Pressemitteilung: 12.324-164/20

Inflation sinkt im August 2020 auf 1,4%

Wien, 2020-09-17 – Die Inflationsrate für August 2020 lag bei 1,4% (Juli 2020 1,7%), wie aus Berechnungen von Statistik Austria hervorgeht. Die bedeutendsten Preistreiber blieben nach wie vor Wohnung, Wasser und Energie, gefolgt von Restaurants und Hotels. Der Indexstand des Verbraucherpreisindex 2015 (VPI 2015) lag für August 2020 bei 108,0. Gegenüber dem Vormonat Juli 2020 ging das durchschnittliche Preisniveau laut Statistik Austria um 0,2% zurück.

"Hauptverantwortlich für den Rückgang der Inflation gegenüber dem Vormonat war die Preisentwicklung bei der Kleidung. Nachdem der Sommerschlussverkauf im Juli wesentlich schwächer als in den Vorjahren ausgefallen war, folgte im August eine dynamischere Schlussverkaufswelle. Dadurch war Mode im August verglichen mit dem Vorjahr deutlich billiger", erläutert Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Wie im Juli haben die Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 hauptsächlich den Reise- und Unterhaltungsbereich betroffen und in marginalem Ausmaß die Berechnung der August-Inflationsrate beeinflusst (Details siehe unter "Informationen zur Methodik").

Verbilligungen für Treibstoffe wurden durch Teuerungen für Wohnen kompensiert

Die Preise für Wohnung, Wasser, Energie stiegen im Jahresabstand durchschnittlich um 2,3%. Sie beeinflussten die allgemeine Teuerung mit +0,45 Prozentpunkten und waren damit stärkster Preistreiber im Jahresvergleich. Mieten stiegen um 4,6% (Einfluss: +0,24 Prozentpunkte). Die Instandhaltung von Wohnungen kostete um 3,2% mehr (Einfluss: +0,20 Prozentpunkte). Haushaltsenergie verbilligte sich durchschnittlich um 1,2% (Einfluss: -0,05 Prozentpunkte). Das war vor allem auf stark gefallene Heizölpreise zurückzuführen (-26,4%; Einfluss: -0,14 Prozentpunkte). Moderat verbilligten sich die Preise für Gas (-1,4%), Fernwärme (-0,8%) und feste Brennstoffe (-0,5%). Die Strompreise hingegen stiegen um 5,4% (Einfluss: +0,11 Prozentpunkte).

In Restaurants und Hotels wurden die Preise durchschnittlich um 3,2% angehoben (Einfluss: +0,39 Prozentpunkte), wozu nahezu allein teurere Bewirtungsdienstleistungen beitrugen (+3,7%; Einfluss: +0,40 Prozentpunkte). Beherbergungsdienstleistungen kosteten um 0,8% weniger.

Für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke musste um 2,4% mehr bezahlt werden (Einfluss: +0,27 Prozentpunkte). Ausschlaggebend dafür war die Entwicklung der Nahrungsmittelpreise (durchschnittlich +2,4%; Einfluss: +0,23 Prozentpunkte). Fleisch verteuerte sich um 3,4% (Einfluss: +0,08 Prozentpunkte) und Obst um 7,2% (Einfluss: +0,07 Prozentpunkte). Milch, Käse und Eier insgesamt kosteten um 3,1% mehr (Einfluss: +0,05 Prozentpunkte). Die Preise für Brot und Getreideerzeugnisse sowie für Gemüse stiegen hingegen leicht (+1,0% bzw. +1,1%). Alkoholfreie Getränke verteuerten sich um 2,7%.

Bekleidung und Schuhe kosteten durchschnittlich um 1,3% weniger (Einfluss: -0,04 Prozentpunkte). Im Juli hatten sie sich noch um 3,4% verteuert (Einfluss: +0,16 Prozentpunkte). Bekleidungsartikel verbilligten sich spürbar (August: -2,2%; Einfluss: -0,05 Prozentpunkte; Juli: +4,1%; Einfluss: +0,12 Prozentpunkte). Schuhe kosteten im August hingegen um 1,1% mehr (Juli: +2,2%).

Für Nachrichtenübermittlung zahlte man durchschnittlich um 1,9% weniger (Einfluss: -0,04 Prozentpunkte). Dazu trugen überwiegend billigere Mobiltelefone bei (-8,0%; Einfluss: -0,03 Prozentpunkte).

Die Preise für Verkehr gingen durchschnittlich um 2,2% zurück (Einfluss: -0,29 Prozentpunkte). Treibstoffe verbilligten sich insgesamt um 14,0% (Einfluss: -0,44 Prozentpunkte), etwas weniger deutlich als noch im Juli (-15,3%; Einfluss: -0,51 Prozentpunkte). Teurer hingegen wurden neue Kraftwagen (+3,8%; Einfluss: +0,08 Prozentpunkte) sowie Reparaturen privater Verkehrsmittel (+3,4%; Einfluss: +0,06 Prozentpunkte).

