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Wien, 2010-05-17 – Von der in Österreich in Jahr 2009
erzeugten Rohmilchmenge entfielen 3.230.000 t (+1,1%) auf Kuhmilch, 9.200 t
(+15,7%) auf Schaf- und 17.900 t (+4,2%) auf Ziegenmilch, wie die Statistik
Austria berechnete. Während der Großteil der Kuhmilch weiter verarbeitet
wurde, dienten Schaf- und Ziegenmilch hauptsächlich der menschlichen
Ernährung.
Kuhmilchmenge bleibt mit etwa 3,2 Mio. t stabil
Durchschnittlich wurden im Jahr 2009 532.000 (+0,9%)
Milchkühe gehalten, die Jahresmilchleistung je Tier nahm gegenüber
2008 um 0,1% auf 6.068 kg zu. 3.230.000 t Rohmilch fielen an, um 1,1%
mehr als im Jahr davor. Der größte Teil der Rohmilchmenge, nämlich
83,9% bzw. 2.709.000 t (-0,3%), ging an Be- und Verarbeitungsbetriebe.
Der Rest wurde hofseitig verwertet: 334.000 t Milch (10,3% der Erzeugung)
dienten als Futter für Kälber oder sonstige Haustiere, und 155.000 t
(4,8% der Erzeugung) kamen letztlich direkt oder in verarbeiteter Form
der menschlichen Ernährung zu Gute.
Anstieg der Schafmilcherzeugung um 15,7%
Die Anzahl der im Jahr 2009 gehaltenen Milchschafe
lag bei durchschnittlich 22.400 Stück (+10,5%). Bei einer durchschnittlichen
Jahresmilchleistung von 411 kg je Tier erzeugten diese insgesamt 9.200 t
(+15,7%) Rohmilch. Davon dienten 61,9% bzw. 5.700 t der menschlichen
Ernährung. Für andere Zwecke, etwa zur Verfütterung, wurden 37,1%
bzw. 3.400 t der angefallenen, rohen Schafmilch verwendet.
Ziegenmilchproduktion stieg um 4,2% an
28.900 Milchziegen (+7,0%) wurden durchschnittlich
im Jahr 2009 gehalten. Die Jahresmilchleistung je Tier lag bei 619 kg,
die erzeugte Rohmilchmenge insgesamt bei 17.900 t (+4,2%). 81,6% bzw.
14.600 t davon wurden der menschlichen Ernährung zugeführt. Die restlichen
17,4% dienten anderen Zwecken, bis hin zur Herstellung von Kosmetika.
Detaillierte Ergebnisse zur Statistik der Milcherzeugung
und -verwendung finden Sie auf unserer Webseite.
Methodische
Informationen, Definitionen:
Die Statistik zur Milcherzeugung und –verwendung
wird von der Statistik Austria in Zusammenarbeit mit den Landes-Landwirtschaftskammern,
einschlägigen Fachverbänden und der Agrarmarkt Austria (AMA) jährlich
erstellt. |
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Rückfragen zum Thema beantworten in der Direktion
Raumwirtschaft, Statistik Austria:
Christa GNAD, Tel. (01) 71128-7959 bzw. christa.gnad@statistik.gv.at
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