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Geburten von Jänner bis November 2008 +1,1%, im November 2008 aber -5,1%

Wien, 2009-01-16 - Die vorläufige Geburtenzahl stieg in Österreich von Jänner bis November 2008 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 1,1% auf 70.000; unter Berücksichtigung des heurigen Schaltjahres liegt der bereinigte Anstieg bei 0,8%. Die Unehelichenquote (Anteil der unehelich geborenen Kinder an allen Lebendgeborenen) erhöhte sich im beobachteten Zeitraum von 38,1% auf 38,7%. Laut Statistik Austria kamen in den abgelaufenen elf Monaten des Jahres 2008 mit Ausnahme von Tirol (-0,3%) und der Steiermark (+0,0%) in allen Bundesländern mehr Babys zur Welt.

Am deutlichsten war der Anstieg der Geburtenzahlen von Jänner bis November 2008 in Niederösterreich (+2,5%), gefolgt von Wien (+1,9%) und dem Burgenland (+1,7%). In den Bundesländern Kärnten (+1,0%), Oberösterreich (+0,7%), Vorarlberg (+0,4%) und Salzburg (+0,2%) wurden jeweils unter dem Bundesdurchschnitt liegende Geburtenanstiege verzeichnet. In Kärnten war der Anteil nicht-ehelich geborener Kinder mit 52,9% am höchsten, in Wien mit 30,9% am niedrigsten.

Vorläufige Ergebnisse der Geburtenstatistik nach Bundesländern:
WohnbundeslandLebendgeborene
November 2008Jänner-November 2008
insgesamtVeränderung in %1)Unehelichenquote2)insgesamtVeränderung in %3)Unehelichenquote2)
Burgenland1805,938,32.0261,736,7
Kärnten3461,252,64.2841,052,9
Niederösterreich1.088-1,534,012.7662,533,4
Oberösterreich924-8,844,512.1790,741,4
Salzburg384-11,143,24.5740,241,2
Steiermark756-3,147,99.2540,047,5
Tirol490-5,840,86.023-0,342,2
Vorarlberg260-19,035,43.4180,433,9
Wien1.266-3,731,315.4761,930,9
Österreich
November 2008 bzw. Jänner-November 20085.694-5,139,570.0001,138,7
November 2007 bzw. Jänner - November 20075.997...38,269.245...38,1

Die vorläufige Zahl der im November 2008 lebend geborenen Kinder war mit 5.694 um 303 oder 5,1% niedriger als im Vergleichsmonat des Vorjahres (5.997). Die Entwicklung der Geburtenzahlen in den Bundesländern war im beobachteten Monat sehr unterschiedlich, ist allerdings aufgrund der teilweise geringen Fallzahlen nur bedingt interpretierbar. Der höchste Geburtenanstieg wurde mit +5,9% in Burgenland registriert, während in Vorarlberg mit -19,0% das deutlichste Geburtenminus verzeichnet wurde.

In den letzten zwölf Monaten (Dezember 2007 – November 2008) war die vorläufige Summe der in Österreich zur Welt gekommenen Babys mit 75.707 um 456 oder 0,6% höher als in der vorangegangenen Zwölfmonatsperiode (Dezember 2006 – November 2007: 75.251). Die Unehelichenquote kletterte im Zwölfmonatsabstand von 38,0% auf 38,7%.

Methodische Informationen, Definitionen: Die Erhebung und Aufarbeitung der Geburten erfolgt nach dem Ereignisort auf Basis der monatlichen Meldungen der rund 1.400 Standesämter, die Veröffentlichung nach dem Wohnort der Mutter. Geburten von in Österreich wohnhaften Frauen, die im Ausland stattfinden, sind nicht erfasst. In Österreich stattfindende Geburten von im Ausland wohnhaften Frauen werden zwar erhoben und aufgearbeitet, sind aber in den publizierten Daten nicht enthalten. Als ehelich gilt ein Kind, dessen Eltern zu irgendeinem Zeitpunkt während der Schwangerschaft verheiratet waren. Vorläufige Ergebnisse informieren über die in bzw. bis zu einem bestimmten Monat von den Standesämtern übermittelten Informationen. Endgültige Ergebnisse sind auf Vollständigkeit geprüft und ordnen die Geburten eines Jahres dem jeweiligen Ereignismonat zu. Die endgültigen Ergebnisse eines Berichtsjahres werden im Mai des Folgejahres publiziert.

Rückfragen zum Thema beantwortet in der Direktion Bevölkerung, Statistik Austria: 
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