Pressemitteilung: 12.373-213/20

Inflation sinkt im Oktober 2020 auf 1,3%

Wien, 2020-11-18 – Die Inflationsrate für Oktober 2020 lag bei 1,3% (September 2020 revidiert 1,4%), wie aus Berechnungen von Statistik Austria hervorgeht. Der Indexstand des Verbraucherpreisindex 2015 (VPI 2015) lag für Oktober 2020 bei 108,6 (September 2020 revidiert 108,5). Gegenüber dem Vormonat September 2020 stieg das durchschnittliche Preisniveau um 0,1%.

"Im Oktober ist die Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen und beträgt nun 1,3%. Für den Mikrowarenkorb, der die Waren des täglichen Bedarfs wie Nahrungsmittel, aber auch die Tageszeitung enthält, betrug die Preissteigerung im Jahresvergleich 3,3%", sagt Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Verbilligungen für Treibstoffe wurden durch Teuerungen für Wohnen beinahe kompensiert

Die Preise für Wohnung, Wasser, Energie stiegen im Jahresvergleich durchschnittlich um 2,2%. Sie beeinflussten die allgemeine Teuerung mit +0,42 Prozentpunkten und waren damit stärkster Preistreiber im Jahresabstand. Mieten stiegen um 5,6% (Einfluss: +0,30 Prozentpunkte). Die Instandhaltung von Wohnungen verteuerte sich um 3,0% (Einfluss: +0,19 Prozentpunkte). Haushaltsenergie hingegen kostete durchschnittlich um 2,4% weniger (Einfluss: -0,10 Prozentpunkte). Das war vor allem auf massiv gefallene Heizölpreise zurückzuführen (-32,7%; Einfluss: -0,17 Prozentpunkte). Auch die Preise für Gas gingen zurück (-2,4%), ebenso wie jene für Fernwärme (-1,6%) und für feste Brennstoffe (-0,8%). Im Gegensatz dazu stiegen die Strompreise um 5,1% (Einfluss: +0,10 Prozentpunkte).

In Restaurants und Hotels wurden die Preise durchschnittlich um 3,3% angehoben (Einfluss: +0,41 Prozentpunkte), wozu nahezu allein teurere Bewirtungsdienstleistungen beitrugen (+3,8%; Einfluss: +0,41 Prozentpunkte). Beherbergungsdienstleistungen kosteten um 0,3% weniger.

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke wurden durchschnittlich um 2,7% teurer (Einfluss: +0,30 Prozentpunkte), wofür überwiegend die Preisentwicklung der Nahrungsmittel (insgesamt +2,6%; Einfluss: +0,26 Prozentpunkte) den Ausschlag gab: Fleisch kostete um 4,7% mehr (Einfluss: +0,11 Prozentpunkte), Obst verteuerte sich um 5,1%. Die Preise für Milch, Käse und Eier insgesamt stiegen um 2,6%, jene für Gemüse um 2,8% sowie jene für Brot und Getreideerzeugnisse um 1,0%. Alkoholfreie Getränke verteuerten sich um 3,1% (Kaffee +4,1%).

Die Preise für Verkehr gingen durchschnittlich um 3,2% zurück (Einfluss: -0,42 Prozentpunkte). Treibstoffe verbilligten sich insgesamt um 16,1% (Einfluss: -0,51 Prozentpunkte), etwas kräftiger als im Vormonat September (-14,8%; Einfluss: -0,48 Prozentpunkte). Auch die Preise für Flugtickets gingen zurück (-23,8%; Einfluss: -0,10 Prozentpunkte), jedoch etwas weniger stark als im September (-26,9%; Einfluss: -0,12 Prozentpunkte). Neue Kraftwagen hingegen kosteten um 3,6% mehr (Einfluss: +0,08 Prozentpunkte) und Reparaturen privater Verkehrsmittel verteuerten sich um 3,1% (Einfluss: +0,05 Prozentpunkte).

Nachrichtenübermittlung verbilligte sich durchschnittlich um 1,3% (Einfluss: -0,03 Prozentpunkte). Mobiltelefone kosteten um 4,1% weniger, die Ausgaben für Telefon- und Telefaxdienste gingen um 0,8% zurück.

Inflation Oktober gegenüber September 2020: +0,1%

Hauptpreistreiber im Vergleich zum Vormonat September 2020 waren teurere Bekleidungsartikel (durchschnittlich +3,1%; Einfluss: +0,11 Prozentpunkte). Zahlreiche Herbstartikel wurden durch neue Winterwaren ersetzt. Als Hauptpreisdämpfer im Vergleich zum Vormonat erwiesen sich billigere Beherbergungsdienstleistungen (durchschnittlich -2,9%; Einfluss: -0,04 Prozentpunkte).

