Wien, 2009
Auswirkungen der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage auf die Sparquote aber auch auf die Einkommen der Haushalte können vermutet werden, wobei unterschiedliche Einkommensarten unterschiedlich betroffen sind.
Vergleicht man den Zeitraum Juli 2008 bis Juni 2009 mit der
analogen Periode vier Quartale davor, ergibt sich im Jahresabstand nominell
eine Zunahme des Verfügbaren Einkommens
Während das Arbeitnehmerentgelt – nominell –
gewachsen ist
Im internationalen Vergleich ist das Niveau der Sparquote der österreichischen Haushalte eher hoch. Den 12,0% im Jahr 2008 stehen 5,9% für die EU und 8,9% für den Euroraum gegenüber. Allerdings hängt das Niveau der Sparquote nicht nur von der Sparsamkeit der Bevölkerung ab, sondern u.a. auch von der Struktur einer Volkswirtschaft: Hohe Sparquoten werden typischerweise in Ländern mit einem hohen Anteil an Unternehmen im Haushaltssektor (Einzelunternehmer, Selbständige) beobachtet (z.B. auch in Deutschland mit 11,2%).
Aktuelle Quartalswerte für die EU und den Euroraum veröffentlicht Eurostat jeweils 4 Monate nach Quartalsende, das nächste Mal am 28. Oktober 2009. Eurostat nutzt diese Gelegenheit erstmalig, Vergleiche zwischen EU-Mitgliedstaaten anhand ausgewählter vierteljährlicher Indikatoren zu publizieren.
Zusätzliche Informationen und detaillierte Tabellen finden Sie unter folgendem link:
| Methodische Informationen, Definitionen: Die vierteljährlichen nichtfinanziellen Sektorkonten werden auf Grundlage der EU-RatsVO Nr. 2223/96 nach dem Europäischen System für Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen (ESVG 95) erstellt. Gegenstand dieser Betrachtung sind laufende Transaktionen des Sektors Private Haushalte einschließlich Privater Organisationen ohne Erwerbscharakter. Die Rechnung erfolgt zu laufenden Preisen ("nominell"), ausgewiesen wird die gleitende Summe über jeweils vier Quartale. |
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Rückfragen zum Thema beantworten in der Direktion Volkswirtschaft,
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Dr. Karl Schwarz, Tel. (01) 71128
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