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Kfz-Neuzulassungen im Jänner 2010: Kfz +4,8%, Pkw +10,0%, Lkw -14,8%

Wien, 2010-02-09 – Im Jänner 2010 wurden 24.214 Kraftfahrzeuge neu zum Verkehr zugelassen, um 4,8% mehr als im gleichen Monat des Vorjahres; nach Arbeitstagen bereinigt ergibt sich eine Zunahme um 8,5%. Im Vergleich zu Dezember 2009 wurde ein Plus von 5,0% beobachtet.

Wie aus aktuellen Daten der Statistik Austria weiters hervorgeht, nahm die Zahl der Neuzulassungen von Personenkraftwagen gegenüber Jänner 2009 um 10,0% auf 20.882 Stück zu; nach Arbeitstagen bereinigt beträgt die Zunahme 13,6%.

Im Gegensatz zum Pkw-Markt gab es auf dem Nutzfahrzeugmarkt auch im Jänner keine Erholung, und die Negativserie des vergangenen Jahres 2009 setzte sich fort: Bei Lkw wurde ein Rückgang von 14,8% festgestellt, ebenso bei Sattelzugfahrzeugen mit -46,2%. Auch bei den land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen gab es um fast ein Fünftel weniger Neuzulassungen (-18,0%).

Besonders deutlich waren die Rückgänge am Zweiradmarkt: Motorräder (-39,7%), Leichtmotorräder (-27,0%) und Motorfahrräder (-23,0%). Auch im selben Vorjahresmonat waren die Rückgänge hoch: -7,4%, -42,7% bzw. -24,8%.

Detaillierte Ergebnisse bzw. weitere Informationen betreffend die Kfz-Statistik finden Sie auf unserer Website.

Methodische Informationen, Definitionen:
Die Kfz-Zulassungs- bzw. Bestandsstatistik der Statistik Austria ist eine Sekundärstatistik, die auf Basis der vom Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs (VVO) täglich an die Statistik Austria übermittelten Datenfiles erstellt wird. Der VVO erhält die Daten von den durch die Zulassungsbehörden beliehenen Zulassungsstellen der Versicherungen, die für die Zulassung, Abmeldung und Berichtigung von Kraftfahrzeugen und Anhängern verantwortlich sind.
Im Rahmen der Kfz-Neuzulassungsstatistik werden alle Neuzulassungen, d. s. alle fabrikneuen Zulassungen, erhoben, unabhängig von der Dauer der Anmeldung (auch sog. "Kurzzulassungen", z.B. Tageszulassungen).
Beginnend mit dem Berichtsmonat Jänner 2009 werden die Daten der Kfz-Neuzulassungen insgesamt und jene der Pkw auf Basis der im jeweiligen Berichts- bzw. Vergleichsmonat zur Verfügung stehenden Arbeitstagen bereinigt, da die Anzahl der Zulassungen maßgeblich von der Zahl der möglichen Zulassungstage (=Arbeitstage) abhängt.

Rückfragen zum Thema beantworten in der Direktion Raumwirtschaft, Statistik Austria:  
Gerda FISCHER, Tel. (01) 71128-7566 bzw. gerda.fischer@statistik.gv.at.

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