| Wintersaison
2008/09: Nächtigungen: –0,7% Ankünfte: –0,5% | Wien,
2009 Auch bei den Ankünften (= Zahl der Gäste) wurde das Rekordergebnis der Wintersaison 2007/08 (15,18 Mio.) mit 15,11 Mio. nur knapp verfehlt (–0,5%; Grafik 3). |
|---|---|
| Ausländische Gästenächtigungen: –1,5% | Das Minus bei den Ausländernächtigungen (–1,5% auf 48,35 Mio.) konnte durch
das Plus bei den Nächtigungen der inländischen Gäste |
| Inländische
Gästenächtigungen: | Die Inländernächtigungen erreichten mit 14,52 Mio. Nächtigungen
einen neuen Rekordwert, der somit noch um |
| Österreichischer
Wintertourismus in den vergangenen fünf Jahrzehnten im Aufwärtstrend: 4,7 % durchschnittliches Wachstum pro Jahr | Im Langzeitvergleich nahm die Zahl der Übernachtungen in der
Wintersaison seit den 1950er-Jahren kontinuierlich zu, sieht man von kleineren Einbrüchen
zu Beginn der 1980er-Jahre und Mitte der 1990er-Jahre ab. Von der Wintersaison 1958/59 mit rd. 9 Mio. Übernachtungen haben sich die Nächtigungen bis zur Saison 2008/09 insgesamt versiebenfacht. Die Nächtigungen der ausländischen Gäste haben sich in diesem Zeitraum verzehnfacht (von 4,68 Mio. auf 48,35 Mio.), wobei sich jene der deutschen Gäste um das achtfache erhöht haben (von 2,96 Mio. auf 25,23 Mio.). Der Nächtigungsanteil inländischer Gäste reduzierte sich im selben Zeitraum von 47,8% auf 23,1% (Grafik 5). |
| Rückläufige Aufenthaltsdauer seit Ende der 1970er Jahre: Minus 1,9 Nächtigungen | Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer hat seit den 1970er-Jahren kontinuierlich abgenommen, nämlich von 6,1 im Winter 1978/79 auf nunmehr 4,2 Nächtigungen. Die Aufenthaltsdauer nahm um 1,9 Nächtigungen ab, bei ausländischen Gästen um 2,1 bzw. bei inländischen um 1,8 Nächtigungen (Grafik 8). |
| Gäste
aus Zentral- und Osteuropa: Winter 2008/09: 6,19 Mio. Nächtigungen Gegenüber Winter 1998/99: | Betrachtet man die Entwicklung der Nächtigungen von Gästen
aus den zentral- und osteuropäischen Ländern in den vergangenen zehn Jahren,
erweist sich die Zunahme – wenn auch noch ausgehend von einem vergleichsweise
geringen absoluten Niveau – als überdurchschnittlich hoch: Es gab
2,17 Mio. Nächtigungen in der Saison 1998/99, die auf 6,19 Mio. in
der Saison 2008/09 |
| Zunahme ohne zentral- und osteuropäische Länder geringer: Im 10-Jahresvergleich 13,5% statt 20,7% | Zeigt man die Entwicklung der Wintersaison ohne die Nächtigungen der Gäste aus den zentral- und osteuropäischen
Ländern, läge die durchschnittliche jährliche Zuwachsrate der letzten
zehn Jahre nur bei 1,3%; inkl. zentral- und osteuropäische Länder
beträgt sie |
| Bedeutung
der Wintermonate gestiegen: Nächtigungsanteil Februar 1960: 4,6% Februar 2008: 13,3% | Wie dynamisch die Entwicklung des Wintertourismus in den vergangenen Jahrzehnten war, zeigt ein Vergleich des Saisonverlaufs der Nächtigungen im Jahr 1960 bzw. im Jahr 2008. Lag der Nächtigungsanteil des Februars gemessen am Kalenderjahr 1960 bei nur 4,6%, war der Februaranteil im Kalenderjahr 2008 bereits 3 Mal so hoch (13,3%; Grafik 10). |
| Die drei
wichtigsten Herkunftsmärkte in der Wintersaison 2008/09: Deutschland: –1,9% Österreich: Niederlande: | Ausschlaggebend für den leichten Rückgang bei den Nächtigungen
|
| Zentral-
und Osteuropa: Slowakei: Bulgarien: Tschechien: Polen: | Gäste aus zentral- und osteuropäischen Ländern erzielten gegenüber
der Wintersaison 2007/08 mit insgesamt 6,19 Mio. Übernachtungen einen
Zuwachs von 7,4%. Im Vergleich zur Wintersaison 2007/08 liegen die Zuwächse
bei einzelnen Ländern im zweistelligen Bereich: Slowakei mit 21,2%,
Bulgarien mit 16,9%, Tschechien mit 16,6% bzw. Polen mit 12,3%, während
die klassischen Herkunftsmärkte wie Deutschland und die Niederlande
nur geringe relative Veränderungen aufweisen (–1,9% bzw. |
| Fast die
Hälfte der Winternächtigungen im Jänner und Februar November 2008 bis Jänner 2009 positiv: Rückgänge in der Periode Februar bis April: –4,9% | Die Nächtigungsanteile der Monate Jänner und Februar an der gesamten Wintersaison 2008/09
