsschema abzüglich der Schadenszahlungen der Versicherungen an die privaten Haushalte (Netto-Konzept). Im HVPI ist die Instandhaltung von Wohnungen geringer gewichtet als im VPI.

 

Tabelle 1: Indexstände und Veränderungsraten für Gesamtindizes und COICOP1) -Hauptgruppen7)
Index/AggregatVeränderungEinflussIndex
Jänner 
2021/ 
Jänner 
2020
Jänner 
2021/ 
Dezember 
2020
Dezember 
2020/ 
Dezember 
2019
Jänner 
2021/ 
Jänner 
2020
Jänner 
2021/ 
Dezember 
2020
Jänner 
20212)
Dezember 
20203)
+/- %+/- ProzentpunkteBasisjahr 2020
Verbraucherpreisindex 2020 (gesamt)0,8-0,81,2--100,3101,1
Mikrowarenkorb (täglicher Einkauf; Basis 2020) 2,10,72,6--100,399,6
Miniwarenkorb (wöchentlicher Einkauf; Basis 2020) -0,70,8-0,8--101,0100,2
Index ohne Saisonwaren 20200,8-0,81,0--100,3101,1
Index der Saisonwaren 20201,8-3,95,8--97,2101,1
Index für den privaten Pkw-Verkehr 20204)-1,71,1-2,1--101,3100,2
Harmonisierter Verbraucherpreisindex 20155)1,0-0,71,0--109,01109,79
Harmonisierter Verbraucherpreisindex zu konstanten Steuersätzen 20156)2,5-0,72,5--110,45111,23
COICOP-Hauptgruppen (VPI) 2020
01 Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke-1,1-3,22,9-0,119-0,36397,6100,8
02 Alkoholische Getränke und Tabak1,51,70,50,0510,058101,099,3
03 Bekleidung und Schuhe1,7-9,1-1,30,075-0,43696,7106,4
04 Wohnung, Wasser, Energie2,10,82,10,3820,135101,5100,7
05 Hausrat und laufende Instandhaltung des Hauses 0,40,00,10,0250,001100,0100,0
06 Gesundheitspflege1,30,22,10,0670,010100,5100,3
07 Verkehr-1,71,1-2,5-0,2150,141101,1100,0
08 Nachrichtenübermittlung-3,9-3,3-1,7-0,081-0,07296,599,8
09 Freizeit und Kultur1,7-1,91,60,179-0,232100,6102,6
10 Erziehung und Unterricht1,90,01,90,0220,000101,3101,3
11 Restaurants und Hotels2,4-0,62,90,292-0,080101,1101,7
12 Verschiedene Waren und Dienstleistungen1,40,31,80,1210,024100,7100,4
Tabelle 2: Wichtigste Preisänderungen im Jänner 2021 gegenüber dem Vorjahr
Indexposition1)Veränderung gegenüber Jänner 2020Einfluss auf Vorjahresveränderung
+/- %+/- Prozentpunkte
Preistreiber  
Wohnungsmiete, alle Kategorien5,30,279
Elektrischer Strom, Arbeitspreis/Tag5,90,085
Zigaretten3,60,071
Fast Food12,70,026
Seilbahnen und Lifte5,60,026
Preisdämpfer  
Dieseltreibstoff-11,6-0,219
Heizöl extra leicht, Großabnahme-21,9-0,110
Superbenzin-10,7-0,110
Mobiltelefonie-5,7-0,066
Flugticket-9,5-0,036
Tabelle 3: Wichtigste Preisänderungen im Jänner 2021 gegenüber dem Vormonat
Indexposition1)Veränderung gegenüber Dezember 2020Einfluss auf Vormonatsveränderung
+/- %+/- Prozentpunkte
Preistreiber  
Elektrischer Strom, Arbeitspreis/Tag5,30,077
Dieseltreibstoff3,00,060
Flaschenbier13,60,044
Superbenzin2,90,044
Heizöl extra leicht, Großabnahme4,90,022
Preisdämpfer  
Mobiltelefonie-5,7-0,066
Nichtärztliche Dienstleistung-4,0-0,023
Vollmilchschokolade-18,3-0,021
Bonbonniere/Pralinen-14,0-0,020
Delikatessgurken-8,3-0,015

 

Tabelle 4: Sonderaggregate des Verbraucherpreisindex 2020 nach COICOP1)
Sonderaggregate, 
Güter und Dienstleistungen
VeränderungEinflussIndex
Jänner 
2021/ 
Jänner 
2020
Jänner 
2021/ 
Dezember 
2020
Jänner 
2021/ 
Jänner 
2020
Jänner 
2021/ 
Dezember 
2020
Jänner 
20212)
Dezember 
20203)
+/- %+/- ProzentpunkteBasisjahr 2020
A,E,F,SGESAMTINDEX (VPI)0,8-0,8 - -100,3101,1
A,E,FGüter-0,3-0,9-0,175-0,44499,7100,6
A,EIndustriegüter und Energie-0,2-0,3-0,108-0,139100,3100,6
AIndustriegüter1,0-1,20,245-0,36199,8101,0
A1Kurzlebige Industriegüter1,00,80,0950,079100,599,7
A2Halbdauerhafte Industriegüter1,4-4,80,074-0,41698,5103,5
A3Dauerhafte Industriegüter0,7-0,20,076-0,024100,2100,4
EEnergie-5,13,0-0,3530,222102,199,1
E1Elektrizität, Gas, feste Brennstoffe, Fernwärme2,52,80,0850,096102,799,9
E2Mineralölprodukte-12,73,3-0,4380,126101,498,2
F
Lebensmittel, Tabak, Alkohol-0,5-2,0-0,067-0,30598,4100,4
F1Verarbeitete Lebensmittel und Alkohol-0,1-1,2-0,005-0,11399,1100,3
F2Saisonwaren (Obst, Gemüse, Fisch)-0,2-3,6-0,013-0,09297,2100,8
F3Fleisch- und Wurstwaren-2,3-4,4-0,050-0,10096,4100,8
SDienstleistungen2,0-0,80,952-0,370100,8101,6
S1Verkehrsdienstleistungen1,20,50,0820,028100,7100,2
S2Dienstleistungen zur Wohnung2,90,20,3540,024101,5101,3
S3Reisen und Unterkunft3,9-8,30,159-0,317101,0110,2
S4Restaurants und Dienstleistungen (Freizeit)1,9-0,30,295-0,041100,8101,1
S5Kommunikationsdienstleistungen-3,2-3,8-0,059-0,06896,4100,2
S6Dienstleistungen zu Gesundheit, Erziehung, Sozialschutz sowie sonstige Dienstleistungen1,60,10,1190,004100,7100,6

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