Inflation August 2020 gegenüber Juli 2020: -0,2%

Hauptpreisdämpfer im Vergleich zum Vormonat Juli 2020 waren Verbilligungen für Bekleidungsartikel (durchschnittlich -6,6%; Einfluss: -0,19 Prozentpunkte). Diese waren auf einen verstärkten und ausgeweiteten Sommerschlussverkauf zurückzuführen. Als Hauptpreistreiber im Vergleich zum Vormonat erwiesen sich höhere Mieten (durchschnittlich +0,5%; Einfluss: +0,03 Prozentpunkte).

Teuerung laut harmonisiertem Verbraucherpreisindex liegt im August 2020 bei 1,4%

Der Indexstand des auf europäischer Ebene harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI 2015) lag im August 2020 bei 107,81 (Juli 2020 revidiert 108,14). Die harmonisierte Inflationsrate betrug 1,4% und war damit gleich hoch wie jene des VPI. Gewichtungsunterschiede zwischen VPI und HVPI (siehe Informationen zur Methodik) führten in einzelnen Ausgabengruppen zu unterschiedlichen Veränderungsraten und Einflüssen, die sich jedoch insgesamt ausglichen.

Teuerung beim täglichen Einkauf höher als Gesamtinflation, Wocheneinkauf weiterhin billiger

Das Preisniveau des Mikrowarenkorbs, der überwiegend Nahrungsmittel, aber auch Tageszeitungen oder den Kaffee im Kaffeehaus enthält und den täglichen Einkauf repräsentiert, stieg im Jahresvergleich um 4,0% (Juli +3,9%).

Das Preisniveau des Miniwarenkorbs, der einen wöchentlichen Einkauf abbildet und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, ging im Jahresabstand um 0,6% zurück (Juli -1,0%).

Weitere Informationen zum VPI und HVPI, HVPI-KS sowie zum aktuellen Warenkorb und zur Gewichtung, zur Revision und zu den verketteten Indexreihen finden Sie auf unserer Webseite.

Den Wertsicherungsrechner mit und ohne Schwellenwert finden Sie unter: Wertsicherungsrechner.

Unser persönlicher Inflationsrechner erlaubt es Ihnen, eine für Ihren Haushalt aussagekräftige Inflationsrate zu berechnen und diese mit der nationalen Inflationsrate zu vergleichen.

 

Informationen zur Methodik, Definitionen: Für den VPI wird seit Jänner 2016 eine neue Indexperiode mit dem Basisjahr 2015 veröffentlicht. Jede Indexreihe wird mit dem Basisjahr bezeichnet, d. h. die durchschnittliche Jahresmesszahl des neuen Verbraucherpreisindex 2015 (VPI 2015) wird für das Basisjahr 2015 auf 100,0 normiert. Der HVPI wird seit Jänner 2016 ebenfalls auf Basis 2015 veröffentlicht. 
 
Marginale Auswirkungen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung von COVID-19 auf die Erstellung der August-Inflationsrate: 
Wie im Vormonat mussten auch im August 2020 nur für wenige Warenkorbpositionen Preise imputiert werden. Die Empfehlungen des Statistikamtes der Europäischen Union Eurostat zur Erstellung von Verbraucherpreisindizes wurden dabei berücksichtigt.  
Eine Fortschreibung mit der Gesamtinflationsrate aller erhältlichen Waren und Dienstleistungen erfolgte bei folgenden Positionen: Eintritt für Fußballspiel, Karten für Musik- und Sprechtheater, Discoeintritt inkl. Getränk, Schulsportwoche. Eine Fortschreibung mit saisonalem Muster erfolgte bei folgenden saisonalen Dienstleistungen: Ausflugsbus, Buspauschalreisen im Ausland, Städteflug, Flugpauschalreisen. Die Inflationsrate der Flugtickets wurde mit den Preisen aller verfügbaren Destinationen errechnet. Insgesamt waren im August, gemessen an ihrem Gewicht, noch etwa 3,8% der zu erhebenden Preise für Waren und Dienstleistungen von nicht zu ersetzenden Erhebungsausfällen betroffen.  
Eine ausführliche Dokumentation der verwendeten Methoden und Imputationen findet sich auf der Webseite von Statistik Austria. 
 
