| Wintersaison
2009/10: Nächtigungen: Ankünfte: | Wien, 2010 Bei den Ankünften (= Zahl der Gäste) wurden die Ergebnisse der vorangegangenen Wintersaisonen (Winter 2007/08 mit 15,18 Mio., Winter 2008/09 mit 15,12 Mio.) mit 15,37 Mio. übertroffen |
|---|---|
| Ausländische
Gästenächtigungen: | Das Minus bei den Ausländernächtigungen
(–1,1% auf 47,83 Mio.) konnte durch das Plus bei den Nächtigungen
der inländischen Gäste |
| Inländische
Gästenächtigungen: | Die Inländernächtigungen erreichten mit 14,84 Mio. Nächtigungen
einen neuen Rekordwert, der somit noch um rd. |
| Österreichischer
Wintertourismus in den vergangenen fünf Jahrzehnten im Aufwärtstrend: 3,8% durchschnittliches Wachstum pro Jahr | Im Langzeitvergleich nahm die Zahl der Übernachtungen in der
Wintersaison seit den 1950er-Jahren kontinuierlich zu, sieht man von kleineren Einbrüchen
zu Beginn der 1980er-Jahre und Mitte der 1990er-Jahre ab. Von der Wintersaison 1959/60 mit rd. 10 Mio. Übernachtungen haben sich die Nächtigungen bis zur Saison 2009/10 nahezu versiebenfacht. Die Nächtigungen der ausländischen Gäste haben sich in diesem Zeitraum verneunfacht (von 5,12 Mio. auf 47,83 Mio.), wobei sich jene der deutschen Gäste um knapp das achtfache erhöht haben (von 3,33 Mio. auf 24,93 Mio.). Der Nächtigungsanteil inländischer Gäste reduzierte sich im selben Zeitraum von 47,1% auf 23,7%. |
| Rückläufige
Aufenthaltsdauer seit Beginn der 1980er Jahre: Minus 2 Nächtigungen | Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer hat in den letzten 30 Jahren kontinuierlich abgenommen, nämlich von 6,1 im Winter 1979/80 auf nunmehr 4,1 Nächtigungen. Die Aufenthaltsdauer nahm um 2,0 Nächtigungen ab, bei ausländischen Gästen um 2,2 bzw. bei inländischen Gästen um 1,9 Nächtigungen. |
| Gäste
aus Zentral- und Osteuropa: Winter 2009/10: 6,14 Mio. Nächtigungen Gegenüber Winter 1999/2000: | Betrachtet man die
Entwicklung der Nächtigungen von Gästen aus den zentral- und osteuropäischen Ländern in den vergangenen zehn Jahren,
erweist sich die Zunahme – wenn auch noch ausgehend von einem vergleichsweise
geringen absoluten Niveau - als überdurchschnittlich hoch: Es gab 2,24
Mio. Nächtigungen in der Saison 1999/00, die auf 6,14 Mio. in der Saison
2009/10 |
| Bedeutung
der Wintermonate gestiegen: Nächtigungsanteil Februar 1960: 4,6% Februar 2009: 12,9% | Wie dynamisch die Entwicklung des Wintertourismus in den vergangenen Jahrzehnten war, zeigt ein Vergleich des Saisonverlaufs der Nächtigungen im Jahr 1960 bzw. 2009. Lag der Nächtigungsanteil des Februars gemessen am Kalenderjahr 1960 bei nur 4,6%, war der Februaranteil im Kalenderjahr 2009 bereits 3 Mal so hoch (12,9%). |
| Die
drei wichtigsten Herkunftsmärkte in der Wintersaison 2009/10: Deutschland: Österreich: Niederlande: Zentral- und Osteuropa: Tschechien: Polen: Russland: Rumänien: Slowakei: Bulgarien: | Ausschlaggebend für
den leichten Rückgang bei den Nächtigungen Bei Gästen aus zentral- und osteuropäischen Ländern wurde gegenüber der Wintersaison 2008/09 ein Rückgang gemeldet: |
| Fast
die Hälfte der Winternächtigungen im Jänner und Februar November 2009: Dezember 2009: - Jänner 2010: Februar 2010: März 2010: April 2010: | Die Nächtigungsanteile
der Monate
Jänner und Februar an der gesamten Wintersaison 2009/10 mit 22,1% bzw.
25,4% waren - wie in den Vorjahren - am höchsten. Nach Monaten zeigt sich, dass in allen Wintermonaten – abgesehen vom März mit |
| Nächtigungsanteil der 5-/4-Stern-Betriebe: 1999/2000: 26,1% 2009/10: 34,5% | Nach Unterkunftsarten verzeichneten 5-/4-Stern-Hotels gegenüber
der Wintersaison 2008/09 ein leichtes Nächtigungsplus von 2,7%, bedingt
auch durch die Nächtigungszunahme in Wien Im 10-Jahresvergleich nahm die Bedeutung der Privatquartiere (derzeit 5,6% Nächtigungsanteil) zugunsten der qualitativ höherwertigen gewerblichen Beherbergungsbetriebe ständig ab. So wurden im Winter 1999/2000 in Hotelbetrieben der 5-/4-Stern Kategorie insgesamt 13,62 Mio. Nächtigungen gemeldet, was einem Anteil von 26,1% entsprach; der Anteil der Nächtigungen in Privatquartieren betrug 9,3%, jener in privaten Ferienwohnungen bzw. -häusern 12,4%. In der aktuellen Wintersaison 2009/10 lagen die Anteile bei 5-/4-Stern Hotels bei 34,5%, in Privatquartieren bei 5,6% und in privaten Ferienhäusern bzw. -wohnungen bei rd. 13,9%. |
| Bundesländerergebnisse: Tirol: 25,24 Mio. Salzburg: 13,81 Mio. Steiermark: 5,00 Mio. | In der aktuellen Wintersaison
nahmen in drei Bundesländern - Wien, Burgenland und Steiermark - die Nächtigungen
zu Abgesehen von Wien und der Steiermark |
| Weiterführende Hinweise | Ausführliche Tabellen
zur Ankunfts- und Nächtigungsstatistik finden Sie unter http://www.statistik.at/web_de/statistiken/tourismus/beherbergung/ankuenfte_naechtigungen/index.html |
| Methodische
Informationen: Die Erhebung der Nächtigungen bzw. Ankünfte im Rahmen der Beherbergungsstatistik der STATISTIK AUSTRIA beruht auf den Ergebnissen der rund Die vorläufigen Ergebnisse werden monatlich am Ende des 1. Folgemonats via Pressemitteilung veröffentlicht; die endgültigen Daten stehen in der Datenbank ISIS Ende des 2. Folgemonats zur Verfügung. |
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