Teuerung laut harmonisiertem Verbraucherpreisindex liegt im Oktober 2020 bei 1,1%

Der Indexstand des auf europäischer Ebene harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI 2015) lag im Oktober 2020 bei 108,94 (September 2020 revidiert: 108,67). Die harmonisierte Inflationsrate betrug 1,1% (September 2020 revidiert: 1,2%) und war somit um 0,2 Prozentpunkte geringer als jene des VPI. Die Differenz beruht auf Gewichtungsunterschieden zwischen VPI und HVPI (siehe Informationen zur Methodik). Höhere Preise für die Instandhaltung und Reparatur von Wohnungen sowie für Versicherungen, aber auch höhere Mieten (jeweils geringere Gewichtungsanteile im HVPI als im VPI) dämpften den HVPI gegenüber dem VPI. Außerdem verminderten billigere Flugtickets (höhere Gewichtungsanteile im HVPI als im VPI) den HVPI. Teuerungen in Restaurants und Hotels hingegen (höhere Gewichtungsanteile im HVPI als im VPI) erhöhten den HVPI stärker als den VPI.

Teuerung beim täglichen Einkauf höher als Gesamtinflation, Wocheneinkauf weiterhin billiger

Das Preisniveau des Mikrowarenkorbs, der überwiegend Nahrungsmittel, aber auch Tageszeitungen oder den Kaffee im Kaffeehaus enthält und den täglichen Einkauf repräsentiert, stieg im Jahresvergleich um 3,3% (September +3,9%).

Das Preisniveau des Miniwarenkorbs, der einen wöchentlichen Einkauf abbildet und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, ging im Jahresabstand um 0,8% zurück (September -1,1%).

Weitere Informationen zum VPI und HVPI, HVPI-KS sowie zum aktuellen Warenkorb und zur Gewichtung, zur Revision und zu den verketteten Indexreihen finden Sie auf unserer Webseite.

Den Wertsicherungsrechner mit und ohne Schwellenwert finden Sie unter: Wertsicherungsrechner.

Unser persönlicher Inflationsrechner erlaubt es Ihnen, eine für Ihren Haushalt aussagekräftige Inflationsrate zu berechnen und diese mit der nationalen Inflationsrate zu vergleichen.

 

Informationen zur Methodik, Definitionen: Für den VPI wird seit Jänner 2016 eine neue Indexperiode mit dem Basisjahr 2015 veröffentlicht. Jede Indexreihe wird mit dem Basisjahr bezeichnet, d. h. die durchschnittliche Jahresmesszahl des neuen Verbraucherpreisindex 2015 (VPI 2015) wird für das Basisjahr 2015 auf 100,0 normiert. Der HVPI wird seit Jänner 2016 ebenfalls auf Basis 2015 veröffentlicht. 
 
Äußerst geringe Auswirkungen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung von COVID-19 auf die Erstellung der Oktober-Inflationsrate: 
Die Anzahl der Warenkorbpositionen, für die im Oktober 2020 Preise imputiert werden mussten, war etwa gleich hoch wie im September. Die Empfehlungen des Statistikamtes der Europäischen Union Eurostat zur Erstellung von Verbraucherpreisindizes wurden dabei berücksichtigt.  
Eine Fortschreibung mit der Gesamtinflationsrate aller erhältlichen Waren und Dienstleistungen erfolgte bei folgenden Positionen: Discoeintritt inkl. Getränk, Schulsportwoche. Eine Fortschreibung mit saisonalem Muster erfolgte für folgende saisonalen Dienstleistungen: Ausflugsbus, Buspauschalreisen im Ausland, Flugpauschalreisen. Die Inflationsrate der Flugtickets wurde mit den Preisen aller verfügbaren Destinationen errechnet. Insgesamt waren im Oktober, gemessen an ihrem Gewicht, etwa 3,3% der zu erhebenden Preise für Waren und Dienstleistungen von nicht zu ersetzenden Erhebungsausfällen betroffen.  
Eine ausführliche Dokumentation der verwendeten Methoden und Imputationen findet sich auf der Webseite von Statistik Austria. 
 
