Pressemitteilung:
Wien, 2010
Der generelle Wandel von der Produktions- zur Dienstleistungsgesellschaft spiegelt sich besonders in den Neugründungen wider: Der Wirtschaftsbereich "Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen", zu welchem insbesondere die Branchen "Vermietung von beweglichen Sachen", "Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften", "Wach- und Sicherheitsdienste" oder "Gebäudebetreuung" zählen, verzeichnet eine Neugründungsrate von 10,5%. Zudem weisen die Wirtschaftsbereiche "Verkehr" (9,5%) und "Grundstücks- und Wohnungswesen" (8,8%) hohe Gründungsraten auf. Am niedrigsten war der Prozentsatz neu gegründeter Unternehmen in den Bereichen "Bergbau" (3,3%) und im Bereich "Herstellung von Waren" (4,5%) (siehe Tabelle 1).
86,1% der neu gegründeten Unternehmen sind im Dienstleistungsbereich
tätig, die meisten davon in den Bereichen "Freiberufliche/techn.
Dienstleistungen"
Die überwiegende Mehrheit der
Fast ein Viertel der Neugründungen haben ihren Sitz in Wien (23,7%); gefolgt von Niederösterreich (16,9%), der Steiermark (15,6%) und Oberösterreich (13,8%). Auf diese vier Bundesländer entfallen 70,1% der Neugründungen. Die Neugründungsrate schwankt zwischen 6,6% (Kärnten, Salzburg, Tirol) und 8,1% (Steiermark) (siehe Tabelle 2).
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| Methodische Informationen, Definitionen: Die Daten ergeben sich aus einer Verknüpfung verschiedener Datenbestände aus administrativen Quellen des Statistischen Unternehmensregisters der Statistik Austria. Die so entstandene Datenbasis wurde von unechten Neugründungen bzw. Schließungen bereinigt. Eine echte Neugründung liegt dann vor, wenn nur ein Unternehmen beteiligt ist und eine Kombination von Produktionsfaktoren - insbesondere Beschäftigung - geschaffen wird. Keine echten Neugründungen sind Zugänge zum Bestand durch z.B. Fusion oder Umstrukturierung, ein bloßer Wechsel der Wirtschaftstätigkeit, der Rechtsform oder des Firmensitzes und das Reaktivieren einer ruhenden Einheit innerhalb von zwei Jahren. Analoges gilt für die Definition von Unternehmensschließungen. |
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