Pressemitteilung:
9.705-147/10
Wien, 2010-06-30 –
Ende März 2010 wiesen die österreichischen Bauunternehmen (ohne Baunebengewerbe)
nach Berechnung der Statistik Austria einen Auftragspolster
von insgesamt 6,6 Mrd. Euro auf. Das entsprach einem Rückgang gegenüber
der Vorjahresperiode von 8,0%.
Hoch- und Tiefbau – Auftragsbestände
Im Tiefbau, der mit
51,7% (absolut 3,4 Mrd. Euro) den größten Anteil des gesamten Auftragspolsters
stellte, verminderte sich der Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahr
um 12,0%, wobei vor allem die Teilsparten Brücken- und Hochstraßenbau
(-45,1%), Sonstiger Tiefbau a.n.g. (-36,9%), Tunnelbau (-22,6%), Kabelnetzleitungstiefbau
(-22,2%) sowie Bau von Straßen (-19,5%) für diesen negativen Trend verantwortlich
zeichneten. Zuwächse bei den Auftragsreserven waren hingegen in den
Teilsparten Bau von Bahnverkehrsstrecken (+59,6%), Wasserbau (+37,8%)
sowie Rohrleitungs-, Brunnen- und Kläranlagenbau (+13,5%) zu beobachten
(siehe Tabelle 1).
Im Hochbau verminderten
sich die Auftragsbestände um 3,8% auf 3,2 Mrd. Euro. Während sie in
der Teilsparte Wohnungs- und Siedlungsbau um 3,3% stiegen, gingen sie
in den Teilsparten Adaptierungsarbeiten im Hochbau (-15,8%) sowie Industrie-,
Ingenieur- und sonstiger Hochbau (-9,5%) zurück.
Hoch- und Tiefbau – Regionale Verteilung
der Auftragsbestände
Während sich in Tirol (+19,5%), in Oberösterreich
(+5,2%), in Niederösterreich (+3,5%) und in der Steiermark (+3,1%)
der Auftragspolster erhöhte, wiesen Salzburg (-0,4%), das Burgenland
(-2,4%), Vorarlberg (-17,7%), Kärnten (-24,9%) und Wien (-25,8%) rückläufige
Auftragsbestände auf (siehe Tabelle 2).
Detaillierte Ergebnisse bzw. Informationen zu diesem
Thema finden Sie auf unserer Webseite.
Methodische
Informationen, Definitionen: Die vorliegenden Ergebnisse basieren
auf der Konjunkturerhebung im Produzierenden Bereich, in die all jene
Unternehmen einbezogen werden, die eine Beschäftigtengrenze (20 und
mehr Beschäftigte) und/oder eine Umsatzgrenze (eine Mio. Euro und mehr
Umsatzerlöse) überschreiten. Sie repräsentieren rund 90% der Gesamtproduktion. |
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Rückfragen zum Thema beantworten in der Direktion
Unternehmen, Statistik Austria:
Leopold MILOTA, Tel.: +43 (1) 71128-7695 bzw. leopold.milota@statistik.gv.at
| HOCH-
UND TIEFBAU am 31.03.2010 | Auftragsbestände
in Mio. Euro 1) | Veränderungen
zum
Vorjahr in % |
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| Abbruch-
u. vorbereitende Baustellenarbeiten | 35,3 | 73,5 |
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| Hochbau | 3.159,7 | -3,8 |
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| Wohnungs-
und Siedlungsbau | 1.635,9 | 3,3 |
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| Adaptierungsarbeiten
im Hochbau | 202,0 | -15,8 |
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| Industrie-,
Ingenieur- u. sonstiger Hochbau | 1.321,9 | -9,5 |
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| Tiefbau | 3.418,2 | -12,0 |
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| Bau
von Straßen | 1.220,5 | -19,5 |
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| Bau
von Bahnverkehrsstrecken | 83,7 | 59,6 |
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| Brücken-
u. Hochstraßenbau | 77,8 | -45,1 |
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| Tunnelbau | 704,2 | -22,6 |
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| Rohrleitungs-,
Brunnen- u. Kläranlagenbau | 1.074,6 | 13,5 |
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| Kabelnetzleitungstiefbau | 171,9 | -22,2 |
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| Wasserbau | 46,6 | 37,8 |
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| Sonstiger
Tiefbau a.n.g. | 38,8 | -36,9 |
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| Insgesamt | 6.613,2 | -8,0 |
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| HOCH-
UND TIEFBAU am 31.03.2010 | Auftragsbestände
in Mio. Euro 1) | Veränderungen
zum
Vorjahr in % |
|---|
| Tirol | 575,2 | 19,5 |
|---|
| Oberösterreich | 1.508,5 | 5,2 |
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| Niederösterreich | 1.015,8 | 3,5 |
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| Steiermark | 588,9 | 3,1 |
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| Salzburg | 472,5 | -0,4 |
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| Burgenland | 85,0 | -2,4 |
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| Österreich | 6.613,2 | -8,0 |
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| Vorarlberg | 210,1 | -17,7 |
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| Kärnten | 326,3 | -24,9 |
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| Wien | 1.830,8 | -25,8 |
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