Wien, 2009
Veränderungen von August 2009 gegenüber August 2008
Den größten Einfluss auf die Jahresveränderungsrate hatten die Preise für Vorleistungsgüter, die gegenüber August 2008 um 5,3% zurückgingen. Im Juli 2009 lag die Jahresveränderungsrate für Vorleistungsgüter bei –5,2% und im Juni 2009 bei –4,1%. Hohe Preisrückgänge waren in den vergangen Monaten bei den Vorleistungsgüter im Bereich der Metallerzeugung und –bearbeitung (August 2009: –15,1%, Juli 2009: –15,7%, Juni 2009: –11,9%) sowie der chemischen Industrie (August 2009: –11,3%, Juli 2009: –10,2%, Juni 2009: –9,0%) zu beobachtet. Sonstige Erzeugnisse der ersten Bearbeitung von Eisen und Stahl verbilligten sich um 28,5%, Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen um 19,5% sowie Stahlrohre, Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücke aus Stahl um 14,5%. Bei den chemischen Erzeugnissen sanken vor allem die Preise für chemische Grundstoffe, Düngemittel und Stickstoffverbindungen, Kunststoffe in Primärform und synthetischer Kautschuk in Primärform (–18,0%) sowie Chemiefasern (–8,3%).
Deutliche Rückgänge verzeichneten bei den Vorleistungsgütern
des Weiteren die Preise für Leistungen der Oberflächenveredelung,
Wärmebehandlung sowie Mechanikleistungen (–7,6%), Futtermittel (–7,6%)
sowie Papier, Pappe und Waren daraus (–3,2%). Im Jahresvergleich gestiegen
sind hingegen die Preise für feuerfeste keramische Werkstoffe und Waren
Die Energiepreise sind im Vergleich zum August 2008 zurückgegangen, sie fielen im Schnitt um 7,0% (Juli 2009: –13,0%, Juni 2009: –10,0). Die Preise für Dienstleistungen der Wärme- und Kälteversorgung sanken um 7,8%.
Verbrauchsgüter verbilligten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um durchschnittlich 1,4% (Juli 2009: –1,1%, Juni 2009: 0,8%). Wesentliche Preisrückgänge waren hier am Lebensmittelsektor für pflanzliche und tierische Öle und Fette (–22,5%), Milch- und Milcherzeugnisse (–7,7%), haltbar gemachtes Fleisch und Fleischerzeugnisse (–4,0) sowie für Teigwaren (–2,5%) zu beobachten. Die Preise für Dauerbackwaren erhöhten sich um 2,1% und jene für Backwaren um 1,2%.
Weitere nennenswerte Preissteigerungen verzeichneten
bei den Verbrauchsgütern pharmazeutische Grundstoffe
Die Preise für Gebrauchsgüter lagen im August 2009 um 1,4% über dem Vorjahresniveau.
Im Juli 2009 und Juni 2009 lag die Jahresteuerungsrate für Gebrauchsgüter
bei 1,9% bzw. 1,7%. Gesunken sind hier die Preise für die Geräte der
Unterhaltungselektronik um 3,7% sowie Haushaltsgeräte um 0,6%. Im Jahresabstand
gestiegen sind die Preise für Küchenmöbel
Veränderungen von August 2009 gegenüber Juli 2009
Gegenüber dem Vormonat erhöhten sich die Erzeugerpreise im
August 2009 vor allem im Bereich der Energieversorgung
| Methodische Informationen, Definitionen: Im Basisjahr einer Indexperiode wird die durchschnittliche Jahresmesszahl auf 100 normiert. Die Indexreihe wird mit dem Basisjahr bezeichnet, d.h. die durchschnittliche Messzahl des Index der Erzeugerpreise der Industrie 2005 beträgt im Jahr 2005 100,0. |
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Nähere Informationen zum Erzeugerpreisindex für Sachgüter
erhalten Sie im Ergebnisteil unter http://www.statistik.at/web_de/statistiken/preise/erzeugerpreisindex_sachgueter/index.html. Rückfragen
richten Sie bitte direkt an Mag. Ingrid Vrabec, Direktion Volkswirtschaft,
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