9.600-042/10
Wien, 2010-02-24
– In der ersten
Hälfte der Wintersaison 2009/10 (November 2009 bis Jänner 2010) wurden
der Statistik Austria 27,52 Mio. Übernachtungen und 7,28 Mio. Ankünfte
gemeldet, was einer Veränderung von -2,0% bzw. -0,1% gegenüber der gleichen
Vorjahresperiode entspricht. Bei ausländischen Gästen wurde sowohl
bei den Nächtigungen (-3,5%) als auch bei den Ankünften (-1,8%) jeweils
ein Rückgang registriert, während bei inländischen Gästen die Zahl
der Übernachtungen (6,72 Mio.) und der Ankünfte (2,34 Mio.) die Vorjahreswerte
um +3,6% bzw. +3,7% übertreffen konnten. Damit erreichten die inländischen
Nächtigungen bzw. Ankünfte in der bisherigen Wintersaison ein neues
Rekordniveau.
Eine rückläufige Nächtigungsentwicklung ist bei
Gästen aus den wichtigsten Herkunftsländern zu beobachten, so etwa
bei jenen aus Deutschland (-2,5%), den Niederlanden (-0,6%), dem Vereinigten
Königreich (-10,5%), der Schweiz (-13,1%), Ungarn (-9,7%), Polen (-24,7%)
und Rumänien (-16,5%). Positiv entwickelten sich die Nächtigungszahlen
von Gästen aus Italien (+6,4%), Russland (+5,2%), Belgien (+2,3%) und
Frankreich (+2,2%).
Die Zahl der Nächtigungen in Hotels und ähnlichen
Betrieben entwickelte sich großteils rückläufig, wobei 2-/1-Stern
Betriebe die höchsten relativen Verluste hinnehmen mussten (-7,0%).
Die Nächtigungsbilanz in den 5-/4-Stern Hotels fiel geringfügig positiv
aus (+0,3%); 55% der Hotelnächtigungen fanden in dieser Hotelkategorie
statt. Weniger Gäste als noch im Vergleichszeitraum des Vorjahres nächtigten
in Privatquartieren (-7,8%) und privaten Ferienwohnungen (-1,8%).
Im Jänner 2010 wurde mit 13,82 Mio. das zweitbeste jemals erhobene
Nächtigungsergebnis erreicht und lag damit 2,0% unter dem Vorjahreswert
(14,10 Mio.). Die Zahl der inländischen Gästenächtigungen nahm um
rd. 196.700 Nächtigungen (+7,5%) auf 2,82 Mio. zu, was einem neuen
Rekordwert entspricht; jene der ausländischen Gäste verringerte sich
um rd. 459.000 auf 11,02 Mio. (-4,0%).
Deutsche Gäste, die einen Anteil von 45,3% an den
Gesamtnächtigungen erreichten, nächtigten im Jänner 2010 in österreichischen
Beherbergungsbetrieben um 1,0% weniger als noch im Vorjahr, russische
Gäste häufiger (+7,6%). Zweistellige Rückgänge wurden bei Gästen
aus Polen (-35,2%), aus der Schweiz (-26,6%), aus Dänemark (-12,3%) und
aus Rumänien (-11,3%) festgestellt.
Detaillierte Ergebnisse zur Beherbergungsstatistik
finden Sie unter
http://www.statistik.at/web_de/statistiken/tourismus/beherbergung/ankuenfte_naechtigungen/index.html
Rückfragen zum Thema beantworten in der Direktion Raumwirtschaft,
Statistik Austria:
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