Pressemitteilung:
Wien, 2012
Als beliebtes Reiseziel der Österreicherinnen und Österreicher lag das eigene Land auch im Sommer 2011 im Trend: 44,6% der Urlaubsreisen wurden in Österreich verbracht, was gegenüber 2010 einer Zunahme von 8,8% entspricht. Besonders deutlich nahm die Anzahl der Kurzurlaubsreisen im Inland zu, die um 16,9% auf 1,6 Mio. anstiegen.
Urlaubsreisen ins Ausland legten um 2,8% auf 3,6 Mio. zu, wobei Italien (23,8%), Kroatien (17,5%), Deutschland (13,2%), Spanien (6,7%) und Griechenland (5,2%) die beliebtesten Reiseziele der Österreicherinnen und Österreicher waren. In die Ferne wurde im Sommer 2011 weniger als im Vorjahressommer verreist; der Anteil der Fernreisen (Urlaubsreisen außerhalb Europas und der Türkei) lag bei rund 5,2%, im Vorjahressommer noch bei 7,8%.
Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer bei In- und Auslandsurlaubsreisen verkürzte sich von 6,6 auf 6,3 Nächtigungen im Vergleich zum Sommer 2010.
Das wichtigste Reisemotiv der österreichischen Bevölkerung im Sommer 2011 waren Strand- und Badeaufenthalte (20,4%), diese haben im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an Bedeutung gewonnen. Neben Strand- und Badeaufenthalten spielten im Sommer 2011 auch Erholungsurlaube (19,7%) sowie Aktivurlaube (18,7%) eine Rolle.
Bei jeder zweiten Urlaubsreise wurde in Hotels und ähnlichen Unterkünften (51,1%) und bei jeder fünften Urlaubsreise unentgeltlich in privaten Unterkünften bei Freunden, Bekannten bzw. Verwandten oder im eigenen Zweitwohnsitz genächtigt (19,8%).
Auch im Sommerurlaub 2011 wurde hauptsächlich im PKW (64,9%) und im Flugzeug (18,9%) angereist.
Die Ergebnisse der laufenden Erhebungen, die von Statistik Austria seit 1969 durchgeführt werden, zeigen allerdings, dass die klassische Haupturlaubsreise (mit vier oder mehr Nächtigungen) im Juli und August generell an Bedeutung verliert. Seit einigen Jahren ist die Tendenz zu einer saisonal gleichmäßigeren Verteilung der Haupturlaubsreisen erkennbar: Während 1968/1969 noch 61,5% der Haupturlaubsreisen in den Ferienmonaten Juli und August gemacht wurden, so waren es 2010 nur noch 35,9%.
Die Österreicherinnen und Österreicher verreisen
zwar immer noch häufiger im Sommer als im Winter, doch Winterurlaube
gewinnen an Bedeutung. Jede dritte Haupturlaubsreise findet mittlerweile
in den Wintermonaten (Oktober bis März) statt (1968/1969: 11,8%; 2010: 33,9%).
Das Haupturlaubsreisevolumen in den Wintermonaten hat sich in den letzten
40 Jahren mehr als verzehnfacht (1969:
Detaillierte Ergebnisse bzw. weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite.
Methodische
Informationen, Definitionen: Vierteljährlich werden Stichprobenerhebungen
durchgeführt, deren Ziel es ist, das nationale Reiseverhalten der österreichischen
Bevölkerung ab 15 Jahren abzubilden. Jedes Quartal werden im Rahmen
dieser Erhebung rund |
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Rückfragen zum Thema beantworten in der Direktion
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