Pressemitteilung: 12.270-110/20

Produzierender Bereich mit Umsatzminus von 6,8% im 1. Quartal 2020; Bau im Plus

Wien, 2020-06-30 – Ende März 2020 waren laut Statistik Austria in den 66.348 Unternehmen (+0,7% im Vorjahresvergleich) des gesamten Produzierenden Bereichs (Sachgüterbereich und Bau) 948.152 unselbständig Beschäftigte (-2,8%) tätig, die im 1. Quartal 2020 Umsatzerlöse in Höhe von 68,9 Mrd. Euro realisieren konnten (-6,8%). Arbeitstägig bereinigt errechnete sich im Vergleich zur Vorjahresperiode für den gesamten Produzierenden Bereich ein Umsatzminus von 7,1%. Im Bau wurden von 36.374 Unternehmen (+1,4%) rund 9,9 Mrd. Euro umgesetzt (+3,4% bzw. +3,0% bei arbeitstägiger Bereinigung).

Der Konjunkturrückgang im Vergleich zur Vorjahresperiode zeigte sich im 1. Quartal 2020 zunächst nur im Sachgüterbereich – aufgrund des überaus starken Vorjahresquartals sowie erster Auswirkungen der Corona-Krise. Der Bau bilanzierte aufgrund der starken ersten beiden Monate des heurigen Jahres noch positiv.

Unternehmen: Minus bei Beschäftigung und Umsatz

66.348 Unternehmen (+0,7% gegenüber März 2019) mit insgesamt 948.152 unselbständig Beschäftigten (-2,8%) konnten Ende März 2020 im gesamten Produzierenden Bereich (Abschnitte B bis F der ÖNACE 2008) gezählt werden. Von diesen Unternehmen wurde im 1. Quartal 2020 insgesamt eine Brutto-Verdienstsumme (inkl. Brutto-Sonderzahlungen und Brutto-Abfertigungen) von 9,6 Mrd. Euro aufgewendet, das ist um 3,1% mehr als in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Gleichzeitig erreichten die Umsatzerlöse 68,9 Mrd. Euro und lagen damit um 6,8% unter dem Niveau des Vorjahres. Arbeitstägig bereinigt ergab sich im Vergleich zur Vorjahresperiode für den gesamten Produzierenden Bereich ein Minus von 7,1%. Somit setzte ein Unternehmen des Produzierenden Bereichs mit durchschnittlich 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der aktuellen Berichtsperiode etwas mehr als eine Million Euro um (siehe Tabelle 1).

Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2019 ging der Umsatz im gesamten Produzierenden Bereich im März 2020 um 9,9% (-11,9% bei arbeitstägiger Bereinigung) zurück, im Sachgüterbereich um 11,0% (bzw. 13,0%). Auch der Bauumsatz rutschte nach zwei starken Auftaktmonaten ins Minus (-3,1% bzw. -5,1%; siehe Tabelle 1a).

Betriebe: Rückgang bei Beschäftigung, Arbeitsvolumen und Produktion

Die 66.914 Betriebe (+0,7% gegenüber März 2019) des Produzierenden Bereichs (Sachgüterbereich und Bau) hatten Ende März 2020 insgesamt 947.517 unselbständig Beschäftigte (-2,8%). Den Brutto-Verdiensten (inklusive Brutto-Sonderzahlungen und Brutto-Abfertigungen) im Zeitraum Jänner bis März 2020 in Höhe von etwa 9,6 Mrd. Euro (+3,2%) stand ein geleistetes Arbeitsvolumen der unselbständig Beschäftigten von rund 364,9 Mio. Arbeitsstunden (-3,3%) gegenüber. Die im gesamten Produzierenden Bereich auf dem Markt abgesetzten Güter und Leistungen repräsentierten einen Wert von 67,9 Mrd. Euro und waren damit um 7,1% geringer als in der Vorjahresperiode. Unter Berücksichtigung der Arbeitstage fiel der Produktionswert um 7,4% (siehe Tabelle 2).

