Pressemitteilung:
Wien, 2011
Wie aus der Studie weiters hervorgeht, bestimmen v.a.
die Anzahl, das Alter der im Haushalt wohnhaften Personen und die berufliche
Stellung der Haushaltsmitglieder sowie Art bzw. Errichtungszeitraum
des Wohngebäudes den Stromverbrauch pro Person. So liegt beispielsweise
im Jahr 2010 in Seniorenhaushalten der durchschnittliche Stromverbrauch
mit
Der höhere Stromverbrauch von Seniorenhaushalten wird im Wesentlichen dadurch bedingt, dass in 43% der Einpersonenhaushalten Senioren leben und der Stromverbrauch für jene Verwendungszwecke, die weitgehend personenunabhängig sind (z.B. Raumheizung, Beleuchtung oder Unterhaltungselektronik), auf die Anzahl der Personen im Haushalt aufgeteilt wird. Zudem verbringen Senioren mehr Zeit zu Hause, dies bedingt einen durchgehenden Betrieb der Raumheizung, sowie die längere Nutzung von Haushaltsgeräten und Unterhaltungselektronik.
Darüber hinaus konnten auch signifikante regionsspezifische
Unterschiede nachgewiesen werden; durch den höheren Eigenheimanteil
in ländlichen Regionen ist hier der Stromverbrauch mit
Detaillierte Ergebnisse bzw. weitere Informationen zum Energieeinsatz von Haushalten finden Sie auf unserer Webseite.
Methodische Informationen, Definitionen: Durch die universelle Einsetzbarkeit von elektrischem Strom als Energieträger ergeben sich Probleme bei der Zuordnung des Stromverbrauches im Haushaltsbereich nach Verwendungszwecken. Der Stromverbrauch im Haushaltsbereich wird aber auch durch sozioökonomische Parameter beeinflusst. In einer aktuellen Studie der STATISTIK AUSTRIA - finanziert von der EU und dem Lebensministerium - wurde deshalb eine Methode zur Verknüpfung von Datensätzen aus unterschiedlichen Erhebungen entwickelt, um den Stromverbrauch im Haushaltsbereich nach Verwendungszwecken zuzuordnen und damit fundierte Prognosen zu ermöglichen. Die Datensätze wurden für den Zeitraum 2003 bis 2010 verknüpft und die daraus resultierenden Zeitreihen für die detaillierten Verwendungszwecke von Strom in Privathaushalten mit regionalen und sozioökonomischen Faktoren analysiert. Die vorliegenden Ergebnisse beruhen auf den Erhebungen "Energieeinsatz der Haushalte" für die Berichtsjahre 2004, 2006, 2008 und 2010 und dem "Strom- und Gastagebuch" für das Berichtsjahr 2008. Die Erhebung "Strom- und Gastagebuch" wird für das Berichtsjahr 2012 wiederholt, um die Datengrundlage und damit die Qualität des vorliegenden Modells zu verbessern. |
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Raumwirtschaft, Statistik Austria:
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