Als Inflationsrate wird die durchschnittliche Preisentwicklung im Zwölfmonatsabstand bezeichnet. 
Einfluss = Veränderungsrate x Gewicht der betreffenden Position (vereinfachte Darstellung).  
Der Basiseffekt ist ein statistisches Phänomen und betrifft den Einfluss des vergleichbaren Bezugszeitpunkts (Basis) auf die aktuelle Preisentwicklung. Der Basiseffekt spielt insbesondere bei der Interpretation der Veränderungsraten zum Vorjahr eine Rolle. Die Höhe der Teuerungsrate eines bestimmten Monats hängt nicht nur von der aktuellen Preisentwicklung ab, sondern auch vom Preisniveau des Vorjahres. Gab es in der vergleichbaren Vorjahresperiode einen (vorübergehenden) starken Preisanstieg, so wird die aktuelle Teuerungsrate tendenziell niedriger, gegebenenfalls auch rückläufig ausfallen. Selbst bei unveränderter Preisentwicklung im aktuellen Monat gegenüber dem Vormonat kann die zugehörige Teuerungsrate aufgrund des statistischen Basiseffektes variieren. 
Unterschiede VPI/HVPI:  
1) Gewichtungsunterschiede aufgrund der EU-Verordnung Nr. 1114/2010: Seit Jänner 2012 müssen für den HVPI aus Vergleichsgründen die Daten der Konsumrechnung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung als Gewichtung verwendet werden. Dadurch erhielten beispielsweise im HVPI Bekleidung und Schuhe ein deutlich höheres Gewicht als im VPI, Pauschalreisen hingegen ein deutlich niedrigeres.  
2) Gewichtungsunterschiede aufgrund unterschiedlicher Konzepte: Die motorbezogene Versicherungssteuer und Glücksspiele sind nur im VPI enthalten. Die Ausgaben ausländischer Touristinnen und Touristen sind nur im HVPI enthalten. Deshalb sind Treibstoffe, Flugtickets, Bewirtungs- und Beherbergungsdienstleistungen im HVPI höher gewichtet als im VPI. Bei Versicherungsdienstleistungen werden sowohl im HVPI als auch im VPI die von den Haushalten gezahlten Brutto-Prämien für die monatliche Preismessung herangezogen. In der VPI-Gewichtung sind Versicherungsdienstleistungen mit dem Brutto-Anteil berücksichtigt, im HVPI-Gewichtungsschema abzüglich der Schadenszahlungen der Versicherungen an die privaten Haushalte (Netto-Konzept). Im HVPI ist die Instandhaltung von Wohnungen geringer gewichtet als im VPI.  
Saisonale Produkte: Aufgrund der EU-Verordnung Nr. 330/2009 wird für Saisonprodukte wie Obst, Gemüse, Fisch, Bekleidung und Schuhe die Preisentwicklung in den außersaisonalen Zeiträumen mithilfe der durchschnittlichen Preisentwicklung aller Produkte bzw. der restlichen Saisonprodukte derselben Produktgruppe geschätzt. Die Anwendung dieser Methoden ist für den HVPI verpflichtend, für den VPI wird aus Konsistenzgründen analog vorgegangen. 
ECOICOP: Die ECOICOP 5-Steller liegen auch für den HVPI-CT auf Basis 2015=100 rückwirkend ab 12/2014 vor. Weiters wurden in der Eurostat-Datenbank die ECOICOP 5-Steller für den HVPI auf Basis 2015=100 rückwirkend ab 12/2012 publiziert.

 