Gegenüber dem Vorjahresmonat verringerte sich die Anzahl der unselbständig Beschäftigten im gesamten Produzierenden Bereich im März 2020 um 2,8%; siehe Tabelle 2a). Das Arbeitsvolumen nahm dabei um 8,0% ab. Der Produktionswert war um 9,9% (-12,0% bei arbeitstägiger Bereinigung) geringer als im März 2019.

Oberösterreich erwirtschaftete im 1. Quartal 2020 mit einem Anteil von 17,7% der Betriebe 23,7% der gesamten abgesetzten Produktion Österreichs, gefolgt von Wien (13,2% der Betriebe bzw. 17,6% der abgesetzten Produktion), Niederösterreich (18,7% bzw. 16,0%) und der Steiermark (14,8% bzw. 15,4%). Dabei waren in Oberösterreich knapp ein Viertel, in Niederösterreich und der Steiermark je rund ein Sechstel und in Wien knapp ein Achtel aller unselbständig Beschäftigten tätig (siehe Tabelle 3).

Produktionsminus im Sachgüterbereich

Gegenüber dem Vorjahresquartal nahm die Produktion im gesamten Sachgüterbereich (Abschnitte B bis E der ÖNACE 2008) im 1. Quartal 2020 nominell um 8,7% auf 58,1 Mrd. Euro ab. Die größten Produktionseinbußen innerhalb der zehn größten Branchen des Sachgüterbereichs verzeichneten dabei die "Energieversorgung" (-20,5% auf absolut 10,4 Mrd. Euro), die "Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen" (-18,9% auf 4,1 Mrd. Euro), der "Maschinenbau" (-14,0% auf 5,9 Mrd. Euro) sowie die "Metallerzeugung und -bearbeitung" (-10,1% auf 4,2 Mrd. Euro). Entgegen dem negativen Produktionstrend konnten die Abteilungen "Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln" (+6,4% auf 4,5 Mrd. Euro) sowie "Herstellung von chemischen Erzeugnissen" (+3,3% auf 2,1 Mrd. Euro) den abgesetzten Produktionswert im Vergleich zur Vorjahresperiode steigern (siehe Tabelle 4).

Verglichen mit dem Vorjahresmonat sank der abgesetzte Produktionswert im März 2020 um 11,1% (siehe Tabelle 4a). Diese Entwicklung war vor allem auf den Produktionseinbruch im Maschinen- und Fahrzeugbau, in der Metallbranche sowie der Mineralölverarbeitung zurückzuführen. Die Branchen "Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln" (+9,5%) sowie "Herstellung von chemischen Erzeugnissen" (+7,0%) profitierten hingegen von einer erhöhten Nachfrage.

Bau noch mit Produktionsplus

Im 1. Quartal 2020 erwirtschafteten die 36.476 Betriebe (+1,4%) der österreichischen Bauunternehmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen abgesetzten Produktionswert von 9,9 Mrd. Euro. Das entspricht einem nominellen Plus von 3,5% im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der arbeitstägig bereinigte Produktionswert erhöhte sich gegenüber dem 1. Quartal 2019 um 3,2% (siehe Tabelle 2).

Der Vergleich zum Vorjahresmonat macht den Einfluss der Corona-Pandemie auf den Baubereich deutlich sichtbar. Aufgrund teilweiser vorübergehender Stilllegung von Baustellen, Kurzarbeit und Kündigungen sank die Zahl der unselbständig Beschäftigten in diesem Kernbereich der österreichischen Wirtschaft im März 2020 um 7,5% gegenüber dem März 2019, die geleisteten Arbeitsstunden gingen um 17,1% zurück. Der Bauproduktionswert sank dabei um 3,1% bzw. unter der Berücksichtigung der Arbeitstage sogar um 5,1%.

In den Hochbausparten "Adaptierungsarbeiten im Hochbau" (+4,6%) und "Erschließung von Grundstücken, Bauträger" (+4,3%) waren für das 1. Quartal 2020 positive Produktionsimpulse zu beobachten. Während der "Sonstige Hochbau" (±0,0%) stagnierte, war der "Wohnungs- und Siedlungsbau" (-0,6%) gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht rückläufig. Im Tiefbau wies die Teilsparte "Kabelnetzleitungstiefbau" mit +86,5% den stärksten Zuwachs auf. Ein Plus erzielten überdies die Sparten "Sonstiger Tiefbau anderweitig nicht genannt" (+10,4%) sowie "Brücken- und Hochstraßenbau" (+0,2%). Einen Rückgang wiesen hingegen die Bausparten "Wasserbau" (-31,2%), "Bau von Bahnverkehrsstrecken" (-12,4%) und "Tunnelbau" (-9,1%; siehe Tabelle 5) auf.

