Pressemitteilung:
9.733-175/10
Wien, 2010-08-06 –
Der Index der Großhandelspreise, GHPI 2005, für den Monat Juli 2010
beträgt nach Berechnungen der Statistik Austria 110,1 (vorläufige
Zahl) und ist damit gegenüber Juni 2010 um 0,5% zurückgegangen. Dieser
erste Indexrückgang gegenüber dem Vormonat im Jahr 2010 ist hauptsächlich
auf die von Juni auf Juli stark gesunkenen Stahlpreise zurückzuführen.
Im Vergleich zum Juli 2009 sind die Großhandelspreise um 5,0% gestiegen.
Im Juni 2010 hatte die Jahresveränderungsrate +4,0% betragen.
Gegenüber Juni 2010 sind die Preise von "Altmaterial
und Reststoffen" (-12,2%), "Eisen und Stahl" (-9,1%), "Sonstigen
Mineralölerzeugnissen" (-3,3%) sowie "Blumen und Pflanzen"
(-2,1%) deutlich zurückgegangen. Verteuerungen verzeichneten insbesondere
"Uhren, Edelmetallwaren und Schmuck" (+5,8%), "Getreide,
Saaten und Futtermittel" (+4,2%) sowie "Holz und Holzhalbwaren"
(+3,4%).
Im Vergleich zum Juli 2009 haben sich die Großhandelspreise
für "Altmaterial und Reststoffe" (+48,2%), "Häute,
Felle und Leder" (+45,7%), "Kunstharze und Rohkunststoffe"
(+32,8%), "NE- Metalle" (+25,2%), "Sonstige Mineralölerzeugnisse"
(+25,0%) sowie "Eisen und Stahl" (+21,5%) am stärksten erhöht.
Wesentliche Verbilligungen wiesen "Düngemittel und agrochemische
Erzeugnisse" (-9,0%), "Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze"
(-8,2%), "Nichtalkoholische Getränke" (-7,6%), "Sportartikel"
(-5,1%) sowie "Datenverarbeitungsgeräte und periphere Einheiten"
(-3,9%) auf.
Der Großhandelspreisindex für Saisonwaren ist im
Jahresabstand um 22,0% gestiegen, jener der saisonunabhängigen Waren
hat sich um 4,7% erhöht.
Detaillierte Ergebnisse bzw. weitere Informationen
zum GHPI finden Sie auf unserer Webseite.
Methodische
Informationen, Definitionen: Im Basisjahr einer Indexperiode
wird die durchschnittliche Jahresmesszahl auf 100 normiert. Die Indexreihe
wird mit dem Basisjahr bezeichnet, d. h. die durchschnittliche Messzahl
des Index der Großhandelspreise 2005 beträgt im Jahr 2005 100,0. |
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