| 13% Armutsgefährdet bei weniger als | Wien, 2007 |
|---|---|
| Kinder sind überdurchschnittlich von Armutsgefährdung betroffen | Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre machen
über ein Viertel (26%) aller Armutsgefährdeten in Österreich aus.
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| Alleinerziehende und Familien mit drei und mehr Kindern haben ein besonders hohes Armutsrisiko | Mehr als ein Drittel (36%) der armutsgefährdeten Kinder lebt in Haushalten mit drei und mehr Kindern. Alleinerziehende Haushalte haben ein Armutsrisiko von 24%. |
| Die Erwerbstätigkeit von Müttern und Frauen ist ein wichtiger Schutz vor Armut | Betrachtet man die Erwerbsbeteiligung von Frauen
im Haushalt, dann zeigt sich, dass das Armutsrisiko bei Nichterwerbstätigkeit
der Frauen überdurchschnittlich steigt. Dies betrifft im Besonderen
Haushalte mit Kindern. Bei nicht erwerbstätigen Alleinerzieherinnen ist jede zweite Person in diesen Haushalten (47%) armutsgefährdet. |
| Rund | 6,2% aller Kinder unter 20 Jahren lebten 2004 in Haushalten mit Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle, die von Einschränkungen in zentralen Lebensbereichen – wie geringem Wohnstandard, oder dass sich ihre Familie weder Urlaub noch angemessene Ernährung, PC oder Internet leisten konnte – betroffen waren. Man spricht von manifester Armut. |
| Jedes dritte armutsgefährdete Kind kommt aus einer Familie mit Migrationshintergrund | 35% der armutsgefährdeten Kinder kommen aus Familien, in denen zumindest eine Person keine österreichische, EU- oder EFTA- Staatsbürgerschaft besitzt oder diese erst im Zuge einer Einbürgerung erhalten hat. Bei Familien mit Migrationshintergrund verfestigt sich Armut besonders häufig. |
| Die Zunahme der Arbeitslosigkeit hat besonders Jugendliche getroffen | Steigende Arbeitslosenzahlen machten auch vor
Jugendlichen (15 Die Jugendarbeitslosenquote war damit auch doppelt so hoch wie der Wert aus dem Jahr 2000, der zwar wegen erhebungsbedingter Umstellungen nicht ganz vergleichbar ist, aber immer noch einen realen Anstieg um drei Prozentpunkte ausweist. Positiv ist die Trendumkehr bei der Arbeitslosigkeit im Jahr 2006, die sich auch auf die Jugendarbeitslosigkeit auswirkte: Die Quote sank von 10,3% (2005) auf 9,1%. |
| Armutsgefährdung und manifeste Armut 2004 | ||||
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| Armutsgefährdete (in | Armutsgefährdungs-quote (%) | manifest arm (in | manifest arm (%) | |
| Insgesamt | 13 | 461 | 6 | |
| Kinder und Jugendliche (bis 19 Jahre) | 273 | 15 | 113 | 6 |
| Erwachsene (20 | 555 | 11 | 258 | 5 |
| SeniorInnen (65 Jahre +) | 202 | 17 | 90 | 8 |
| Österreichische/EU/EFTA | 872 | 12 | 360 | 5 |
| davon seit Geburt | 784 | 11 | 291 | 4 |
| davon eingebürgert | 88 | 23 | 68 | 18 |
| MigrantInnen | 157 | 28 | 102 | 18 |
| Haushalte mit Pension | 212 | 15 | 98 | 7 |
| Haushalte ohne Kinder (ohne Pension) | 818 | 12 | 364 | 6 |
| Haushalte mit Kindern (ohne Pension) | 503 | 12 | 206 | 5 |
| Alleinerziehend | 70 | 24 | 32 | 11 |
| Mehrpersonenhaushalt + 1 Kind | 118 | 8 | 37 | 3 |
| Mehrpersonenhaushalt + 2 Kinder | 145 | 9 | 61 | 4 |
| Mehrpersonenhaushalt + mind. 3 Kinder | 170 | 23 | 76 | 10 |
| Quelle: Statistik Austria, EU-SILC 2004. - Personen in Haushalten | ||||
| Armutsgefährdung (Armutsrisiko): Alle Personen, deren Äquivalenzeinkommen
(gewichtetes Pro-Kopf-Einkommen) unterhalb eines festgelegten Schwellenwertes
(60% des Medians = Armutsgefährdungsschwelle) liegt, gelten nach europäischer
Definition als armutsgefährdet. In Österreich betrug diese Schwelle
2004 |
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| Manifeste Armut: Armutsgefährdung und kumulierte
Benachteiligung (2 |
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| Akute Armut: Armutsgefährdung und Auftreten von zumindest einem der folgenden Probleme: Substandardwohnung, Rückstand bei Zahlungen, Heizung nicht leistbar, neue Kleidung, Freunde einmal im Monat zum Essen einladen können. |
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