Die abgesetzte Produktion der Bautätigkeit für den öffentlichen Sektor lag im 1. Quartal 2020 mit rund 1,3 Mrd. Euro um 5,3% unter dem Vorjahresquartal. Die (in absoluten Zahlen) höchsten öffentlichen Investitionen gab es dabei in den Teilsparten "Bau von Straßen" (258,4 Mio. Euro), "Sonstiger Hochbau" (241,1 Mio. Euro), "Wohnungs- und Siedlungsbau" (167,6 Mio. Euro) sowie "Tunnelbau" (139,1 Mio. Euro).

Von den wirtschaftlich bedeutsamsten Bausparten verzeichnete die Teilsparte "Adaptierungsarbeiten im Hochbau" (+10,9%) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die höchsten Zuwächse im öffentlichen Bereich. Rückgänge beim öffentlichen Produktionsvolumen gab es hingegen in den Teilsparten "Erschließung von Grundstücken; Bauträger" (-65,9%), "Wasserbau" (-34,6%) und "Tunnelbau" (-24,5%).

Regional betrachtet wiesen das Burgenland (+28,1%), Vorarlberg (+14,1%) und Salzburg (+8,0%) die höchsten Produktionssteigerungen im Vergleich zum 1. Quartal 2019 auf. Rückgänge gab es hingegen in Wien (-2,9%) und in Oberösterreich (-0,6%; siehe Tabelle 6).

Ende März 2020 hatten die österreichischen Baubetriebe (ohne Baunebengewerbe) Auftragsbestände im Ausmaß von insgesamt 16,2 Mrd. Euro (-4,0%). Auf Bundesländerebene gab es dabei in Salzburg bei einem Volumen von 1,2 Mrd. Euro mit 13,9% den höchsten Rückgang, gefolgt von Tirol (-8,3% auf 2,5 Mrd. Euro) und Wien (-5,5% auf 3,7 Mrd. Euro). Im Burgenland (+22,5% auf 238,9 Mio. Euro), in Kärnten (+2,1% auf 765,5 Mio. Euro) und in Niederösterreich (+0,8% auf 2,5 Mrd. Euro) erhöhte sich hingegen das Auftragsbestandsvolumen.

Detaillierte Ergebnisse bzw. weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Webseite.

Informationen zur Methodik, Definitionen: Die gegenständlichen Hauptergebnisse basieren zum einen auf den primärstatistischen Daten der Konjunkturerhebung im Produzierenden Bereich, zum anderen auf einem modellbasierten Ansatz zur Datenergänzung (MDE). Letzterer versucht sowohl die Merkmalszusammenhänge der monatlichen Konjunkturerhebung einzubinden als auch die Informationen aus den verschiedenen Verwaltungsquellen effizient zu nutzen. Dadurch soll die Struktur der Grundgesamtheit (somit 100%) der Konjunkturstatistik im Produzierenden Bereich auf Aktivitätsebene als Kombination aus Primärdaten, Sekundärdaten und Modellrechnung dargestellt werden. Detaillierte methodische Beschreibungen finden sich auf unserer Webseite
Den Unternehmensergebnissen liegen dabei alle dem Produzierenden Bereich zuzurechnenden Ein- und Mehrbetriebsunternehmen zugrunde. Die Betriebsdaten hingegen zeigen die Ergebnisse jener Betriebe, deren Schwerpunkt im Produzierenden Bereich liegt; unabhängig des wirtschaftlichen Schwerpunkts der den Betrieben übergeordneten Unternehmen.