Als Inflationsrate wird die durchschnittliche Preisentwicklung im Zwölfmonatsabstand bezeichnet. 
Einfluss = Veränderungsrate x Gewicht der betreffenden Position (vereinfachte Darstellung).  
Der Basiseffekt ist ein statistisches Phänomen und betrifft den Einfluss des vergleichbaren Bezugszeitpunkts (Basis) auf die aktuelle Preisentwicklung. Der Basiseffekt spielt insbesondere bei der Interpretation der Veränderungsraten zum Vorjahr eine Rolle. Die Höhe der Teuerungsrate eines bestimmten Monats hängt nicht nur von der aktuellen Preisentwicklung ab, sondern auch vom Preisniveau des Vorjahres. Gab es in der vergleichbaren Vorjahresperiode einen (vorübergehenden) starken Preisanstieg, so wird die aktuelle Teuerungsrate tendenziell niedriger, gegebenenfalls auch rückläufig ausfallen. Selbst bei unveränderter Preisentwicklung im aktuellen Monat gegenüber dem Vormonat kann die zugehörige Teuerungsrate aufgrund des statistischen Basiseffektes variieren. 
Unterschiede VPI/HVPI:  
1) Gewichtungsunterschiede aufgrund der EU-Verordnung Nr. 1114/2010: Seit Jänner 2012 müssen für den HVPI aus Vergleichsgründen die Daten der Konsumrechnung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung als Gewichtung verwendet werden. Dadurch erhielten beispielsweise im HVPI Bekleidung und Schuhe ein deutlich höheres Gewicht als im VPI, Pauschalreisen hingegen ein deutlich niedrigeres.  
2) Gewichtungsunterschiede aufgrund unterschiedlicher Konzepte: Die motorbezogene Versicherungssteuer und Glücksspiele sind nur im VPI enthalten. Die Ausgaben ausländischer Touristinnen und Touristen sind nur im HVPI enthalten. Deshalb sind Treibstoffe, Flugtickets, Bewirtungs- und Beherbergungsdienstleistungen im HVPI höher gewichtet als im VPI. Bei Versicherungsdienstleistungen werden sowohl im HVPI als auch im VPI die von den Haushalten gezahlten Brutto-Prämien für die monatliche Preismessung herangezogen. In der VPI-Gewichtung sind Versicherungsdienstleistungen mit dem Brutto-Anteil berücksichtigt, im HVPI-Gewichtungsschema abzüglich der Schadenszahlungen der Versicherungen an die privaten Haushalte (Netto-Konzept). Im HVPI ist die Instandhaltung von Wohnungen geringer gewichtet als im VPI.  
Saisonale Produkte: Aufgrund der EU-Verordnung Nr. 330/2009 wird für Saisonprodukte wie Obst, Gemüse, Fisch, Bekleidung und Schuhe die Preisentwicklung in den außersaisonalen Zeiträumen mithilfe der durchschnittlichen Preisentwicklung aller Produkte bzw. der restlichen Saisonprodukte derselben Produktgruppe geschätzt. Die Anwendung dieser Methoden ist für den HVPI verpflichtend, für den VPI wird aus Konsistenzgründen analog vorgegangen. 
ECOICOP: Die ECOICOP 5-Steller liegen auch für den HVPI-CT auf Basis 2015=100 rückwirkend ab 12/2014 vor. Weiters wurden in der Eurostat-Datenbank die ECOICOP 5-Steller für den HVPI auf Basis 2015=100 rückwirkend ab 12/2012 publiziert.

 

