Pressemitteilung:
Wien, 2010
Vergleicht man die privaten Haushalte auf der einen
Seite und Unternehmen und Institutionen auf der anderen Seite, dann
zeigt sich, dass beide Gruppen ihren Beitrag zur Klimaverbesserung leisteten.
Allerdings senkten die privaten Haushalte ihren Schadstoffausstoß prozentuell
gesehen stärker als die Gruppe der Unternehmen und Institutionen. Selbst
in den beiden Fällen, in denen die Gesamtemissionen zwischen 1995 und
2008 anstiegen, nämlich bei NOx und CO2, verzeichneten die Haushalte
einen Rückgang; der Zuwachs geht allein auf Unternehmen und Institutionen
zurück. Jedoch sei darauf hingewiesen, dass 2007 und 2008 bei NOx auch
die Emissionen von Unternehmen und Institutionen zurückgingen und bei
CO2-Emissionen der Unternehmen und Institutionen zwischen 1995 und 2008
insofern Fortschritte erzielt werden konnten, als der Ausstoß des klimaschädlichen
CO2 aus fossilen Energieträgern deutlich geringer wuchs
Detaillierte Ergebnisse bzw. weitere Informationen zu den Luftschadstoffemissionen finden Sie auf unserer Webseite.
Methodische Informationen, Definitionen: Es werden nur jene Luftschadstoffemissionen betrachtet, die von auf dem österreichischen Staatsgebiet ansässigen Unternehmen, Institutionen und privaten Haushalten verursacht wurden, unabhängig davon, ob in Österreich oder im Ausland. Im Unterschied dazu beziehen sich andere Emissionsberichte, wie etwa jene mit Bezug auf die Kyoto-Ziele, auf die Emissionen, die dem Staatsgebiet zugeordnet werden, unabhängig davon, woher der Emittent stammt. D. h. für Kyoto werden z. B. alle Treibstoffverkäufe in Österreich berücksichtigt, für diesen Bericht dagegen jene Treibstoffkäufe, die von in Österreich ansässigen Unternehmen, Institutionen und privaten Haushalten getätigt wurden. Die Differenzen beruhen daher auf einer unterschiedlichen Berücksichtigung der Verkehrsemissionen. |
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Rückfragen zum Thema beantwortet in der Direktion
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