 

Tabelle 1: Ergebnisse der Unternehmen – 1. Quartal 2020
ÖNACE 2008 - Gliederung1)UnternehmenUnselbständig BeschäftigteBrutto-VerdiensteUmsatz
Stand Ende März 2020in Mio. EuroVeränderung
nom. in %2)a. b. in %3)
Jänner bis März 2020
Sachgüterbereich29.974691.3257.261,959.045,7-8,3-
Darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.313643.0006.672,047.027,1-5,4-
Energieversorgung2.44027.202392,410.529,6-20,3-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.22121.123197,51.489,11,6-
Bau36.374256.8272.303,39.870,73,43,0
Produzierender Bereich insgesamt66.348948.1529.565,268.916,5-6,8-7,1
Tabelle 1a: Ergebnisse der Unternehmen – März 2020
ÖNACE 2008 - Gliederung1)UnternehmenUnselbständig BeschäftigteBrutto-VerdiensteUmsatz
Stand Ende März 2020in Mio. EuroVeränderung
nom. in %2)a. b. in %3)
März 2020
Sachgüterbereich29.974691.3252.480,920.258,5-11,0-
darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.313643.0002.279,716.258,5-9,6-
Energieversorgung2.44027.202131,83.559,3-16,3-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.22121.12369,3440,7-16,8-
Bau36.374256.827793,63.699,2-3,1-5,1
Produzierender Bereich insgesamt66.348948.1523.274,523.957,6-9,9-11,9
Tabelle 2: Ergebnisse der Betriebe – 1. Quartal 2020
ÖNACE 2008 - Gliederung1)BetriebeUnselbständig BeschäftigteGeleistete StundenBrutto-VerdiensteAbgesetzte Produktion
Stand Ende März 2020in Mio. Std.in Mio. EuroVeränderung
nom. in %2)a. b. in %3)
Jänner bis März 2020
Sachgüterbereich30.438690.890272,47.266,158.061,6-8,7-
darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.722643.478253,96.684,446.129,5-5,9-
Energieversorgung2.47425.7519,7377,010.398,8-20,5-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.24221.6618,8204,61.533,21,5-
Bau36.476256.62792,52.301,39.855,83,53,2
Produzierender Bereich insgesamt66.914947.517364,99.567,467.917,4-7,1-7,4
Tabelle 2a: Ergebnisse der Betriebe – März 2020
ÖNACE 2008 - Gliederung1)BetriebeUnselbständig BeschäftigteGeleistete StundenBrutto-VerdiensteAbgesetzte Produktion
Stand Ende März 2020in Mio. Std.in Mio. EuroVeränderung
nom. in %2)a. b. in %3)
März 2020
Sachgüterbereich30.438690.89091,62.481,419.890,0-11,1-
darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.722643.47885,32.283,115.984,9-9,9-
Energieversorgung2.47425.7513,4126,33.449,5-15,7-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.24221.6612,972,0455,6-16,4-
Bau36.476256.62730,7792,93.692,9-3,1-5,1
Produzierender Bereich insgesamt66.914947.517122,33.274,323.582,9-9,9-12,0
Tabelle 3: Ergebnisse der Betriebe – regionale Verteilung – 1. Quartal 2020
Österreich und Bundesländer1)BetriebeUnselbständig BeschäftigteGeleistete StundenBrutto-VerdiensteAbgesetzte Produktion
Stand Ende März 2020in Mio. Std.in Mio. Euro
Jänner bis März 2020
Österreich insgesamt66.914947.517364,99.567,467.917,4
davon
Burgenland2.55725.0399,6214,41.556,3
Kärnten5.05653.70520,8528,53.874,0
Niederösterreich12.498158.96461,11.529,010.861,9
Oberösterreich11.865235.50290,12.418,716.105,9
Salzburg5.46456.47321,1532,84.340,7
Steiermark9.901156.13060,21.563,710.487,9
Tirol6.93786.01932,1839,64.833,3
Vorarlberg3.83663.05524,5653,13.870,6
Wien8.800112.63045,41.287,611.986,8
Tabelle 4: Ausgewählte Branchen des Sachgüterbereichs – Wert der abgesetzten Produktion – 1. Quartal 2020
SACHGÜTERBEREICH 
Jänner bis März 2020
Abgesetzte Produktion in Mio. EuroVeränderung zum Vorjahr in %1)
