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Produktionsentwicklung des Sachgüterbereichs und des Bauwesens im Oktober 2009 rückläufig; Umsätze -16,1%

Wien, 2010-01-29 – Nach Berechnungen der Statistik Austria erzielten die 12.132 Unternehmen (+4,7% im Vorjahresvergleich) des gesamten Produzierenden Bereiches (Sachgüterbereich und Bauwesen) im Oktober 2009 bei sinkender Beschäftigung (766.537 bzw. -4,2%) Umsätze in der Höhe von 17,3 Mrd. Euro (-16,1%).

Der Sachgüterbereich erzielte auf Betriebsebene mit 7.249 Einheiten (+1,7%) und 565.411 unselbständig Beschäftigten (-6,0%) einen abgesetzten Produktionswert von 14,4 Mrd. Euro (-17,9%). Im Bauwesen lag die abgesetzte Produktion bei 2,9 Mrd. Euro (-4,4%).

Ausgewählte Branchen des Sachgüterbereichs – Wert der abgesetzten Produktion
SACHGÜTER 10/2009Produktion  
insgesamt in Mio. EURO
Veränderungen zum Vorjahr  
in %
Sachgüter (insgesamt)14.358,0-17,9
Darunter
Energieversorgung2.553,51,6
Maschinenbau1.162,5-33,2
Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln1.007,2-13,0
Herstellung von Metallerzeugnissen952,1-25,0
Metallerzeugung und -bearbeitung950,2-33,9
Herstellung von Kraftwagen und -teilen855,0-23,6
Herstellung von elektrischen Ausrüstungen721,2-15,8
Mineralölverarbeitung641,1-19,1
Herstellung von Glas und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden608,6-11,8
Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel)588,6-9,6

Die – gemessen an ihrem Produktionswert – zehn größten Branchen des Sachgüterbereichs entwickelten sich gegenüber dem Vorjahresmonat wie folgt:

Energieversorgung: +1,6% (2,6 Mrd. Euro), Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel): -9,6% (588,6 Mio. Euro), Herstellung von Glas und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden: -11,8% (608,6 Mio. Euro), Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln: -13,0% (1,0 Mrd. Euro), Herstellung von elektrischen Ausrüstungen: -15,8% (721,2 Mio. Euro), Mineralölverarbeitung: -19,1% (641,1 Mio. Euro), Herstellung von Kraftwagen und -teilen: -23,6% (855,0 Mio. Euro), Herstellung von Metallerzeugnissen: -25,0% (952,1 Mio. Euro), Maschinenbau: -33,2% (1,2 Mrd. Euro) sowie Metallerzeugung und -bearbeitung: -33,9% (950,2 Mio. Euro).

Die Betriebe der 14 erhobenen Branchen des Sachgüterbereichs verbuchten Ende Oktober 2009 bei Auftragseingängen von 6,1 Mrd. Euro – dies entsprach einem Rückgang von 17,2% im Vergleich zum Vorjahr – Auftragsbestände in Höhe von 30,3 Mrd. Euro (-15,6%).

Im gesamten Bauwesen (Hoch- und Tiefbau einschließlich Baunebengewerbe) erwirtschafteten die 5.559 Betriebe (+7,8%) mit 202.217 unselbständig Beschäftigten (+1,2%) einen Produktionswert von 2,9 Mrd. Euro (-4,4%).

Die Auftragseingänge im Bauwesen lagen Ende Oktober 2009 bei 2,1 Mrd. Euro; das bedeutete ein Minus von 10,3%. Die verfügbaren Auftragsreserven in der Höhe von 8,5 Mrd. Euro lagen zum Monatsende 4,6% unter dem Vorjahresniveau.

Die vorliegenden Ergebnisse basieren auf der Konjunkturerhebung im Produzierenden Bereich, in die all jene Unternehmen einbezogen werden, die eine Beschäftigtengrenze (20 und mehr Beschäftigte) und/oder eine Umsatzgrenze (eine Mio. Euro und mehr Umsatzerlöse) überschreiten. Sie repräsentieren rund 90% der Gesamtproduktion.

Rückfragen zu Thema beantworten in der Direktion Unternehmen, Statistik Austria: Leopold MILOTA, Tel. (01) 71128-7695 bzw. leopold.milota@statistik.gv.at

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