Wien, 2010
Der aktuelle Rückgang der Sparquote resultiert
aus dem leichten Anstieg der privaten Konsumausgaben (nominell:
Verglichen mit dem Jahr 2008 nahm das Verfügbare Einkommen
im Jahr 2009 nominell geringfügig zu
Betrachtet man diese drei Einkommensbestandteile längerfristig, zeigt sich 2009 exakt die gegenläufige Entwicklung zu den fünf Jahren davor: Von 2003 bis 2008 betrug die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate des Arbeitnehmerentgelts 4,1% und jene der Selbständigeneinkommen 5,7%, die Vermögenseinkommen stiegen im Jahresschnitt um 12,9%.
Was die sekundäre Einkommensverteilung betrifft,
stiegen die Sozialleistungen
Im internationalen Vergleich ist das Niveau der Sparquote der österreichischen Haushalte eher hoch. Den 12,0% im Jahr 2008 stehen 5,5% für die EU und 8,3% für den Euroraum gegenüber. Ähnlich hoch ist die Sparquote in Deutschland (2009: 11,3%, 2008: 11,2%). Aktuelle Quartalswerte für die EU und den Euroraum veröffentlicht Eurostat jeweils 4 Monate nach Quartalsende, das nächste Mal am 30. April 2010.
Zusätzliche Informationen und detaillierte Tabellen finden Sie unter folgendem link:
| Methodische Informationen, Definitionen: Die vierteljährlichen nichtfinanziellen Sektorkonten werden auf Grundlage der EU-RatsVO Nr. 2223/96 nach dem Europäischen System für Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen (ESVG 95) erstellt. Gegenstand dieser Betrachtung sind laufende Transaktionen des Sektors Private Haushalte einschließlich Privater Organisationen ohne Erwerbscharakter. Die Rechnung erfolgt zu laufenden Preisen ("nominell"), ausgewiesen wird die gleitende Summe über jeweils vier Quartale. |
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Dr. Karl Schwarz, Tel. (01) 71128
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