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Dem österreichischen Tourismus stehen rund 1 Mio. Betten zur Verfügung, immer mehr davon in 5-/4-Stern-Betrieben und privaten Ferienwohnungen

Wien, 2010-02-02 – Für den Berichtszeitraum November 2008 bis Oktober 2009 wurden laut Statistik Austria in Österreich rund 67.200 Beherbergungsbetriebe und knapp 1,09 Mio. Betten gemeldet. Die Anzahl der Betriebe sank damit im Vergleich zum Vergleichszeitraum 2007/08 um 0,8%, die Bettenkapazität erhöhte sich um 1,0%. Während die Anzahl der Betten in den 5-/4-Stern-Betrieben mit 241.700 und in privaten Ferienwohnungen/-häusern mit 197.200 neue Rekordwerte erreichte, wies sie in 2-/1-Stern-Betrieben mit 130.000 und in Privatquartieren mit 124.000 den bislang geringsten Wert auf.

In der Wintersaison 2008/09 standen in den geöffneten Betrieben (60.331) rd. 1,0 Mio. Betten zur Verfügung. Die Bettenauslastung mit 34,3% konnte nicht ganz an das Vorjahresrekordniveau (35,2%) anschließen: In 5-/4-Stern-Betrieben sank sie um 2,5 Prozentpunkte auf 49,5%, in 3-Stern-Betrieben betrug der Rückgang 1 Prozentpunkt auf 35,9% (2007/08: 36,9%). Privatquartiere (19,2%) und private Ferienwohnungen/-häuser (26,7%) mussten ebenfalls geringe Einbußen verzeichnen.

In der Sommersaison 2009 verringerte sich die Auslastung im Vergleich zu 2008 um 0,6 Prozentpunkte auf 29,6%. Die Bettenauslastung in den Betrieben der 5-/4-Stern-Kategorie nahm um 2,9 Prozentpunkte von 52,8% auf 49,9% ab, auch jene in den Betrieben der 3-Stern-Kategorie (35,0%; Vorjahr: 36,3%) und der 2-/1-Stern-Kategorie (22,3%; Vorjahr: 22,7%) lagen unter den Vorjahreswerten. Die Betten in Privatquartieren und privaten Ferienwohnungen/-häusern waren zu 16,2% bzw. 15,5% ausgelastet.

Methodische Informationen, Definitionen: Die Erhebung zur Kapazität der Beherbergungsbetriebe wird seitens der Statistik Austria einmal jährlich für den Berichtszeitraum November bis Oktober in den rund 1.600 Berichtsgemeinden durchgeführt. Erhoben wird neben der Anzahl der Betriebe insbesondere die Bettenzahl in den verschiedenen Unterkunftsarten. Zum Stichtag werden die tatsächlich verfügbaren Betriebe bzw. Betten erfasst. Im Gegensatz dazu fließen in die Berechnungen für das Winter- bzw. Sommerhalbjahr nur jene Betriebe (bzw. Betten) ein, die während der jeweiligen Saison geöffnet hatten. Für Winter- und Sommerergebnisse können Bettenauslastungen ermittelt werden. Ähnlich wie in der monatlichen Nächtigungsstatistik stehen die entsprechenden Betriebs- und Bettendaten für 16 Unterkunftsarten entsprechend den beiden Saisonen und auf Gemeindeebene bis 1972 elektronisch in der Datenbank ISIS, ältere Daten in diversen Printpublikationen zur Verfügung.

Detaillierte Ergebnisse zur Beherbergungsstatistik finden Sie unter

http://www.statistik.at/web_de/statistiken/tourismus/beherbergung/betriebe_betten/index.html

Rückfragen zum Thema beantworten in der Direktion Raumwirtschaft, Statistik Austria:  
Dr. Peter LAIMER, Tel. (01) 71128-7849 bzw. peter.laimer@statistik.gv.at und Christa SCHISCHEG, Tel. (01) 71128-7289 bzw. christa.schischeg@statistik.gv.at

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