mit 22,4% bzw. 25,6% waren – wie in den Vorjahren – am höchsten. Nach Monaten zeigt sich, dass in der ersten Hälfte der Wintersaison Nächtigungszunahmen gemeldet wurden |
| Nächtigungsanteil
der 5-/4-Stern-Betriebe: 1998/99: 26,1% 2008/09: 33,4% | Nach Unterkunftsarten verzeichneten 5-/4-Stern-Hotels gegenüber
der Wintersaison 2007/08 ein leichtes Nächtigungsminus von 0,8%, bedingt
vor allem durch den Nächtigungsrückgang in Wien (–4,6%), wo der
Anteil an 5-/4-Stern-Betrieben überdurchschnittlich hoch ist. Auch
in 3- bzw. 2-/1-Stern-Betrieben wurden Nächtigungsrückgänge gemeldet
Im 10-Jahresvergleich nahm die Bedeutung der Privatquartiere (derzeit 6,0% Nächtigungsanteil) zugunsten der qualitativ höherwertigen gewerblichen Beherbergungsbetriebe ständig ab. So wurden im Winter 1998/99 in Hotelbetrieben der 5-/4-Stern Kategorie insgesamt 13,62 Mio. Nächtigungen gemeldet, was einem Anteil von 26,1% entsprach; der Anteil der Nächtigungen in Privatquartieren betrug 9,3%, jener in privaten Ferienwohnungen bzw. –häusern 12,4%. In der aktuellen Wintersaison 2008/09 lagen die Anteile bei 5-/4-Stern Hotels bei 33,4%, in Privatquartieren bei 6,0% und in privaten Ferienhäusern bzw. –wohnungen bei rd. 13,8% (Grafik 15). |
| Städtetourismus:
–4,2% bei den Nächtigungen Wien: –4,6% Salzburg: –2,4% Innsbruck: –8,7% | Der österreichische Städtetourismus (Landeshauptsstädte und Wien) war in der
Wintersaison 2008/09 rückläufig, wobei die Nächtigungen um 4,2% auf
6,36 Mio. abnahmen. Analysiert man die Entwicklung der aktuellen Wintersaison ohne die Nächtigungen im Städtetourismus, so läge der Nächtigungsrückgang bei –0,2% statt –0,7%; Grafik 16 und 17). |
| TOP Wintersportgemeinden: Sölden: 1,83 Mio. Saalbach-Hinterglemm: 1,45 Mio. Ischgl: 1,26 Mio. | In der Liste der wichtigsten Wintersport- bzw. Schigemeinden stand entsprechend der Anzahl
der Nächtigungen Sölden an der Spitze (1,83 Mio.), gefolgt von Saalbach-Hinterglemm
(1,45 Mio.) und Ischgl (1,26 Mio.). Nur in Mayrhofen und Serfaus konnte jeweils ein Nächtigungszuwachs gegenüber der Wintersaison 2007/08 von 3,1% bzw. 8,2% festgestellt werden (Grafik 18 und 19). |
| Österreich
im europäischen Vergleich (Ankunftsanteile): Spanien: 14,5% Frankreich: 13,5% Italien: 13,0% Deutschland: 10,4% Vereinigtes Königreich: 9,1% Österreich: 8,7% | Vergleicht man die Zahl der internationalen Ankünfte in „Hotels
und ähnlichen Betrieben“ in Österreich im Winter 2007/08 mit europäischen
Ländern, so nimmt Österreich mit einem Anteil von 8,7% –
gemessen an den gesamten Ankünften in den EU Setzt man die Zahl der Ankünfte in wichtigen europäischen Ländern zur jeweiligen Bevölkerung in Beziehung, so liegt Österreich mit 0,9 internationalen Ankünften je Einwohner auf Platz 1, gefolgt mit deutlichem Abstand von der Schweiz mit 0,5 internationalen Ankünften je Einwohner (Grafik 22). |
| Bundesländerergebnisse: Tirol: 25,54 Mio. Salzburg: 13,94 Mio. Vorarlberg: 4,82 Mio. | In drei Bundesländern (Burgenland, Oberösterreich und Steiermark)
nahmen die Nächtigungen zwischen Abgesehen von den Bundesländern Salzburg (–0,5%) und Wien |
| Methodische Informationen: Die Erhebung der Nächtigungen bzw. Ankünfte im Rahmen der Beherbergungsstatistik der Statistik Austria beruht auf den Ergebnissen der rund Die vorläufigen Ergebnisse werden monatlich am Ende des 1. Folgemonats via Pressemitteilung veröffentlicht; die endgültigen Daten stehen in der Datenbank ISIS Ende des 2. Folgemonats zur Verfügung. Ausführliche Tabellen zur Ankunfts- und Nächtigungsstatistik finden Sie unter http://www.statistik.at/web_de/statistiken/tourismus/beherbergung/ankuenfte_naechtigungen/index.html |
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Rückfragen zum Thema beantworten in der Direktion Raumwirtschaft,
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Dr. Peter LAIMER, Tel. (01) 71128
Mag. (FH) Jürgen WEISS, Tel. (01) 71128
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