Sachgüterbereich insgesamt58.061,6-8,7
darunter
Energieversorgung10.398,8-20,5
Maschinenbau5.856,2-14,0
Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln4.484,56,4
Metallerzeugung und -bearbeitung4.181,2-10,1
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen4.137,6-18,9
Herstellung von Metallerzeugnissen3.772,4-4,3
Herstellung von elektrischen Ausrüstungen3.041,1-5,4
Herstellung von chemischen Erzeugnissen2.097,73,3
Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel)2.016,7-1,3
Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen1.875,7-7,0
Tabelle 4a: Ausgewählte Branchen des Sachgüterbereichs – Wert der abgesetzten Produktion – März 2020
SACHGÜTERBEREICH 
März 2020
Abgesetzte Produktion in Mio. EuroVeränderung zum Vorjahr in %1)
Sachgüterbereich insgesamt19.890,0-11,1
darunter
Energieversorgung3.449,5-15,7
Maschinenbau2.121,7-22,0
Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln1.579,49,5
Metallerzeugung und -bearbeitung1.390,8-13,1
Herstellung von Metallerzeugnissen1.299,6-8,2
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen1.164,3-33,6
Herstellung von elektrischen Ausrüstungen1.039,9-11,3
Herstellung von chemischen Erzeugnissen749,47,0
Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel)718,9-3,3
Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen688,5-7,8
Tabelle 5: Bau – Wert der abgesetzten Produktion – 1. Quartal 2020
BAU 
Jänner bis März 2020
Abgesetzte Produktion in Mio. Euro1)Veränderung zum Vorjahr in %2)
insgesamtdarunter öffentlich3)insgesamtdarunter öffentlich3)
Bau insgesamt9.855,81.272,13,5-5,3
Hochbau
Erschließung von Grundstücken; Bauträger539,10,84,3-65,9
Wohnungs- und Siedlungsbau1.236,9167,6-0,6-1,3
Adaptierungsarbeiten im Hochbau388,694,84,610,9
Sonstiger Hochbau1.011,8241,10,0-6,7
Tiefbau
Bau von Straßen531,7258,4-1,4-2,8
Bau von Bahnverkehrsstrecken30,423,8-12,4-10,4
Brücken- und Hochstraßenbau37,531,50,2-7,5
Tunnelbau216,2139,1-9,1-24,5
Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau208,197,8-4,4-9,0
Kabelnetzleitungstiefbau179,555,386,532,3
Wasserbau21,218,7-31,2-34,6
Sonstiger Tiefbau anderweitig nicht genannt54,535,010,440,1
Bauhilfs- und Baunebengewerbe4)
Abbruch- u. vorbereitende Baustellenarbeiten266,942,66,37,3
Bauinstallation2.790,27,84,9-54,9
Sonstiger Ausbau1.291,67,05,6107,2
Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten1.051,650,75,0-6,2
Tabelle 6: Bau – Wert der abgesetzten Produktion sowie Auftragsbestände (regionale Verteilung) – 1. Quartal 2020
BAUAbgesetzte Produktion in Mio. Euro1)Veränderung zum Vorjahr in %2)Auftragsbestände in Mio. Euro1)Veränderung zum Vorjahr in %2)
Jänner bis März 2020Stand Ende März 2020
Österreich insgesamt9.855,83,516.190,3-4,0
davon
Burgenland347,728,1238,922,5
Kärnten522,50,5765,52,1
Niederösterreich1.583,95,72.508,50,8
Oberösterreich1.884,8-0,63.346,0-1,3
Salzburg660,18,01.158,1-13,9
Steiermark1.383,24,51.639,0-3,7
Tirol982,66,62.537,4-8,3
Vorarlberg557,414,1297,6-4,7
Wien1.933,5-2,93.699,3-5,5

Rückfragen zum Thema beantwortet in der Direktion Unternehmen, Statistik Austria:  
Florian LANG, MSc, Tel.: +43 (1) 71128-7431 bzw. florian.lang@statistik.gv.at

Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber: 
Bundesanstalt Statistik Österreich, Redaktion  
1110 Wien, Guglgasse 13, Tel.: +43 (1) 71128-7777 
presse@statistik.gv.at © STATISTIK AUSTRIA