Tabelle 1: Indexstände und Veränderungsraten für Gesamtindizes und COICOP1) -Hauptgruppen8)
Index/AggregatVeränderungEinflussIndex
August 
2020/ 
August 
2019
August 
2020 / 
Juli 
2020
Juli 
2020/ 
Juli 
2019
August 
2020 / 
August 
2019
August 
2020 / 
Juli 
2020
August 
20202)
Juli 
20203)
+/- %+/- ProzentpunkteBasisjahr 2015
Verbraucherpreisindex 2015 (gesamt)1,4-0,21,7--108,0108,2
Mikrowarenkorb (täglicher Einkauf; Basis 2015) 4,0-0,33,9--112,5112,8
Miniwarenkorb (wöchentlicher Einkauf; Basis 2015) -0,60,0-1,0--107,1107,1
Index ohne Saisonwaren 20151,3-0,21,6--108,0108,24)
Index der Saisonwaren 20155,1-1,65,7--103,0104,74)
Index für den privaten Pkw-Verkehr 20155)-2,00,2-2,5--102,0101,8
Harmonisierter Verbraucherpreisindex 20156)1,4-0,31,8--107,81108,144)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex zu konstanten Steuersätzen 20157)2,9-0,33,3--109,25109,574)
COICOP-Hauptgruppen (VPI) 2015
01 Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke2,4-0,42,60,268-0,040108,4108,8
02 Alkoholische Getränke und Tabak0,80,50,30,0310,014111,0110,5
03 Bekleidung und Schuhe-1,3-5,13,4-0,041-0,21689,594,34)
04 Wohnung, Wasser, Energie2,30,22,30,4490,034110,7110,5
05 Hausrat und laufende Instandhaltung des Hauses 1,00,01,40,0740,003106,2106,2
06 Gesundheitspflege2,30,12,20,1290,001109,5109,4
07 Verkehr-2,20,2-2,5-0,2850,027102,2102,0
08 Nachrichtenübermittlung-1,90,2-2,0-0,0380,00488,988,7
09 Freizeit und Kultur1,7-0,51,80,192-0,049109,0109,54)
10 Erziehung und Unterricht1,9-0,12,00,0230,000109,9110,0
11 Restaurants und Hotels3,20,13,30,3890,010117,8117,7
12 Verschiedene Waren und Dienstleistungen2,4-0,12,60,209-0,009109,5109,6
Tabelle 2: Wichtigste Preisänderungen im August 2020 gegenüber dem Vorjahr
Indexposition1)Veränderung gegenüber August 2019Einfluss auf Vorjahresveränderung
+/- %+/- Prozentpunkte
Preistreiber  
Wohnungsmiete, alle Kategorien4,60,242
Elektrischer Strom, Arbeitspreis/Tag5,60,081
Fast Food13,20,028
Gipskartonplatte8,70,028
Schlafzimmermöbel6,20,027
Preisdämpfer  
Dieseltreibstoff-13,3-0,264
Superbenzin-15,1-0,179
Heizöl extra leicht, Großabnahme-26,4-0,138
Flugticket-11,3-0,056
Übernachtung im Ausland-7,9-0,035
Tabelle 3: Wichtigste Preisänderungen im August 2020 gegenüber dem Vormonat
Indexposition1)Veränderung gegenüber Juli 2020Einfluss auf Vormonatsveränderung
+/- %+/- Prozentpunkte
Preistreiber  
Wohnungsmiete, alle Kategorien0,50,027
Flugticket
3,20,014
Flachfernseher4,10,012
Hotel, 4/5-Stern7,10,011
Schlafzimmermöbel2,30,010
Preisdämpfer  
Schweinsschnitzel-7,2-0,014
Gardinen, Store-13,4-0,012
Übernachtung im Ausland-3,0-0,010
Heizöl extra leicht, Großabnahme-2,4-0,009
Gartenpflanze-3,6-0,008

 

Tabelle 4: Sonderaggregate des Verbraucherpreisindex 2015 nach COICOP1)
Sonderaggregate, 
Güter und Dienstleistungen
VeränderungEinflussIndex
August 
2020/ 
August 
2019
August 
2020 / 
Juli 
2020
August 
2020 / 
August 
2019
August 
2020 / 
Juli 
2020
August 
20202)
Juli 
20203)
+/- %+/- ProzentpunkteBasisjahr 2015
A,E,F,SGESAMTINDEX (VPI)1,4-0,2--108,0108,2
A,E,FGüter0,4-0,50,196-0,222104,0104,5
A,EIndustriegüter und Energie-0,2-0,6-0,099-0,196102,0102,6
AIndustriegüter1,4-0,80,393-0,201103,2104,0
A1Kurzlebige Industriegüter2,5-0,10,246-0,007108,0108,1
A2Halbdauerhafte Industriegüter-0,5-3,1-0,040-0,23494,897,8
A3Dauerhafte Industriegüter1,80,40,1860,040104,8104,4
EEnergie-6,60,1-0,4920,00597,096,9
E1Elektrizität, Gas, feste Brennstoffe, Fernwärme2,50,10,0900,004104,3104,2
E2Mineralölprodukte-15,70,0-0,5820,00189,289,2
F
Lebensmittel, Tabak, Alkohol2,0-0,10,295-0,026109,1109,2
F1Verarbeitete Lebensmittel und Alkohol1,30,10,1420,009108,8108,7
F2Saisonwaren (Obst, Gemüse, Fisch)3,1-0,90,072-0,023107,4108,4
F3Fleisch- und Wurstwaren3,4-0,40,081-0,012111,7112,2
SDienstleistungen2,50,01,1870,001112,3112,3
S1Verkehrsdienstleistungen1,20,20,0860,015108,8108,6
S2Dienstleistungen zur Wohnung3,10,30,3700,028114,0113,7
S3Reisen und Unterkunft2,0-0,90,076-0,041115,6116,7
S4Restaurants und Dienstleistungen (Freizeit)3,00,00,483-0,002115,7115,7
S5Kommunikationsdienstleistungen-0,70,0-0,0130,00091,291,2
S6Dienstleistungen zu Gesundheit, Erziehung, Sozialschutz sowie sonstige Dienstleistungen2,50,00,1840,001110,5110,5

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