Wien, 2009
Ausschlaggebend für die unterdurchschnittliche Ertragslage waren vorrangig ungünstige Witterungsbedingungen zur Weinblüte (Verrieselung), woraus ein sehr lockerer Traubenansatz resultierte. In den Sommermonaten verursachten dann extreme Unwetterereignisse zusätzlich beträchtliche Schäden, wobei Wien und die Steiermark besonders stark betroffen waren. Optimale spätsommerliche Witterungsbedingungen mit vielen Sonnenstunden sorgten letztendlich nicht nur für einen frühen Lesebeginn, sondern auch für verbreitet hochqualitatives und gesundes Traubenmaterial.
Im Bundeslandvergleich war eine deutliche Zweiteilung der Ertragssituation
zu erkennen: Die größten Verluste waren in der Steiermark und in Wien zu verzeichnen, während Niederösterreich und das Burgenland mengenmäßig deutlich günstiger abschnitten. So
wurde in Niederösterreich mit 1,5 Mio. hl die Rekordernte von 2008
zwar um ganze 25% unterschritten, der Fünfjahresschnitt jedoch um nur
7% verfehlt. Das Burgenland erzielte mit
Im Hinblick auf die Vermarktungsgruppen war besonders bei Wein/Landwein
(vormals Tafelwein/Landwein) ein starker Produktionsrückgang auf
| Methodische Informationen, Definitionen: Das endgültige Ergebnis zur Weinernte der Statistik Austria ist eine Sekundärstatistik, die auf den jährlichen Weinerntemeldungen der Weinerzeuger basiert, die diese Meldungen jährlich an das Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft übermitteln (gem. BGBl.I - Nr. 111, Weingesetz 2009). |
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