Pressemitteilung: 10.899-208/14

Zahl der Geburten stieg von Jänner bis September 2014 um 3,8%

Wien, 2014-11-11 – Die vorläufige Zahl der Neugeborenen in Österreich lag laut Statistik Austria in den ersten neun Monaten 2014 mit 60.058 um 2.171 bzw. +3,8% über den Ergebnissen des gleichen Vorjahreszeitraums (Jänner bis September 2013: 57.887). Die Unehelichenquote (Anteil der unehelich geborenen Kinder an allen Lebendgeborenen) stieg im bisherigen Jahresverlauf 2014 auf 41,5% (1. bis 3. Quartal 2013: 41,1%) und war mit 52,8% in Kärnten am höchsten.

In den letzten zwölf Monaten (Oktober 2013 bis September 2014) war die vorläufige Summe der Neugeborenen mit 80.274 um 2.614 bzw. +3,4% höher als in der vorangegangenen Zwölfmonatsperiode (Oktober 2012 bis September 2013: 77.660). Den deutlichsten Geburtenanstieg registrierte in diesem Zeitraum Salzburg mit +6,1%. Die Unehelichenquote kletterte im Zwölfmonatsabstand von 41,5% auf 41,7% und war wie auch zuvor mit 53,0% in Kärnten am höchsten.

Von Jänner bis September 2014 verzeichneten alle Bundesländer mehr Geburten als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die stärksten Zunahmen registrierte Vorarlberg (+8,8%), gefolgt von Oberösterreich (+6,4%) und Salzburg (+5,0%). Unterdurchschnittlich stiegen die Geburtenzahlen dagegen in Wien (+3,7%), in Niederösterreich (+3,2%), in Tirol (+2,9%) sowie in der Steiermark (+1,4%), im Burgenland (+1,3%) und in Kärnten (+0,1%).

Detaillierte Ergebnisse bzw. weitere Informationen zu Geburten finden Sie auf unserer Webseite.

Methodische Informationen, Definitionen: Die Erhebung und Aufarbeitung der Geburten erfolgt nach dem Ereignisort auf Basis der monatlichen Meldungen der rund 1.400 Standesämter, die Veröffentlichung nach dem Wohnort der Mutter. Geburten von in Österreich wohnhaften Frauen, die im Ausland stattfinden, sind nicht erfasst. In Österreich stattfindende Geburten von im Ausland wohnhaften Frauen werden zwar erhoben und aufgearbeitet, sind aber in den publizierten Daten nicht enthalten. Als ehelich gilt ein Kind, dessen Eltern zu irgendeinem Zeitpunkt während der Schwangerschaft verheiratet waren. Die Unehelichenquote ist der Anteil der unehelich geborenen Kinder an allen Lebendgeborenen in Prozent.  
Vorläufige Ergebnisse berichten über die in bzw. bis zu einem bestimmten Monat des Jahres von den Standesämtern übermittelten Informationen. Endgültige Ergebnisse sind auf Vollzähligkeit geprüft und ordnen die Geburten eines Jahres dem jeweiligen Ereignismonat zu. Die endgültigen Ergebnisse eines Berichtsjahres werden im Mai des Folgejahres publiziert.

Rückfragen zum Thema beantwortet in der Direktion Bevölkerung, Statistik Austria:  
Anita MIKULASEK, Tel.: +43 (1) 71128-7275 bzw. anita.mikulasek@statistik.gv.at

 

Tabelle: Vorläufige Ergebnisse der Geburtenstatistik in den ersten drei Quartalen 2014 nach Bundesländern
WohnbundeslandLebendgeborene
September 2014Jänner–September 2014
insgesamtVeränderung in %1)Unehelichenquote2)insgesamtVeränderung in %1)Unehelichenquote2)
Burgenland209-5,440,21.6121,342,7
Kärnten426-0,553,13.3630,152,8
Niederösterreich1.3468,538,710.6173,237,8
Oberösterreich1.3588,444,310.6966,443,1
Salzburg47215,744,73.9235,043,9
Steiermark918-0,354,67.6861,450,8
Tirol6877,344,55.2462,946,6
Vorarlberg37821,940,22.9268,838,6
Wien1.6967,434,013.9893,733,3
Österreich insgesamt
September 2014 bzw. Jänner–September 20147.4907,042,460.0583,841,5
September 2013 bzw. Jänner–September 20137.0017,341,557.887-0,141,1

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