Tabelle 1: Indexstände und Veränderungsraten für Gesamtindizes und COICOP1) -Hauptgruppen8)
Index/AggregatVeränderungEinflussIndex
Oktober 
2020/ 
Oktober 
2019
Oktober 
2020/ 
September 
2020
September 
2020/ 
September 
2019
Oktober 
2020/ 
Oktober 
2019
Oktober 
2020/ 
September 
2020
Oktober 
20202)
September 
20203)
+/- %+/- ProzentpunkteBasisjahr 2015
Verbraucherpreisindex 2015 (gesamt)1,30,11,4--108,6108,54)
Mikrowarenkorb (täglicher Einkauf; Basis 2015) 3,3-0,23,9--112,2112,4
Miniwarenkorb (wöchentlicher Einkauf; Basis 2015) -0,80,3-1,1--107,2106,9
Index ohne Saisonwaren 20151,30,21,3--108,7108,54)
Index der Saisonwaren 20155,30,16,2--104,1104,0
Index für den privaten Pkw-Verkehr 20155)-2,7-0,2-2,4--101,7101,9
Harmonisierter Verbraucherpreisindex 20156)1,10,21,2--108,94108,674)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex zu konstanten Steuersätzen 20157)2,70,22,7--110,35110,094)
COICOP-Hauptgruppen (VPI) 2015
01 Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke2,70,32,90,3040,033108,8108,5
02 Alkoholische Getränke und Tabak2,11,30,80,0790,046112,5111,1
03 Bekleidung und Schuhe-0,42,9-0,5-0,0190,136111,2108,1
04 Wohnung, Wasser, Energie2,20,02,30,4220,004110,8110,8
05 Hausrat und laufende Instandhaltung des Hauses 0,80,21,20,0590,008106,8106,6
06 Gesundheitspflege2,60,52,00,1430,030109,7109,14)
07 Verkehr-3,2-0,2-3,0-0,416-0,033101,3101,54)
08 Nachrichtenübermittlung-1,30,0-1,8-0,0270,00088,888,8
09 Freizeit und Kultur1,0-0,71,60,115-0,083106,1106,94)
10 Erziehung und Unterricht1,50,91,70,0190,011111,6110,64)
11 Restaurants und Hotels3,3-0,33,40,407-0,041116,5116,9
12 Verschiedene Waren und Dienstleistungen2,50,12,50,2130,003110,0109,9
Tabelle 2: Wichtigste Preisänderungen im Oktober 2020 gegenüber dem Vorjahr
Indexposition1)Veränderung gegenüber Oktober 2019Einfluss auf Vorjahresveränderung
+/- %+/- Prozentpunkte
Preistreiber  
Wohnungsmiete, alle Kategorien5,60,295
Elektrischer Strom, Arbeitspreis/Tag5,20,076
Zigaretten2,60,054
Ehering/Ring13,50,032
Fast Food13,10,027
Preisdämpfer  
Dieseltreibstoff-17,0-0,339
Heizöl extra leicht, Großabnahme-32,7-0,172
Superbenzin-14,4-0,170
Flugticket-23,8-0,104
Hotel, 4/5-Stern-15,2-0,029
Tabelle 3: Wichtigste Preisänderungen im Oktober 2020 gegenüber dem Vormonat
Indexposition1)Veränderung gegenüber September 2020Einfluss auf Vormonatsveränderung
+/- %+/- Prozentpunkte
Preistreiber  
Zigaretten2,30,049
Wohnungsmiete, alle Kategorien0,50,027
Vitamin-, Gesundheitspräparat11,90,026
Therme, Eintritt8,50,010
Notebook/Tablet3,50,010
Preisdämpfer  
Dieseltreibstoff-1,9-0,031
Städteflug-17,9-0,030
Übernachtung im Ausland-11,9-0,027
Heizöl extra leicht, Großabnahme-6,4-0,025
Faschiertes-5,9-0,009

 

Tabelle 4: Sonderaggregate des Verbraucherpreisindex 2015 nach COICOP1)
Sonderaggregate, 
Güter und Dienstleistungen
VeränderungEinflussIndex
Oktober 
2020/ 
Oktober 
2019
Oktober 
2020/ 
September 
2020
Oktober 
2020/ 
Oktober 
2019
Oktober 
2020/ 
September 
2020
Oktober 
20202)
September 
20203)
+/- %+/- ProzentpunkteBasisjahr 2015
A,E,F,SGESAMTINDEX (VPI)1,30,1--108,6108,5
A,E,FGüter0,40,50,1570,202106,2105,7
A,EIndustriegüter und Energie-0,60,4-0,2230,123104,7104,3
AIndustriegüter1,30,70,3870,186106,9106,2
A1Kurzlebige Industriegüter2,20,40,2250,038108,0107,6
A2Halbdauerhafte Industriegüter-0,61,7-0,0440,134107,0105,2
A3Dauerhafte Industriegüter1,90,20,2050,014105,3105,1
EEnergie-8,3-0,9-0,610-0,06395,996,8
E1Elektrizität, Gas, feste Brennstoffe, Fernwärme2,00,00,0730,000104,0104,0
E2Mineralölprodukte-18,3-2,0-0,682-0,06387,489,2
F
Lebensmittel, Tabak, Alkohol2,50,50,3810,079109,7109,1
F1Verarbeitete Lebensmittel und Alkohol1,90,60,1900,068109,4108,7
F2Saisonwaren (Obst, Gemüse, Fisch)3,40,30,0790,008108,3108,0
F3Fleisch- und Wurstwaren4,70,30,1120,003112,2111,9
SDienstleistungen2,4-0,11,130-0,088111,4111,5
S1Verkehrsdienstleistungen0,40,00,0250,003107,6107,6
S2Dienstleistungen zur Wohnung3,30,30,4110,027114,5114,2
S3Reisen und Unterkunft1,5-3,90,035-0,143100,9105,0
S4Restaurants und Dienstleistungen (Freizeit)3,00,10,4940,012116,1116,0
S5Kommunikationsdienstleistungen-0,80,0-0,0130,00091,291,2
S6Dienstleistungen zu Gesundheit, Erziehung, Sozialschutz sowie sonstige Dienstleistungen2,40,20,1770,013110,9110,7

Rückfragen zum Thema beantwortet in der Direktion Volkswirtschaft, Statistik Austria:  
Mag. Michaela MAIER, Tel. +43 1 71128-7187 bzw. michaela.maier@statistik.gv.at

Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber: 
Bundesanstalt Statistik Österreich  
1110 Wien, Guglgasse 13, Tel.: +43 1 71128-7777 
presse@statistik.gv.at  
© STATISTIK AUSTRIA